25.05.2025
MVP Jackson foult aus
Die Basketball Löwen Braunschweig haben auch das zweite Heimspiel gegen die FIT/One Würzburg Baskets für sich entschieden und führen im Play-Off-Viertelfinale mit 2-1. In Spiel 3 setzte sich das Team vor den Augen von Gesellschafter Dennis Schröder mit 80:75 durch.

In einem packenden Spiel glänzte Arnas Velicka (23 Punkte, 4/7 Dreier, 5 Assists) mit wichtigen Dreiern, der Litauer spielte eine starke zweite Halbzeit und stand doch im Schatten von Sananda Fru. Der 21-Jährige kam in über 34 Minuten auf 18 Zähler (8/10 FG), 13 Rebounds sowie vier Blocks. Der Braunschweiger lieferte sich ein packendes Duell mit DBB-Youngster Hannes Steinbach (17, 8 Rebounds), der Würzburgs Bester war. Jhivvan Jackson (12, 4/12) hatte nur ein gutes Viertel, auch Zac Seljaas (14) überzeugte nur in Phasen.
In Spiel 1 hatten die Löwen noch einen Traumstart hingelegt, diesmal war es genau das Gegenteil. Es dauerte über vier Minuten, bevor Braunschweig durch einen Putback von Fru scorte, Würzburg führte da schon mit 8:0. Der deutsche Big, der vor dem Spiel mit dem Award des besten Nachwuchsspielers der Saison ausgezeichnet wurde, war die dominierende Figur der ersten Halbzeit.
Immer wieder fanden die Gastgeber den Big Man unter dem Korb, der zudem hart am Brett arbeitete und auch schon zur Pause drei Würfe geblockt hatte. Auf der Gegenseite war Steinbach der beste Scorer, während MVP Jackson mit seiner Rippenblessur noch kein Faktor war. Die Löwen führten zur Pause knapp (37:35), auch weil die Gäste nur einen von zwölf Dreier verwandelt hatten.

rar
Das änderte sich nach dem Wechsel, auch dank Jackson, der endlich in die Partie fand. Zwar lief der kleine Guard nicht rund, erzielte im dritten Viertel aber zehn Zähler. Würzburg führte plötzlich mit 52:43, doch angeführt von Velicka legten die Gastgeber einen 10:0-Lauf in zwei Minuten hin. Der Litauer erzielte selbst zwölf Punkte im Viertel, Würzburg führte dennoch mit 57:56 vor dem Schlussviertel.
Dort ging es weiterhin hin und her, kein Team erspielte sich den entscheidenden Vorsprung. Dafür wurde weiter viel gefoult, sowohl Luka Scuka als auch Jackson mussten rund drei Minuten vor Schluss runter. Würzburg scorte fast nur noch in Korbnähe oder durch Freiwürfe, zumeist durch Steinbach. Das war der Unterschied, für Braunschweig war Velicka wieder in den kritischen Momenten, knapp zwei Minuten vor dem Ende verwandelte der Guard einen wichtigen Dreier (78:73).
Würzburg verkürzte noch einmal und eroberte ein letztes Mal den Ball, doch ein letzter Dreier von Seljaas klatschte nur auf den Ring. Die Niedersachsen können nun mit einem weiteren Sieg in Spiel 4 (Dienstag, ab 20 Uhr live bei Dyn) ins Halbfinale einziehen, während Würzburg ein Entscheidungsspiel in Braunschweig erzwingen will.