vor 5 Stunden
Maxey ebenfalls stark
Die Philadelphia 76ers haben die richtige Antwort geliefert. Mit einem 111:97-Erfolg bei den Boston Celtics gleichen sie die Serie aus und gewinnen vor Spiel 3 wieder etwas Momentum.

Nach der klaren Niederlage in Spiel 1 zeigte sich Philadelphia deutlich verbessert. Vor allem V. J. Edgecombe und Tyrese Maxey übernahmen die Verantwortung und trugen die Offensive. Edgecombe kam auf 30 Punkte und 10 Rebounds, Maxey steuerte 29 Punkte sowie neun Assists bei. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass die Sixers offensiv deutlich effizienter agierten.
Dabei musste Edgecombe früh einen Rückschlag verkraften. Nach einem harten Sturz musste der Rookie mehrfach behandelt werden und verschwand zwischenzeitlich in der Kabine. Dennoch kehrte er jedes Mal zurück und prägte das Spiel weiter, unter anderem mit sechs Dreiern. Als erster Rookie seit Tim Duncan gelang ihm zudem ein Playoff-Spiel mit mindestens 30 Punkten und 10 Rebounds.

Boston hielt lange dagegen. (36 Punkte) führte die Celtics offensiv an, während mit 19 Punkten, 14 Rebounds und neun Assists ein Allround-Spiel beisteuerte. Zu Beginn des vierten Viertels verkürzte Boston noch einmal auf zwei Punkte.
sgm
Doch Philadelphia hatte die passende Antwort. Ein 11:0-Lauf im Schlussabschnitt entschied die Partie vorzeitig, während die Celtics offensiv zunehmend ins Stocken gerieten. Vor allem die schwache Dreierquote der dreierlastigen Celtics (13/50 3P, 26 Prozent) und 13 Ballverluste spielten den Gästen in die Karten.
Ohne Joel Embiid, der weiterhin fehlt, zeigte Philadelphia eine geschlossene Teamleistung. Die Serie steht nun 1:1 und wechselt nach Philadelphia, wo die Sixers den nächsten Schritt machen wollen.
