vor 6 Stunden
Wolves brechen nach der Pause ein
Die Denver Nuggets standen unter Druck und lieferten ab. Angeführt von Nikola Jokic kontrollierte Denver Spiel 5 der Serie über weite Strecken und hält die Serie gegen Minnesota am Leben.

Die Partie begann intensiv, doch schnell wurde klar, dass die Denver Nuggets mit deutlich mehr Energie auftraten. Die Minnesota Timberwolves trafen zwar gut aus der Distanz, leisteten sich aber im ersten Durchgang schon einige Ballverluste. Die Nuggets nutzten das konsequent aus und erspielten sich zur Halbzeit eine 60:51-Führung.
Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel. Denver kam mit einem 18:8-Lauf aus der Kabine und baute den Vorsprung innerhalb weniger Minuten auf knapp 20 Punkte aus. Minnesota verlor komplett den Rhythmus, vergab viele Würfe und produzierte weiter Turnover. Bis zum Ende des dritten Viertels war die Partie praktisch entschieden, Denver führte zwischenzeitlich mit über 20 Punkten.
Minnesota versuchte im Schlussviertel noch einmal zurückzukommen und verkürzte zwischenzeitlich auf zehn Punkte. Doch näher kamen die Gäste nicht mehr. Die Ausfälle wogen schwer: Ohne Anthony Edwards und Donte DiVincenzo fehlte es den Timberwolves an Struktur und Kreativität.
Insgesamt leistete sich Minnesota 25 Ballverluste. Zu viel, um ein Playoff-Spiel auf dem Niveau zu gewinnen. Topscorer war Julius Randle mit 27 Punkten, während Ayo Dosunmu auf 18 Zähler kam.
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Angeführt wurde Denver von einem überragenden Nikola Jokic, der mit 27 Punkten, 16 Assists und 12 Rebounds ein Triple-Double auflegte. Auch Jamal Murray (24 Punkte) und Spencer Jones (20) lieferten wichtige Beiträge. Die Nuggets überzeugten außerdem mit 57 Prozent Wurfquote aus dem Feld.
Mit dem Sieg verkürzt Denver auf 2-3 und erzwingt ein weiteres Spiel. Die Serie kehrt nun nach Minnesota zurück, das Momentum liegt aber wieder auf Seiten der Nuggets.
