NBA
27.01.2025
Auch LeBron unter den ersten 15
Zwei übertrumpfen Kobe: Die jüngsten NBA-Spieler aller Zeiten

Zwei übertrumpfen Kobe: Die jüngsten NBA-Spieler aller Zeiten
Die NBA wird immer jünger, dennoch sorgt eine Regel dafür, dass der derzeitige Rekord nicht so schnell gebrochen wird. Beim Debüt von Kobe Bryant gab es diese noch nicht, dennoch waren sogar noch zwei Spieler jünger als die "Black Mamba".
USA TODAY-USA TODAY NETWORK
Platz 15: Jonathan Bender (10. Dezember 1999) - 18 Jahre, 314 Tage
Der Youngster war 1999 der fünfte Pick, doch der beste High Schooler des Landes startete in seiner Karriere nur in 28 von 262 Partien. Knieprobleme machten Bender nach seiner dritten Saison zu schaffen, mit 29 Jahren beendete er seine Karriere.

Platz 14: LeBron James (29. Oktober 2003) - 18 Jahre, 303 Tage
James spielt derweil seine 22. (!) Saison in der NBA und war von Tag eins ein NBA-Spieler ohne Anlaufschwierigkeiten. Nur in seiner Rookie-Saison wurde LeBron nicht All-Star, nie war ein Spieler über einen so langen Zeitraum so konstant und so erfolgreich.
CSPA-US PRESSWIRE
Platz 13: Joshua Primo (20. Oktober 2021) - 18 Jahre, 300 Tage
2006 wurde von der NBA eine Altersbeschränkung eingeführt, dass Spieler erst ein Jahr nach ihrem High-School-Abschluss in die Liga dürfen. Primo war einer der wenigen, die danach dennoch mit 18 Jahren ihr Debüt gaben. Der Guard konnte sich aber noch nicht durchsetzen, machte dafür aber Schlagzeilen, dass er vor mehreren Frauen einfach blankzog.
Rick Scuteri-USA TODAY Sports
Platz 12: Ulrich Chomche (23. Oktober 2024) - 18 Jahre, 298 Tage
Der Kameruner besuchte die NBA-Akademie im Senegal und spielte mit 16 Jahren schon in der afrikanischen Liga der NBA (BAL). Die Raptors zogen Chomche im Draft 2024 in der zweiten Runde, der Center bekam bislang aber nur sechs Kurzeinsätze über insgesamt 20 Minuten.
Geoff Burke-Imagn Images
Platz 11: Darryl Dawkins (27. Oktober 1975) - 18 Jahre, 289 Tage
Einer der ersten Spieler, die nicht aufs College gingen, sondern es direkt in der NBA versuchten, war "Chocolate Thunder". Der Center war ein grandioser Athlet und spielte sich recht schnell bei den Sixers fest. 726 Spiele sollte Dawkins in der NBA absolvieren, ein Titel sprang dabei nicht heraus.
US PRESSWIRE
Platz 10: Amir Johnson (24. Januar 2006) - 18 Jahre, 268 Tage
Johnson war in der letzten Draftclass ohne Beschränkung und war ein später Zweitrundenpick der Pistons. Dort kam der Big Man kaum zum Einsatz, erst später in Toronto wurde er zu einem wertvollen Rollenspieler. 870 Einsätze waren es zwischen 2006 und 2019 für Johnson.
US PRESSWIRE
Platz 9: C.J. Miles (14. November 2005) - 18 Jahre, 241 Tage
Auch Miles war in diesem Draft, auch er wurde in der zweiten Runde gezogen und brauchte ein paar Jahre. Der Swingman war ein guter Schütze, über seine Karriere verwandelte Miles 1.250 Dreier. Mehr als ein Spezialist war der Forward allerdings nie.
John E. Sokolowski-USA TODAY Sports
Platz 8: Andris Biedrins (5. November 2004) - 18 Jahre, 217 Tage
Der Lette war ein klassischer Brettcenter, der viele Jahre für die Warriors auflief, als diese nicht besonders gut waren. Heute erinnert man sich an Biedrins für seine schwachen Quoten von der Freiwurflinie (nur 50 Prozent). Mit seinem Volumen waren in der Geschichte nur sieben Spieler schlechter.
US PRESSWIRE
Platz 7: Yaroslav Korolev (4. November 2005) - 18 Jahre, 181 Tage
Schon während des Drafts wusste niemand so genau, warum die Clippers den Russen mit dem 12. Pick auswählten. In zwei Jahren sammelte Korolev nur 34 Einsätze, danach war der Forward viele Jahre in Europa aktiv - ohne aber wirkliche Spuren zu hinterlassen.

Platz 6: Tracy McGrady (31. Oktober 1997) - 18 Jahre, 160 Tage
Der Cousin von Vince Carter brauchte zwei Jahre, bis er wirklich in der NBA ankam. Nach seinem Wechsel nach Orlando entwickelte sich T-Mac zu einem der besten Scorer seiner Zeit und ist inzwischen auch in der Hall of Fame. Nur: Der Playoff-Erfolg blieb aus, nur am Ende seiner Karriere gewann er mit San Antonio einen Ring, als er kaum noch zum Einsatz kam.
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Platz 5: Bill Willoughby (23. Oktober 1975) - 18 Jahre, 156 Tage
Willoughby war ein unglaublicher Springer, spielte in neun Jahren aber für sechs verschiedene Teams und hinterließ nirgendwo nachhaltig Eindruck. Mit 26 Jahren beendete der Forward bereits seine Karriere.
Malcolm Emmons - USA TODAY Sports
Platz 4: Darko Milicic (31. Oktober 2003) - 18 Jahre, 133 Tage
Die "Human Victory Cigar". Milicic wurde einst nach LeBron und vor Carmelo Anthony, Dwyane Wade und Chris Bosh gezogen, spielte dann aber bei einem Championship-Team in Detroit kaum und konnte in der NBA einfach nicht Fuß fassen. Heute gilt der Serbe als einer der größten "Busts" aller Zeiten.
US PRESSWIRE
Platz 3: Kobe Bryant (3. November 1996) - 18 Jahre, 72 Tage
Bryant übererfüllte dagegen die Erwartungen, Lakers-GM Jerry West bewies mit dem Trade am Draft-Tag für den damals 17-Jährigen ein gutes Näschen. Kobe wurde in L.A. eine Legende, gewann mit der Franchise fünf Ringe und blieb seine ganze Karriere in der Stadt der Engel.
USA TODAY-USA TODAY NETWORK
Platz 2: Jermaine O’Neal (5. Dezember 1996) - 18 Jahre, 53 Tage
Der Center war sehr talentiert, doch Portland hatte mit seiner All-Star-Truppe kaum Minuten für den Youngster. Besser lief es später in Indiana, O’Neal wurde in dieser Zeit dreimal ins All-NBA-Team gewählt, bevor ihn Verletzungen zum Ende seiner Karriere sichtbar beeinträchtigten.
US PRESSWIRE
Platz 1: Andrew Bynum (2. November 2005) - 18 Jahre, 6 Tage
Mit 22 Jahren war er Starter bei den Lakers, die 2009 Meister wurden. Bynum galt schnell als einer der besten Center der Liga, doch 2012 tradeten die Lakers Bynum nach Philadelphia im Zuge des Trades für Dwight Howard. Schon damals gab es Fragezeichen um dessen Knie, Bynum sollte nach einem Bowling-Unfall nie für die Sixers spielen.
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