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    easyCredit BBL

    easyCredit BBL 2026/27, 7. Spieltag
    Chemnitz 99ers
    CHEChemnitzChemnitz 99ers
    94
    :
    78
    18:23 / 25:25 / 24:10 / 27:20
    MHP RIESEN Ludwigsburg
    LUDLudwigsburgMHP RIESEN Ludwigsburg

    vor 12 Stunden

    Fünfter Sieg im sechsten Spiel für die Niners

    Chemnitz dreht nach der Pause auf: Ceaser und Burnham stoppen Ludwigsburg

    Die Niners Chemnitz haben ihren zweiten Saisonsieg in der Basketball-Bundesliga gefeiert. Nach einem 43:48-Rückstand zur Pause bezwangen die Sachsen die MHP Riesen Ludwigsburg dank eines starken dritten Viertels noch deutlich mit 94:78.

    Nighael Ceaser
    Nighael Ceaser führte alle Niners mit 19 Punkten an. IMAGO/Nordphoto

    Vor 3.858 Zuschauern in der Messe Chemnitz erwischten die Gäste den besseren Start. Thomas Rutherford (19 PTS, 15 REB) markierte die ersten Ludwigsburger Punkte und war unter den Körben kaum zu halten. Allein im ersten Viertel sammelte der Center neun Zähler. Yorman Polas Bartolo erhöhte von außen auf 10:14. Chemnitz blieb dran, ehe Justin Kier eine Sekunde vor Viertelende per Dreier zum 18:23 traf.

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    Auch im zweiten Abschnitt lief viel über Rutherford. Mit zwei schnellen Körben stellte er auf 18:27, die höchste Ludwigsburger Führung des Abends. Die Niners antworteten geduldig: Stefan Smith (14 PTS, 5 AST, 3 STL) holte immer wieder Freiwürfe heraus, Ryan Mikesell verkürzte per Dreier auf 29:31. Ein 6:0-Lauf durch Smith und Mikesell brachte die Gastgeber bis auf 42:44 heran, Polas Bartolo traf zehn Sekunden vor der Pause zum 43:48. Rutherford stand zu diesem Zeitpunkt bereits bei 17 Punkten.

    Burnham mit Vier-Punkte-Spiel zur Wende

    Nach dem Seitenwechsel drehten die Niners die Partie. Ben Burnham (16 PTS, 6/7 FG) eröffnete mit einem Korb, Ceaser (19 PTS, 9/10 Zweier) brachte die Gastgeber per Dreipunktspiel zum 52:50 erstmals seit dem 7:5 wieder in Front. Nach Ishmael Leggetts Ausgleich zum 52:52 folgte ein 9:1-Lauf: King traf von außen, dann verwandelte Burnham einen Dreier samt Bonusfreiwurf zum 59:53 und legte sofort einen Korb zum 61:53 nach. Neun seiner 16 Punkte erzielte der Forward in diesem Abschnitt. Mit 24:10 gewannen die Sachsen das dritte Viertel.

    Im Schlussabschnitt machten die Hausherren schnell alles klar. Der Lauf, der mit Williams' Dreier begonnen hatte, wuchs auf 13:0 an: Mikesell (12 PTS) mit einem Dreipunktspiel, erneut Williams von außen sowie Seric und Ceaser stellten auf 77:58. Die Vorentscheidung.

    Den Ausschlag gab die Wurfquote: Chemnitz verwandelte 54 Prozent aus dem Feld und 26 von 36 Zweiern, Ludwigsburg kam trotz 20 Offensivrebounds nur auf 39 Prozent und traf lediglich 10 von 34 Dreiern. Patrick Cartier setzte mit einem Dreier in der letzten Sekunde den Endstand von 94:78.

    Mit nun zwei Siegen aus sieben Spielen verbessern sich die Niners auf Rang 16, punktgleich mit Rasta Vechta und Phoenix Hagen. Ludwigsburg (4:3) steht vorerst auf Platz sechs. Da noch nicht alle Partien des 7. Spieltags gespielt sind, ist die Tabelle aber nur eine Momentaufnahme. Für Chemnitz geht es bereits am Dienstag, 3. November, im Eurocup weiter: Um 19 Uhr gastieren die Sachsen, die dort eine 4:1-Bilanz aufweisen, bei Buducnost Podgorica. In der Liga folgt am Samstag, 7. November, um 20 Uhr das Duell beim punktgleichen Tabellennachbarn Vechta. Die Riesen empfangen am Sonntag, 8. November, um 16.30 Uhr Oldenburg.

    jos