NBA
30.05.2025
Klubs haben die Kontrolle
Zwei Deutsche müssen noch hoffen: Die heißesten Kluboptionen des Sommers

Zwei Deutsche müssen noch hoffen: Die heißesten Kluboptionen des Sommers
Am 29. Juni ist die Deadline! Nur noch bis dahin haben die 30 Franchises Zeit, über die Zukunft ihrer Spieler mit Kluboption zu entscheiden. Wir blicken auf die spannendsten Situationen, zu denen auch zwei deutsche Spieler gehören.
Sam Sharpe-Imagn Images
Quinten Post (Golden State Warriors, 1,9 Mio.)
Unglaublich, aber wahr: Die Warriors haben noch immer nicht ihre Kluboption für Quinten Post gezogen. Der Niederländer kam als 52. Pick, überzeugte durch seinen stabilen Dreier allerdings auf Anhieb und spielte sich im Laufe der Saison sogar in der Rotation fest. Dass er Golden State erhalten bleiben wird, ist äußerst wahrscheinlich.
Cary Edmondson-Imagn Images
Ariel Hukporti (New York Knicks, 1,9 Mio.)
Ähnlich verhält es sich bei Ariel Hukporti. Der Deutsche, der im Draft 2024 an 58. Stelle ausgewählt wurde, ließ sein defensives Potenzial mehrfach aufblitzen. Zudem ist er für vergleichsweise kleines Geld zu haben.
Brad Penner-Imagn Images
Lonnie Walker IV. (Philadelphia 76ers, 2,9 Mio.)
Vom litauischen Topklub Zalgiris Kaunas während der Saison verpflichtet, legte Lonnie Walker IV. überzeugende 12,4 Punkte in 20 Saisonspielen für Sixers auf. Sollte Philadelphia nicht wollen, findet der Guard sicherlich ein anderes interessiertes NBA-Team.
Kyle Ross-Imagn Images
PJ Tucker (New York Knicks, 3,4 Mio.)
Mit den Knicks fand Tucker nun bereits sein achtes NBA-Franchise. Inklusive der Playoffs schaffte es der Routinier allerdings auf nur vier Einsätze. Als First-Apron-Team haben die Knicks allerdings kaum finanziellen Spielraum. Es ist anzunehmen, dass sie Tucker gehen lassen werden.
Vincent Carchietta-Imagn Images
Cory Joseph (Orlando Magic, 3,4 Mio.)
Als wahres Schnäppchen stellte sich Cory Joseph für die Magic heraus. Für knappe drei Millionen Dollar absolvierte der erfahrene Guard nicht nur 50 Saisonspiele, sondern auch noch alle fünf Playoff-Partien gegen Boston von Beginn an. Das Geld dürfte er Orlando auch weiterhin wert sein.
Nathan Ray Seebeck-Imagn Images
Aaron Holiday (Houston Rockets, 4,9 Mio.)
Holiday gab den Rockets in dieser Saison ziemlich genau das, was man sich von ihm vor der Saison hätte erwarten können. Nämlich ein paar Playmaking-Minuten von der Bank. Der steile Aufstieg von Amen Thompson limitierte Holidays Einsätze allerdings auf ein Minimum. Möglich, dass die Rockets ihre Option verstreichen lassen werden, um einen Ersatz im Draft zu angeln.
IMAGO/ZUMA Press
Garry Harris (Orlando Magic, 7,5 Mio.)
Seit 2020 geht Harris inzwischen für die Orlando Magic auf Korbjagd. Gut möglich, dass damit nun Schluss ist. In den vergangenen Jahren ging die Produktion des Guards kontinuierlich zurück. Inn dieser Saison waren es lediglich drei Punkte in 15 Minuten. Zu wenig für siebeneinhalb Millionen Gehalt.
Reggie Hildred-Imagn Images
Vasilije Micic (Phoenix Suns, 8,1 Mio.)
Es ist stark zu bezweifeln, ob der zweimalige EuroLeague-Final-Four-MVP Micic noch eine Zukunft in der NBA hat. Auch in seiner zweiten Saison nach dem Sprung über den großen Teich konnte der Serbe nicht überzeugen. Die ohnehin finanziell angeschlagenen Suns werden sich seine 8,1 Mio. Dollar kaum leisten. Eine Rückkehr nach Europa ist denkbar.
IMAGO/Icon Sportswire
Moritz Wagner (Orlando Magic, 11 Mio.)
Besser stehen die Chancen für den deutschen Nationalspieler Moritz Wagner. Der 28-Jährige legte in der abgelaufenen Saison diverse Karrierebestwerte auf. Doch dann die Verletzung: Ein Kreuzbandriss wird Wagner noch bis weit in die nächste Saison zum Zuschauen verdammen. Die zuvor gute Entwicklung und die hervorragende Chemie mit Bruder Franz sind hingegen gute Argumente für eine Verlängerung.
Nathan Ray Seebeck-Imagn Images
Fred VanVleet (Houston Rockets, 44,9 Mio.)
Mit 14 Punkten pro Spiel kann durchaus infrage gestellt werden, ob VanVleet die knapp 45 Mio. Dollar wert sind, die er im nächsten Jahr absahnen könnte. Wer die Playoffs verfolgt hat, weiß allerdings: Der Point Guard ist klarer Führungsspieler in einer sonst jungen Mannschaft und etablierte sich zudem zum Go-to-Guy. Die finanziellen Verhältnisse der Texaner bieten zudem ausreichend Spielraum.
Kelley L Cox-Imagn Images