15.04.2026
Hornets warten nun auf Verlierer von Magic vs. 76ers
Die Charlotte Hornets bleiben am Leben. In einem wilden Play-In-Spiel setzt sich Charlotte nach Overtime mit 127:126 gegen die Miami Heat durch - mit einem späten Gamewinner und einem defensiven Highlight an der Schlusssirene.

Es war ein Spiel mit ständig wechselnder Dynamik, das erst in den letzten Sekunden entschieden wurde. Nach einem ausgeglichenen Schlagabtausch brachte Coby White die Hornets überhaupt erst in die Verlängerung, als er 10,8 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit einen schwierigen Fadeaway-Dreier traf. Charlotte hatte sich zuvor mit einem 10:0-Lauf zurückgemeldet und ging mit einer knappen Führung ins Schlussviertel, ehe die Heat nach zwei Dreiern von Andrew Wiggins wieder vorne lagen.
Auch in der Overtime blieb es dramatisch. LaMelo Ball brachte sein Team zunächst in eine gute Ausgangslage, doch Miami schlug zurück: Nach einem Ballverlust von Ball und einem Foul an Tyler Herro verwandelte dieser drei Freiwürfe zur 126:125-Führung für die Heat bei noch 8,7 Sekunden auf der Uhr.
Doch Ball machte seinen Fehler wieder gut. Nach einer Auszeit zog der Guard zum Korb und traf 4,7 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Layup zur Führung. Ohne Timeout brachte Miami den Ball schnell nach vorne, doch Miles Bridges verhinderte mit einem Block gegen Davion Mitchell an der Sirene den möglichen Gamewinner - und sicherte Charlotte den Sieg.
sgm
Ball beendete die Partie mit 30 Punkten und 10 Assists, Bridges kam auf 28 Zähler und neun Rebounds. Für Miami, bei denen Andrew Wiggins (27) und Mitchell (28) stark aufspielten, ist die Saison damit beendet. zudem verloren die Heat schon im zweiten Viertel Bam Adebayo mit einer Rückenverletzung.
Charlotte trifft nun auf den Verlierer des Duells zwischen Philadelphia und Orlando - mit der Chance auf das erste Playoff-Ticket seit zehn Jahren.