Basketball WM Männer
vor 17 Stunden
Schröder mit Licht und Schatten
Zwei Reservisten mit Bestnoten: Die DBB-Einzelkritik zum Supercup-Finale

Zwei Reservisten mit Bestnoten: Die Einzelkritik zum Supercup-Finale
Deutschland gewinnt den Supercup und neben den bewährten Kräften spielt sich auch einer aus der hinteren Reihe in den Vordergrund. Bei Dennis Schröder wechseln sich Licht und Schatten ab.
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Dennis Schröder (Charlotte Hornets) - Note: 3
Mit 10 Punkten und 10 Assists verbuchte der Kapitän sein zweites Double-Double beim Supercup, nur der Wurf wollte nicht fallen (3/16 FG). Als es letztlich darauf ankam, traf Schröder aber die richtigen Entscheidungen in der Schlussphase und machte mit einem ansatzlosen Dreier den Deckel drauf. Über zwei Spiele mit 20 Assists und 0 Ballverlusten.
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David Krämer (Roter Stern Belgrad) - Note: 4
Das war eines seiner schwächeren Länderspiele, dazu vergab der Shooter gleich drei seiner fünf Freiwürfe - sehr ungewöhnlich. Entsprechend spielte Krämer nur knapp 20 Minuten und blieb erstmals in der Mumbru-Ära ohne einen erfolgreichen Dreier. Im vierten Viertel spielte der Guard kaum noch.
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Isaac Bonga (Panathinaikos Athen) - Note: 2
Der Forward war mal wieder eine Bank. Beschäftigte Mario Hezonja ausreichend, dass dieser keinen Rhythmus fand und scorte selbst mit 14 Punkten genug. Vor allem im ersten Viertel war der Griechenland-Legionär sehr aktiv. Nach der Pause etwas unauffälliger, aber defensiv stets auf der Höhe.
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Tristan da Silva (Orlando Magic) - Note: 3
Am Ende stand der beste Plus-Minus-Wert aller Akteure (+22), dazu spulte da Silva die meisten Minuten ab (30). Der Wurf fiel zwar gar nicht (1/7 FG), dafür traf der Magic-Profi mit Ball gute Entscheidungen und sammelte fünf Assists ein - so viele wie noch nie im DBB-Dress.
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Daniel Theis (Maccabi Tel Aviv) - Note: 3
Spielte in der ersten Halbzeit nur sechs Minuten, fiel dann bei einem Versuch, ein Offensiv-Foul gegen Ivica Zubac zu ziehen, etwas unglücklich. In der kurzen Zeit hatte Theis mit dem NBA-Center alle Hände voll zu tun.
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BANK - Maodo Lo (Zalgiris Kaunas) - Note: 1,5
19 Punkte lieferte Lo von der Bank kommend und sorgte dafür, dass Deutschlands Angriff weiter rollte, wenn Schröder pausierte. Lo hatte Rhythmus, Lo hatte Spaß und erinnerte noch einmal alle daran, dass er weiterhin in einzelnen Spielen den Unterschied ausmachen kann. Es war seine beste Ausbeute seit drei Jahren im DBB-Trikot.
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Malte Delow (Alba Berlin) - Note: 4
Ein sehr unauffälliges Spiel des Berliners, der in zwölf Minuten ohne Wurf blieb und zwei Fouls beging. Brachte einige Male den Ball als Spielmacher, viel mehr steuerte der deutsche Meister aber nicht bei.
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Louis Olinde (Reyer Venedig) - Note: 3,5
Auch er beackerte Hezonja, wusste sich da aber fast nur mit Fouls zu behelfen. Im Kopf blieb der Highlight-Block im Stile von LeBron James, dazu kamen vier einfache Zähler.
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Kay Bruhnke (Rytas Vilnius) - Note: 3,5
Da war deutlich mehr drin. Zwei seiner sechs Dreier verwandelte Bruhnke für sechs Zähler, doch bei all seinen Versuchen stand der Forward komplett blank. Will er eine Option für den Turnier-Kader sein, müssen diese besser fallen, denn das wäre dann vermutlich seine Rolle.
FIBA
Johannes Thiemann (FC Bayern München) - Note: 3
Zog wieder fleißig Fouls und verwandelte sogar mal wieder einen Dreier. JT spielte mit viel Intensität, kassierte dafür aber auch blöde Pfiffe. So holte sich der Bayern-Big sein fünftes Foul auf Höhe der Mittellinie ab. Das war nicht smart und so verbuchte der Center in knapp 20 Minuten 12 Punkte.
FIBA
Oscar da Silva (FC Bayern München) - Note: 1,5
Der Matchwinner der Deutschen. 22 Punkte waren ein DBB-Bestwert für da Silva, der als kleiner Fünfer all seine Stärken in der Offense unter Beweis stellen konnte. Wichtige Offensiv-Rebounds, energisch als Roll Man und nicht scheu vor Kontakt. Da Silva betrieb viel Eigenwerbung an diesem Wochenende und war über die beiden Partien der beste Scorer (40 Zähler, 84,2% aus dem Feld).
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