08.03.2026
Baskets führten zur Pause
Im Spitzenspiel der BBL hat sich ALBA Berlin knapp gegen die Würzburg Baskets durchgesetzt. In einer defensiv geprägten Partie behielten die Berliner in der Schlussphase die Nerven und gewannen mit 71:68.

Würzburg erwischte zunächst den besseren Start und führte nach dem ersten Viertel mit 21:16. Auch im zweiten Abschnitt hielten die Gäste das Tempo hoch und gingen mit einer 43:37-Führung in die Halbzeit. ALBA tat sich offensiv lange schwer, fand aber nach der Pause besser in die Partie und drehte das Spiel mit einem starken dritten Viertel (22:15).
Die Berliner wurden vor allem von Moses Wood getragen, der mit 17 Punkten - darunter fünf Dreier - bester Scorer seines Teams war. Justin Bean steuerte 12 Zähler bei, während Jack Kayil (11 Punkte, 5 Assists) im Spielaufbau wichtige Impulse setzte. Auf Würzburger Seite führten Marcus Carr (16 Punkte) und Davion Mintz (15) die Offensive an, während Johnathan Stove mit 12 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double auflegte.
In der Schlussphase entwickelte sich ein echter Krimi. Davion Mintz brachte Würzburg mit einem Dreier 2:50 Minuten vor dem Ende wieder in Führung (68:67). ALBA antwortete jedoch prompt: Nach einem Give-and-Go zwischen Jack Kayil und Malte Delow stopfte Delow den Ball spektakulär zum 69:68 durch den Korb. Würzburg hatte anschließend noch die Chance zur erneuten Führung, doch Stove vergab seinen Dreier kurz vor Schluss. Jonas Mattisseck behielt schließlich von der Freiwurflinie die Nerven, traf fünf Sekunden vor dem Ende beide Würfe zum 71:68 und sicherte ALBA damit den knappen Heimsieg.
sgm