04.11.2025
Trotz starkem Westbrook
Die Talfahrt der Sacramento Kings geht weiter: Gegen die Denver Nuggets um den überragenden Nikola Jokic war das Team von Dennis Schröder von vorne bis hinten chancenlos.

Motiviert von dem dramatischen Sieg gegen die Bucks wollten die Kings eigentlich ihre anhaltende Niederlagenserie von fünf Spielen gegen die Denver Nuggets brechen, schnell wurde aber klar, dass der Champion von 2023 an diesem Abend das klar bessere Team war.
Denver setzte sich mit zwei erfolgreichen Dreiern von Jokic und Aaron Gordon in den ersten zwei Possessions mit 6:0 ab und gab die Führung das gesamte Spiel über nicht mehr her. Mitte des ersten Viertels führten sie bereits zweistellig und hatten auf jeden kleinen Lauf der Kings eine direkte Antwort, zwischenzeitlich lagen sie mit bis zu 15 Zählern in Front.
Jokic war dabei der überragende Mann. Der Serbe verpasste zwar zum ersten Mal in dieser Saison ein Triple-Double, dominierte sonst aber nach Belieben (34 Punkte, 7 Rebounds, 14 Assists, 4 Steals) und war von Domantas Sabonis auf der Gegenseite überhaupt nicht zu stoppen. Während Jamal Murray sich merklich zurücknahm (15 Punkte), bekam der Joker Unterstützung von Gordon (20) und Christian Braun (21).
Auf der Gegenseite war es vor allem immer wieder Russell Westbrook, der die entscheidenden Stiche gegen sein Ex-Team setzte. Der Guard, der mit einem Tribute-Video in der Ball Arena begrüßt wurde, legte einen Saisonbestwert 26 Punkte bei starken Quoten (10/17 FG, 3/6 Dreier) für Sacramento auf, dazu schnappte er sich zwölf Boards (ebenfalls Saisonbestwert).

gfr
Auch Dennis Schröder machte mit 18 Punkten (7/14 FG) und neun Assists ein ordentliches Spiel, zu wenig Produktion kam jedoch von den großen Positionen. Zach LaVine erwischte kein gutes Spiel (15 Punkte, 4/11 FG) und auch Sabonis war offensiv einfach deutlich zu passiv (13 Punkte).
Für die Kings, die nun sechs Duelle in Serie gegen Denver verloren haben, geht es mit einem Heimspiel gegen Golden State in der Nacht auf Donnerstag weiter. Denver empfängt in derselben Nacht die Miami Heat.