vor 2 Stunden
Schwacher Auftritt im FIBA Europe Cup
Die Fitness First Würzburg Baskets haben sich zum Auftakt im FIBA Europe Cup blamiert. Bei AEK Larnaka lief offensiv kaum etwas zusammen, im vierten Viertel ging da nichts mehr. Am Ende hieß es 73:65 für den Außenseiter.

Die Würzburger trafen gerade einmal 31,5 Prozent aus dem Feld, immerhin verbuchten alle zehn eingesetzten Spieler mindestens ein Field Goal. Bester Scorer war Sam Griffin (13 Punkte, 3/6 Dreier) , der einen guten Tag von der Dreierlinie erwischte. Damit war er im Trikot der Gäste aber ziemlich allein (Rest: 6/31). Der überragende Spieler der vergangenen Partien, Eddie Colbert (5), hatte fast das komplette Spiel mit Foulproblemen zu kämpfen und war so kaum ein Faktor.
Der Start ging für die Gäste in die Hose, der Außenseiter aus Zypern dominierte die Bretter und führte schnell mit neun Punkten. Unter dem Korb hielt zunächst einmal nur Charles Thompson dagegen, während von den Guards recht wenig kam. Dennoch glich Würzburg recht fix die Partie wieder aus, ließ aber auch umgehend nach. Ein Lichtblick war Youngster Marko Petric, der erstmals in dieser Saison mehr Spielzeit erhielt und das schon in der ersten Halbzeit mit acht Punkte dankte.
Dass es zur Pause dann doch wieder pari war, lag an einem späten Dreierregen, wo zweimal Sam Griffin und Kenny Dye erfolgreich waren (40:40). Griffin machte nach dem Wechsel auch so weiter, dazu war Brandon Tischler im Fastbreak einige Male erfolgreich. Wirklich überzeugend war es aber weiter nicht, die Zyprioten ließen sich nicht abschütteln. Stattdessen entwickelte sich ein Hin und Her auf überschaubarem Niveau.
rar
Vor allem im Schlussabschnitt ging nicht mehr viel, Würzburg gelangen in über acht Minuten nur zwei Field Goals, sodass Lanarka wieder die Führung eroberte und sich langsam absetzte. Bei Würzburg hagelte es dagegen Backstein für Backstein, sodass es am Ende auch nicht mehr spannend wurde.
Am Samstag geht es für Würzburg bei den Rostock Seawolves weiter, die am Dienstag ihren ersten Sieg im EuroCup feiern konnten. Am kommenden Mittwoch geht die Europapokal-Reise dann in Thessaloniki weiter, Iraklis heißt dann dort der Gegner.
