04.01.2026
Jessup erzielt 20 Punkte
Die Basketballer des FC Bayern sind in der BBL weiter in eigenen Sphären unterwegs. Gegen dezimierte Braunschweiger hatte der deutsche Meister nur ein Viertel Probleme.

Vor ausverkauftem Haus kamen die Löwen mit jeder Menge Energie und Euphorie aus den Kabinen. Vor allem defensiv stellte man die Münchner zu Beginn vor Probleme. Die Konsequenz: Ein 12:3-Lauf für die Hausherren. Bayern wachte dagegen erst in den Schlussminuten des ersten Durchgangs auf und verkürzte mit der Sirene in Person von Voigtmann auf -3 (21:18).
Nach der ersten Viertelpause zogen die Münchner das Tempo weiter an. Niels Giffey sorgte besonders in der ersten Hälfte mit zwölf Punkten von außen für Gefahr. Unter dem Korb schaffte es Braunschweig derweil nicht, die Physis von McCormack und Gabriel zu matchen. Folgerichtig erhöhte Ersterer kurz vor dem Kabinengang auf +12 (37:49).
Nach dem Seitenwechsel war kein Aufbäumen der Hausherren erkennbar. Stattdessen lief jetzt Bayerns Jessup immer heißer. Der US-Amerikaner, der im Sommer aus Ulm verpflichtet wurde, avancierte mit 20 Punkten auch zum Topscorer. Kurios: Aufbauspieler Stefan Jovic kam am Ende des Abends auf zehn Vorlagen, erzielte aber selbst nur zwei Punkte.
Im Schlussviertel war dann kaum noch Gegenwehr von den Braunschweigern zu sehen. Lediglich neun Punkte brachte das Team von Trainer Konstantinos Papazoglou in den finalen zehn Minuten aufs Tableau, weshalb die Münchner letztlich auf 29 Zähler davonzogen.
Für die Bayern ist es Sieg Nummer zehn in Folge in der BBL, während Braunschweig mit einer Bilanz von 4-10 weiter den 16. Tabellenrang einnimmt.
Julius Ostendorf