04.04.2025
Euroleague (Basketball) - 33. Spieltag
Die Euroleague-Saison ist für Alba Berlin längst gelaufen, für die Berliner geht es aber immerhin noch darum, sich erhobenen Hauptes zu verabschieden. Gegen Piräus verkauften sich die Albatrosse gut - zum Sieg reichte es dennoch nicht.

Gegen das griechische Top-Team Olympiakos Piräus bewies Alba Berlin am Freitagabend eindrucksvoll Moral, konnte die nächste Niederlage aber dennoch nicht abwenden. In einem wechselhaften Duell unterlag das Tabellenschlusslicht dem Spitzenreiter nach einer Aufholjagd mit 92:100 (46:61).
Die Fans hatten über das Spiel hinweg große Unterhaltung geboten bekommen. So war Alba nach einem zwischenzeitlich aufgeholten 21-Punkte-Rückstand im letzten Viertel sogar überraschend in Führung gegangen - über die Zeit retten konnten die Berliner diese dann aber nicht. So stand am Ende trotz ansprechender Leistung die wettbewerbsübergreifend sechste Pleite in Serie.
Vielleicht wäre es auch anders gekommen, hätte Berlins Matt Thomas beim Stand von 90:92 eine Minute vor der Schlusssirene nicht den durchaus möglichen Ausgleich verpasst. So zogen die klar favorisierten Griechen leztlich uneinholbar davon.
Sportlich ging es für den elfmaligen deutschen Meister im vorerst letzten europäischen Heimspiel um nichts mehr, da man die Chancen auf einen Play-off-Einzug längst verspielt hatte. Dennoch fehlte es dem Team von Headcoach Pedro Calles vor 11.050 Fans in der Uber Arena nicht an Motivation, ging es doch darum, sich nicht wieder zu blamieren. In der Vorwoche hatte man gegen Virtus Bologna die höchste Heimniederlage in der Klubgeschichte (64:108) kassiert.
Diesmal verkauften sich die Berliner, bei denen Yanni Wetzell mit 19 Punkten bester Scorer war, besser. Neben Wetzell punkteten auch Gabriele Procida und Matt Thomas mit jeweils zwölf Punkten zweistellig. Bei den Gästen ragten Alec Peters mit 33, Nigel William-Goss mit 22 und Sasha Vezenkov mit 18 Zählern heraus.
drm