25.04.2025
New York stellt auf 2-1 in der Serie
Die Pistons kämpfen, Schröder liefert - doch am Ende setzen sich die Knicks durch. Angeführt von Karl-Anthony Towns und Jalen Brunson übernimmt New York wieder die Kontrolle über die Serie.

Die New York Knicks haben Spiel 3 der Erstrundenserie mit 118:116 bei den Detroit Pistons gewonnen und führen nun mit 2-1. Karl-Anthony Towns zeigte sich über weite Strecken dominant und kam auf 31 Punkte, während Jalen Brunson die Partie im Schlussabschnitt mit mehreren wichtigen Aktionen entschied. Einen Tag nach seiner Auszeichnung zum Clutch Player of the Year unterstrich er erneut seine Rolle als Unterschiedsspieler. Insgesamt kam er auf 30 Zähler.
New York kontrollierte das Spiel lange, führte zur Halbzeit mit 66:53 und ließ sich auch von mehreren Runs der Pistons im dritten Viertel nicht aus dem Konzept bringen. Zwar verkürzte Detroit zweimal auf einen Punkt, doch die Knicks bauten ihre Führung jeweils wieder zweistellig aus.
In der Crunchtime wurde es noch einmal spannend: Die Pistons kämpften sich auf drei Punkte heran, ehe Brunson mit Freiwürfen in den letzten Sekunden für die Entscheidung sorgte. Detroits letzter Einwurf bei 0,5 Sekunden verbliebener Spielzeit landete im Aus - ohne Abschluss.
Dennis Schröder brachte von der Bank viel Energie: In knapp 30 Minuten kam er auf 18 Punkte (6/9 FG, 4/6 Dreier) und fünf Rebounds und läutete mit einem 8:0-Lauf, bei dem er bei allen Punkten direkt beteiligt war, die Schlussoffensive ein. Unterstützt wurde er unter anderem von Cade Cunningham (24 Punkte, 11 Assists), der aber auch 15 Würfe verfehlte und sechs Ballverluste verzeichnete. Tim Hardaway Jr. traf sieben Dreier und erzielte 24 Punkte, Jalen Duren kam auf 16. Bei den Knicks punkteten neben Brunson und Towns auch OG Anunoby (22) und Mikal Bridges (20) zweistellig.
sgm

Für Detroit war es die achte Heimniederlage in Folge in einem Playoffspiel - nur noch eine fehlt zum NBA-Negativrekord, den derzeit Philadelphia mit neun (1968-1971) hält.
