12.06.2025
Niederlage mit 35 Punkten Differenz
Die DBB-Damen haben in ihrem ersten Testspiel gegen Europameister Belgien eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Mit 45:80 unterlag das Team von Bundestrainerin Lisa Thomaidis in Leuven. Schon am Samstag steht der nächste Test gegen Belgien an - dann in Ostende.

Die deutschen Damen starteten zunächst gut ins Spiel. In der Anfangsphase war besonders Emily Bessoir (7 Punkte, 5 Rebounds) auffällig, die mit einem Dreier den Ausgleich zum 7:7 erzielte und später für die 11:9-Führung sorgte. Auch Clara Bielefeld (10) war in ihrem ersten Einsatz mutig und zeigte eine engagierte Leistung. Allerdings setzte sich der belgische Druck im ersten Viertel zunehmend durch. Die DBB-Damen kämpften mit mehreren Ballverlusten, was den Gastgeberinnen die Möglichkeit gab, sich bis zum Ende des ersten Abschnitts mit 11:18 abzusetzen.
Die belgische Defensive erzwang immer wieder Ballverluste und ließ den Deutschen nur wenig Raum für ihre Offensivaktionen. Emma Meesseman (10) und Kyara Linskens (8), zwei der stärksten Spielerinnen Belgiens, setzten immer wieder entscheidende Akzente. Dennoch steckte Deutschland nicht auf und blieb trotz eines Rückstands von 14 Punkten bis zum Seitenwechsel noch im Spiel (21:38).
Im dritten Viertel konnte das DBB-Team nicht mehr wirklich Schritt halten. Belgien zog weiter davon, und die deutschen Damen taten sich besonders in der Offensive schwer. Wiederholt scheiterten sie daran, Angriffe in den 24 Sekunden abzuschließen. Auch wenn Hilke Feldrappe (9) mit einem Dreier noch einmal Hoffnung weckte, war der Rückstand immer weiter angewachsen. Belgien spielte souverän und setzte sich mit 57:35 ab.
Im letzten Viertel machten die Belgierinnen dann endgültig den Deckel drauf. Mit einer starken Defensive und guten individuellen Leistungen ließ das Team von Trainer Giovanni Nwoko der deutschen Auswahl keine Chance mehr. Der Rückstand wuchs auf 45:80, was den 35-Punkte-Unterschied zum Endstand brachte.
kon