18.05.2025
BBL Play-offs - Viertelfinale
Die Basketball Löwen Braunschweig haben unter den Augen ihres Besitzers Dennis Schröder das erste Play-off-Spiel gegen die Baskets Würzburg klar gewonnen. Die Niedersachen führten zu jedem Zeitpunkt. Bei Würzburg gab es nur einen Lichtblick.

In der regulären Saison schenkten sich Braunschweig und Würzburg nicht viel und waren über weite Strecken direkte Tabellennachbarn. Das änderte sich erst vor einer Woche als die Löwen das direkte Duell am finalen Spieltag gewannen (86:72) und die Unterfranken auf den sechsten Platz verbannten. Der Braunschweiger Sieg hatte aber noch eine weitere Konsequenz: In der ersten Play-off-Runde sollten sich beide Teams nun erneut gegenüberstehen.
Und wie schon vor sieben Tagen erwischten die Hausherren aus Niedersachsen auch diesmal wieder den besseren Start. Unter den Augen von NBA-Star und Vereinsbesitzer Dennis Schröder versenkten die Löwen im ersten Durchgang alle ihrer sieben Dreierversuche. Auf der Gegenseite brachte erst Youngstar Hannes Steinbach (14, 7/9) von der Bank frischen Wind. Am deutlichen Viertelrückstand konnte der 19-Jährige jedoch nichts ändern (30:15).
Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nicht viel. Braunschweig traf den Distanzwurf munter weiter; machte insgesamt einen wacheren und motivierteren Eindruck. Auch die zweistellige Führung blieb bis zum Seitenwechsel konstant. Vor allem der flinke Guard Crockett Jr. stellte die Defensive Würzburgs vor Herausforderungen (24, 7/9, 5 Dreier).
Wer im Anschluss auf eine Wende gehofft hatte, wurde jäh enttäuscht. Erneut präsentierten sich die Braunschweiger nach dem Kabinengang griffiger. Ein 8:0-Lauf distanzierte die Gäste gar auf 20 Punkte (59:39). Diese fanden auch in dieser Phase weiterhin keinen Rhythmus, was auch am fehlenden Dreierwurf (8/30) lag und das Offensivspiel Würzburgs zu eindimensional werden ließ.
Dazu stellten die Löwern BBL-MVP Jhivvan Jackson völlig kalt. In der ersten Hälfte erzielte der wertvollste Spieler dieser Bundesliga-Saison nur zwei Punkte. Er beendete die Partie mit 14 Zählern.
Im finalen Durchgang nahm die erste Playoff-Niederlage Würzburgs weiter Konturen an. Fünf Minuten vor Schluss erhöhte Benjamin Schröder per Korbleger plus Foul auf +21. Nicht nur der Namensvetter von DBB-Kapitän Dennis Schröder wusste spätestens zu diesem Zeitpunkt: Die Messe war gelesen.
jos
Das zweite Spiel der Best-of-Five-Serie findet nächste Woche Mittwoch statt. Dann wechselt das Heimrecht zu den Baskets Würzburg. Der Tip-Off erfolgt um 18.30 Uhr (exklusiv bei Dyn).