24.01.2026
Sacramento rutscht weiter ab
Trotz eines starken Auftritts von Dennis Schröder haben die Sacramento Kings ihre vierte Niederlage in Serie kassiert. Bei den Cleveland Cavaliers unterlag Sacramento mit 118:123, nachdem Donovan Mitchell in der Schlussphase den Unterschied machte.

Die Cavaliers spielten erneut durchwachsen, setzten sich am Ende aber dank individueller Klasse durch. Donovan Mitchell führte Cleveland mit 33 Punkten an, Evan Mobley überzeugte mit einem der besten All-Around-Spiele seiner Saison (29 Punkte, 13 Rebounds, 7 Assists). Die Gastgeber gewannen damit ihr viertes Spiel aus den letzten fünf Partien.
Cleveland erwischte den besseren Start und zog früh auf 16:2 davon. Doch die Kings reagierten: Trainer Doug Christie nahm seine Starter früh vom Feld. Dennis Schröder und Domantas Sabonis brachten Struktur und Aggressivität ins Spiel, Sacramento drehte die Partie und ging mit einer 71:68-Führung in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel eng. Die Kings kämpften sich nach einem zwischenzeitlichen Rückstand zurück und gingen vier Minuten vor dem Ende sogar mit 114:113 in Führung. Doch in der Crunchtime übernahm Mitchell Verantwortung: Ein schwieriger Dreier brachte Cleveland wieder nach vorne, kurz darauf sorgte ein Floater von Jaylon Tyson für die Vorentscheidung.
Sacramento hatte in der Schlussminute mehrfach die Chance, erneut heranzukommen, ließ jedoch drei Dreier in Folge liegen. Schröder beendete die Partie mit 21 Punkten (6/12 FG, 5/6 3P, 6/6 FT), DeMar DeRozan steuerte 20 Zähler bei, Sabonis kam bei seinem Comeback auf 24 Punkte, 16 Rebounds und 6 Assists.
Für die Kings war es dennoch ein bitterer Abend: Es stand die vierte Niederlage in Folge zum Auftakt eines längeren Roadtrips. Cleveland, weiterhin ohne den verletzten Darius Garland, bestätigte dagegen seine positive Tendenz.
kon