NBA
04.03.2026
Nur zwei Aktive dabei
Wird Gobert der beste Verteidiger aller Zeiten? Die häufigsten DPOYs der Geschichte

Wird Gobert der beste Verteidiger aller Zeiten? Die häufigsten DPOYs der Geschichte
Nur wenige Spieler in der NBA-Geschichte schafften es, den Award als bester Defensivspieler des Jahres mehrmals zu gewinnen. Einer Aktiver hat aber noch alle Chancen, einen neuen ewigen Rekord aufzustellen.
Getty Images
5. Kawhi Leonard: 2 Awards
MVP wurde Kawhi Leonard in seiner Karriere - auch wegen häufig eingeschränkter Verfügbarkeit - nie. Nach dem Gewinn des Finals-MVPs im Jahr 2014 verdiente er sich jedoch gleich zweimal in Folge den Award als bester Verteidiger - und das als einer von nur wenigen Flügelspielern in der Geschichte.
IMAGO/Icon Sportswire
5. Alonzo Mourning: 2 Awards
Die Miami-Legende erlebte rund um die Jahrtausendwende seine Prime, in der er als wahrscheinlich bester Two-Way-Spieler der Liga galt. Auch er gewann den Award in zwei aufeinanderfolgenden Jahren (1999, 2000). Und auch er verpasste den MVP-Titel Zeit seiner Karriere.

5. Hakeem Olajuwon: 2 Awards
"The Dream" war nicht nur ein hervorragender Offensivspieler, sondern auch über lange Zeit einer der Besten auf der Gegenseite: All-time-Blockleader, zweimal Reboundchamp, neun All-Defensive-Team-Nominierungen und eben zwei DPOY-Awards sprechen schließlich für sich.
IMAGO/USA TODAY Network
5. Dennis Rodman: 2 Awards
Die Pest an der Seite von Michael Jordan machte so manch einem Gegner das Leben zur Qual. Fünf NBA-Titel stehen heute ebenso hinter Rodmans Namen wie eine Nominierung unter den 75 besten Basketballspielern der Welt.
AFP via Getty Images
5. Mark Eaton: 2 Awards
Ein offensiver Star war Mark Eaton zwar nie, dafür gebührte ihm defensiv höchster Respekt. 3,5 Blocks pro Spiel über seine gesamte Karriere hinweg sind der höchste BPG-Wert der NBA-Geschichte. Besonders bemerkenswert: Trotz weniger als zehn Punkte im Schnitt schaffte es der 2,24-Meter-Mann gleich zweimal in die Top 16 beim MVP-Voting.
IMAGO/USA TODAY Network
5. Sidney Moncrief: 2 Awards
Der einzige Guard in diesem Ranking: Auch Moncrief verbuchte exakt elf Jahre in der NBA. In gleich fünf davon zählte er zu den zehn besten Spielern der Liga. Ein Titel war dem Bucks-Star in der Hochzeit der Lakers-/Celtics-Rivalität aber nicht vergönnt.
IMAGO/USA TODAY Network
4. Dwight Howard: 3 Awards
In den 2000er Jahren machte sich Howard einen Namen als einer der dominantesten Center aller Zeiten. Von 2009 bis 2011 ging am "Superman" im DPOY-Ranking kein Weg vorbei. Folgerichtig wurde der zweimalige Block- und fünfmalige Reboundchamp im vergangenen Jahr in die Hall of Fame eingeführt.
imago images/ZUMA Wire
1. Rudy Gobert: 4 Awards
Ganz zweifelsfrei waren Goberts Nominierungen nie. Dass der Franzose zu den besten Centern der jüngeren Geschichte zählt, dürfte aber unumstritten sein. Besonders beeindruckend: Der Zeitraum zwischen erstem und letztem DPOY-Award beträgt sieben Jahre. Nur wenige Spieler in der Geschichte schafften es, diese Konstanz aufrechtzuerhalten. Mit seinen 33 Jahren ist auch der Rekord noch in Reichweite.
IMAGO/Icon Sportswire
1. Ben Wallace: 4 Awards
In Detroit, das sich im Vorjahrzehnt eine Reputation als Hardliner aufgebaut hatte, galt "Big Ben" als defensive Konstante und Personifikation physischer Spielweise. 2004 gewann der viermalige All-Star mit den Pistons zudem den NBA-Titel.
US PRESSWIRE
1. Dikembe Mutombo: 4 Awards
18 Jahre verbrachte Mutombo in der NBA und jagte offensiven Gegenspielern Angst und Schrecken ein. Besonders der wackelnde Zeigefinger dürfte noch im Gedächtnis einiger abgeräumter Angreifer stecken. Auch beim Kongolesen, der 2024 überraschend verstarb, war Konstanz eines der Markenzeichen: seine erste DPOY-Top-3-Nominerung verbuchte er bereits in seinem dritten Jahr. Noch in seiner 14. Saison und im Alter von 35 Jahren stieg er auf sein dann letztes Treppchen.
picture-alliance/ dpa