18.03.2026
Viertelfinale als Zweiter gebucht
Alba Berlin hat den Gruppensieg in der Basketball Champions League verpasst. Die Berliner unterlagen AEK Athen nach einem intensiven Duell mit 88:93 nach Overtime und beenden die Runde der letzten 16 als Zweiter. Damit geht Alba ohne Heimvorteil ins Viertelfinale.

Alba Berlin ist im entscheidenden Gruppenspiel gegen AEK Athen knapp gescheitert und hat damit den Sprung auf Platz eins verpasst. In einer intensiven und phasenweise hochklassigen Partie mussten sich die Berliner nach Verlängerung geschlagen geben und beenden die Gruppe als Zweiter. Der benötigte Sieg mit mindestens neun Punkten Differenz blieb damit klar außer Reichweite.
Dabei starteten die Hausherren zunächst gut in die Partie. Vor allem Jonas Mattisseck (14 Punkte) erwischte einen heißen Beginn und traf früh drei Dreier, doch defensiv bekam Alba keinen Zugriff auf die Gäste. AEK nutzte die Lücken konsequent aus, setzte sich mit einem 8:0-Lauf ab und ging nach dem ersten Viertel mit 28:19 in Führung. Besonders Frank Bartley (29, 7 Reb, 6 Ast) zeigte früh seine Klasse und war kaum zu stoppen.
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zwar hatte Alba weiterhin Probleme, die starke Wurfquote der Griechen zu kontrollieren, offensiv fanden die Berliner aber Lösungen. Angeführt von einem starken Norris Agbakoko (10) kämpfte sich das Team zurück, dominierte zwischenzeitlich sogar die Bretter und glich durch Bennet Hundt (10) kurz vor der Pause aus. Dennoch ging AEK dank individueller Klasse, erneut durch Bartley, mit einer 52:46-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Alba startete stark, übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung, doch immer wieder hatten die Gäste eine Antwort parat. Neben Bartley sorgte auch RaiQuan Gray (24, 5 Ast) für wichtige Punkte, während die Berliner sich Stück für Stück heranarbeiteten. Vor dem Schlussviertel war beim Stand von 62:64 weiterhin alles offen.

Lukas Hetterich
Im vierten Viertel entwickelte sich schließlich ein echter Krimi. Alba hatte zwischenzeitlich die Chance, die Partie zu drehen, ging durch Jack Kayil (10, 5 Reb, 5 Ast) sogar in Führung, doch AEK blieb nervenstark. In der Schlussphase rettete Justin Bean (20, 9 Reb) die Berliner in die Verlängerung, nachdem es nach 40 Minuten 79:79 stand.
In der Overtime zeigte sich dann die Klasse der Gäste. AEK setzte sich wenige Minuten vor Schluss entscheidend ab und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Mit der Niederlage beendet Alba die Gruppe auf Platz zwei und geht damit ohne Heimvorteil ins Viertelfinale. Die Auslosung für die nächste Runde findet am Freitag statt.