08.01.2026
Ex-Bamberger Bohacik nicht aufzuhalten
Das Europapokal-Abenteuer der MLP Academics Heidelberg ist beendet. Trotz guter Anfangsphase und langer Führung verlieren die Academics auch das zweite Play-In-Spiel gegen Nymburk und scheiden aus der Basketball Champions League aus.

In der Prager Kralovka Arena erwischten die Academics einen guten Start. Doch trotz des starken Beginns gelang es Heidelberg nicht, den Vorsprung in die Kabine zu bringen. Nymburk stabilisierte sich zunehmend, sodass es zur Pause 38:38 stand.
Auffällig: Bei den Gastgebern kam Sir' Jabari Rice, Topscorer der Champions League, nicht zum Einsatz. Heidelberg nutzte diese Konstellation zunächst konsequent, konnte daraus jedoch keinen nachhaltigen Vorteil ziehen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Heidelberg behauptete bis weit ins Schlussviertel hinein aber eine knappe Führung. Doch dann wendete sich das Blatt: Mit dem fünften Foul von DJ Horne, der mit zwölf Punkten bester Heidelberger Werfer war, verlor das Team seine wichtigste Offensivoption in der Crunchtime.
Nymburk nutzte die Situation konsequent. Vor allem der ehemalige Bamberger, Jaromir Bohacik, drehte im Schlussviertel auf und erzielte 15 seiner 23 Punkte in den letzten zehn Minuten. Die Gastgeber entschieden den Abschnitt klar mit 25:15 für sich.
Der spielentscheidende Unterschied lag aber unter den Körben. Nymburk sicherte sich 19 Offensiv-Rebounds und erzielte daraus 20 Punkte, während Heidelberg bei lediglich sechs Offensiv-Rebounds blieb und daraus nur zwei Zähler machte. Für die Academics endet damit die BCL-Saison in den Play-Ins. Nach dem verpassten Heimvorteil in Spiel eins reichte auch eine lange starke Phase in Prag nicht aus, um ein Entscheidungsspiel zu erzwingen.
kon