vor 1 Stunden
Leichtes Zittern am Ende
Die Telekom Baskets Bonn sind erfolgreich in die Basketball Champions League gestartet. Gegen den FC Porto hatten die Rheinländer eigentlich alles im Griff, am Ende war es aber viel zu lässig. Am Ende steht dennoch ein 78:74-Erfolg

Start-Ziel-Sieg für die Bonner, die gegen Porto den Sack aber erst sehr spät zumachten. Zwar führten die Gastgeber Mitte des dritten Viertels mit bis zu 22 Punkten, doch knapp zehn Minuten später waren es nur noch zwei Zähler Differenz.
Das große Zittern gab es aber nicht mehr. Bonn antwortete mit einem 7:0-Lauf, sowohl Michael Kessens als auch Joel Aminu zogen Fouls, kurz darauf war Alijah Comithier per Dreier im Fastbreak erfolgreich (69:60). Grundstein war aber vor allem die Defense, die über 40 Minuten für die meiste Zeit sattelfest wirkte. Die Portugiesen verbuchte gerade einmal eine Wurfquote von 36 Prozent aus dem Feld.
Bester Scorer der Bonner war Comithier mit 18 Punkten, der vor allem in der schwierigen Phase im vierten Viertel einige gute Momente hatte. Aminu erzielte 16 Zähler, dazu punktete Marcus Foster (12) zweistellig. Die Portugiesen blieben dagegen nach dem Verkürzen auf 60:62 für über vier Minuten ohne einen einzigen Punkt, trafen dann aber wieder Dreier, als es eigentlich schon zu spät war.
Die Bonner sind bereits am Freitag wieder daheim im Einsatz, wenn Science City Jena in den Telekom Dome kommt. In der Basketball Champions League geht es dagegen erst in zwei Wochen weiter, dann steht das schwere Auswärtsspiel bei Joventut Badalona um die spanische Legende Ricky Rubio auf dem Programm.
rar