17.04.2025
Heat dominieren Bulls erneut im Play-In
Tyler Herro läuft beim Play-In-Spiel gegen die Bulls richtig heiß und führt die Miami Heat mit 38 Punkten zu einem deutlichen 109:90-Sieg. Chicago hat gegen die dominante erste Hälfte der Gäste keine Chance - und muss sich erneut im Play-In verabschieden.

Die Miami Heat hatten gegen die Chicago Bulls in der regulären Saison keinen einzigen Sieg geholt. Doch in den Play-Ins ist auf einmal alles anders. Und das liegt vor allem an einem: Tyler Herro. Der Heat-Guard schießt Chicago schon im ersten Viertel komplett aus der eigenen Halle - 16 Punkte bei perfekter Wurfquote (6/6), dazu ein lässiger Stepback-Dreier zum 36:21. Und es geht genauso weiter.
Herro bleibt im Tunnel, trifft auch im zweiten Viertel alles, was er anfasst, und steht zur Pause bei 23 Punkten (8/8 FG). Miami spielt wie aus einem Guss, verteilt 22 Assists, trifft 57 Prozent aus dem Feld und führt zur Halbzeit mit satten 71:47.
Nach der Pause kommt von Chicago immerhin ein bisschen Gegenwehr. Josh Giddey und Coby White bringen Energie, das Team verteidigt intensiver und kann den Rückstand etwas verkürzen. Doch näher als 13 Punkte kommen die Bulls nicht mehr ran.
Denn Miami lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Herro legt weiter nach und kommt am Ende auf 38 Punkte, 5 Rebounds und 4 Assists. Dazu glänzen Andrew Wiggins (20 Punkte, 9 Rebounds), Bam Adebayo (15 Punkte, 12 Rebounds) und Davion Mitchell (15 Punkte, 9 Assists von der Bank). Der Vorsprung bleibt komfortabel, und am Ende steht ein völlig verdienter 109:90-Erfolg.
Für Chicago ist es das dritte Play-In-Aus gegen Miami in Folge. Trotz starker Einzelaktionen von Giddey (25 Punkte, 10 Rebounds) und soliden Auftritten von Vucevic (16 & 12) und White (17 Punkte) fehlte über weite Strecken der Zugriff. 18 Turnover und eine schwache Dreierquote (27 Prozent) besiegelten das Saisonende.
Miami hingegen steht nun vor dem nächsten Showdown: In der Nacht auf Samstag geht es gegen die Atlanta Hawks um das letzte Playoff-Ticket im Osten. Der Sieger darf sich dann mit den Cleveland Cavaliers in Runde eins messen.
kon