vor 19 Stunden
Nach ausgeglichenem Start
Nach einem ausgeglichenen Auftakt dreht Alba Berlin gegen Phoenix Hagen mächtig auf. Vor allem nach der Halbzeit lässt das Team von Pedro Calles nichts mehr anbrennen und feiert einen deutlichen 102:72-Erfolg.

Alba Berlin hat Phoenix Hagen mit 102:72 deutlich in die Schranken gewiesen. Nach einer zunächst umkämpften ersten Halbzeit setzte sich die Mannschaft von Pedro Calles vor allem dank eines dominanten dritten Viertels ab und ließ den Gästen danach keine Chance mehr. Jordan Ford war mit 18 Punkten bester Berliner Werfer, gefolgt von Joe Wieskamp (16) und Sam Griesel (14).
Dabei hatte Hagen zunächst gut mitgehalten. Trenton Gibson setzte mit seinen Drives früh Akzente, während Bjarne Kraushaar das Spiel der Gäste organisierte. Nach zehn Minuten stand es 26:26, bevor Alba im zweiten Viertel immer mehr die Kontrolle übernahm und sich mit einem 30:21-Viertel eine Neun-Punkte-Führung zur Pause erarbeitete.
Nach dem Seitenwechsel schalteten die Berliner noch einmal einen Gang höher. Wieskamp punktete in Korbnähe, Griesel traf von draußen und Julius Böhmer sorgte mit einem Steal samt anschließendem Dunk für eines der Highlights. Über 69:51 und 78:53 wuchs der Vorsprung kontinuierlich an, nach 30 Minuten war beim Stand von 83:58 bereits eine Vorentscheidung gefallen.

Besonders auffällig war dabei die Effizienz der Gastgeber. Alba verwandelte 55 Prozent seiner Feldwürfe (39/71), traf starke 46 Prozent von der Dreierlinie (15/33) und verteilte 25 Assists. Hagen kam nur auf 36 Prozent aus dem Feld (25/69) und fand gegen die griffige Berliner Defensive kaum Lösungen.
Auch im Schlussviertel blieb Alba klar tonangebend. Ford traf seinen dritten Dreier bei ebenso vielen Versuchen, Malte Delow und Jonas Mattisseck legten aus der Distanz nach. Spätestens als Richard Schmitt und Böhmer mit zwei weiteren Dreiern die 100-Punkte-Marke knackten, war der deutliche Heimsieg endgültig perfekt. Bei Hagen stemmte sich Gibson mit 19 Punkten gegen die Niederlage, Kraushaar kam auf acht Punkte und acht Assists.
Lukas Hetterich