NBA
31.01.2026
Trade Deadline Preview Central Division
Wird Detroit zum echten Contender? Was machen die Bucks und Cavs?

Wird Detroit zum echten Contender? Und was machen die Bucks und Cavs?
Die Trade-Deadline rückt immer näher. Heute blicken wir auf die fünf Mannschaften der Central Division und analysieren deren Möglichkeiten. Während die Detroit Pistons sich mit einem Move zum echten Contender machen könnten, stehen in Milwaukee und Cleveland große Entscheidungen an.
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Indiana Pacers (12-36)
Die Pacers sind wie erwartet in einem Übergangsjahr, wodurch vom Vorjahresfinalisten keine großen Trades vor der Deadline zu erwarten sind. Der Kader ist - wenn fit - bereit für die Rückkehr von Superstar Tyrese Haliburton zur kommenden Saison. Mit einer Ausnahme.
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Indiana Pacers (12-36)
Seit dem Abgang von Miles Turner zu den Bucks im Sommer klafft ein enormes Loch auf der Fünf, das Jay Huff nicht stopfen kann und Pascal Siakam nicht dauerhaft stopfen will. Deswegen ist Indy Berichten zufolge auf der Suche nach einem neuen Big, wobei die Namen Ivica Zubac, Walker Kessler, Daniel Gafford, Yves Missi und Nick Richards genannt wurden. Es ist jedoch auch nicht unwahrscheinlich, dass sie bis zum Sommer die Füße stillhalten.
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Milwaukee Bucks (18-28)
Zu den Bucks ist wahrscheinlich schon das Meiste gesagt. Ihre sportliche Saison ist angesichts der Verletzung von Giannis und der aktuellen Bilanz gelaufen, dennoch sind sie der größte Player vor der Trade-Deadline.
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Milwaukee Bucks (18-28)
Nach vielem Hin und Her ist es nun wohl sicher, dass Antetokounmpo Milwaukee verlassen möchte. Interessenten gibt es natürlich reihenweise, Handlungsdruck haben die Bucks aber kaum, weshalb es laut ESPN auch nicht verwunderlich wäre, wenn sie bis zum Sommer mit einem Trade warten würden.
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Milwaukee Bucks (18-28)
Dann stehen vielen Teams noch weitere Draft-Picks zur Verfügung, die die Bucks sicherlich haben wollen werden. Dazu soll die Forderung der Bucks einen Youngster umfassen, der das Potenzial hat, eines Tages der neue Franchise-Player zu werden. Realistische Abnehmer sollen aktuell die Golden State Warriors, Miami Heat, New York Knicks, Minnesota Timberwolves, Toronto Raptors und Brooklyn Nets sein.
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Chicago Bulls (23-25)
Die Bulls haben keinen Superstar, den sie anbieten können, sind aber dennoch ein interessanter Kandidat mit Blick auf die Deadline. Coby White, Ayo Dosunmu, Nikola Vucevic und Kevin Huerter werden allesamt im Sommer Restricted Free Agents und könnten für Contender interessant sein, genau wie Tre Jones und Jalen Smith.
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Chicago Bulls (23-25)
Wenn man sich den Trend der letzten Jahre anguckt, werden Bulls sich zur Deadline wohl kaum zum großen Seller entwickeln. Vielmehr wollen sie wohl nach jungen, athletischen Spielern suchen, um die Playoff-Chancen zu erhöhen und das Duo um Josh Giddey und Matas Buzelis besser zu ergänzen.
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Chicago Bulls (23-25)
Aktuell liegen die Bulls mit einer Bilanz von 23-25 auf dem zehnten Platz im Osten, von hinten droht aber nicht wirklich Gefahr (Hornets 21-28, Bucks 18-28). Es bleibt spannend, ob die Bulls es tatsächlich schaffen, einen weiteren Sprung in Richtung Zukunft zu machen.
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Cleveland Cavaliers (29-21)
Bleiben die Cavs sich ihrer Linie treu oder sehen wir den ganz großen Umbruch? Das Quartett aus Mitchell, Garland, Mobley und Allen hat in den vergangenen Playoffs stets enttäuscht und steht aktuell aufgrund von Verletzungen nahezu nie zusammen auf dem Court. Vor allem Garlands Trade-Wert ist dadurch im Keller.
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Cleveland Cavaliers (29-21)
Dabei wäre er neben Allen wohl der spannendste Trade-Kandidat, sollten die Cavs etwas anderes probieren wollen. Mitchell spielt eine überragende Saison (29,1 Punkte pro Spiel) und ist unantastbar, genau wie Mobley. Es wäre spannend zu sehen, wie Mitchell an der Seite eines defensivstärkeren Guards funktionieren kann.
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Cleveland Cavaliers (29-21)
Interessant ist auch, dass Mitchell nach dieser Saison nur noch ein Jahr fest unter Vertrag steht. Er hat zwar immer bekundet, in Cleveland glücklich zu sein, weitere enttäuschende Playoffs könnten dies jedoch ändern. Wie ein Scout ESPN verraten hat, sollen die Cavs derzeit "aktiv" auf dem Trade-Markt sein. In welche Richtung die Gespräche gehen, ist allerdings komplett unklar.
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Detroit Pistons (35-12)
In einer ganz anderen Situation sind die Pistons. Sie stehen klar an der Spitze des Ostens und stellen aktuell die zweitbeste Defensive und das zweitbeste Net-Rating der Liga - nur jeweils knapp hinter Champion OKC. Dazu hat Cunningham sich zu einem echten Superstar und MVP-Kandidaten gemausert. Die Frage ist nur, ob das schon für den ganz großen Sprung reicht.
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Detroit Pistons (35-12)
Schaut man auf die Champs der vergangenen Jahre, hatte jeder stets zwei gute Scoring-Optionen (SGA und J-Dub, Tatum und Brown, Jokic und Murray, Curry und Thompson). Detroit hat in Cunningham derzeit nur einen Spieler, auf den in wichtigen Momenten Verlass ist. Wenn Teams ihn in den Playoffs dann wieder konsequent doppeln, dürfte es offensiv erneut schwer werden.
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Detroit Pistons (35-12)
Die Lösung wäre hier ein echter Co-Star, der selbst scoren und Cade entlasten kann. Detroit hat das Personal und die Picks, um einen solchen Deal über die Bühne zu bringen und erstmals seit vielen Jahren wieder ein echter Contender zu werden. Die Frage ist nur, ob sie diesen Schritt schon gehen wollen oder erst die Playoffs abwarten und dann im Sommer in Ruhe entscheiden.
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