13.05.2025
Weißenfels legt Protest ein
Rekord-Play-offteilnehmer Alba Berlin hat sich am Dienstagabend im Play-In-Spiel gegen den MBC mit 81:78 durchgesetzt und sich damit das siebte Play-off-Ticket gesichert. Die Weißenfelser haben am Donnerstag die letzte Chance gegen Oldenburg.

Die Partie in Berlin begann komplett anders als das vergangene Duell vor knapp 14 Tagen, das Alba an gleicher Stätte noch souverän 90:62 gewonnen hatte. Denn die Gastgeber hatten zunächst Probleme, in die Partie zu finden und lagen erst einmal zurück (6:10). Der MBC traf vor allem aus der Distanz, Alba hingegen ließ zu viele Chancen liegen.
Doch am Ende des ersten Viertels kamen die Gastgeber besser in Schwung. Sie verteidigten intensiver und die Gäste taten sich immer schwerer, zu punkten. So konnte sich Alba bis zur Halbzeit Stück für Stück absetzen. Alba bekam in der Halbzeitpause noch einen Punkt dazu, weil bei einem Freiwurf von Yanni Wetzell (13 Punkte) ein MBC-Spieler noch mit den Fingern dran war und der Korb nicht einen Punkt, sondern dann zwei Punkte wert war. Daraufhin legte der MBC Protest gegen die Spielwertung ein.
Weißenfels hielt nach dem Seitenwechsel mit noch mehr Physis dagegen und brachte so die Berliner in Probleme. Der Vorsprung der Gastgeber schmolz im dritten Viertel auf fünf Zähler (55:50). Doch Alba blieb stabil und konterte immer wieder. Der MBC kämpfte zwar bis zum Ende, die Berliner brachten aber die Führung ins Ziel. Bester Berliner Werfer war Malte Delow mit 18 Zählern, beim MBC kam Spencer Reaves auf 21 Punkte.
Alba Berlin zieht durch den Sieg direkt in die Play-offs ein und wird im Viertelfinale auf ratiopharm Ulm treffen. Der MBC hat trotz der Niederlage noch eine letzte Chance, in die Play-offs einzuziehen. Diese bietet sich bereits am Donnerstag (ab 20 Uhr, LIVE bei Dyn) gegen die EWE Baskets Oldenburg, die sich im ersten Play-In-Spiel gegen die Rostock Seawolves durchgesetzt haben.
kon, DPA