NCAA
30.03.2026
Zwei wurden All-Stars
Wenige schafften den Sprung: Das wurde aus den March-Madness-MOPs

Wenige schafften den Sprung: Das wurde aus den March-Madness-MOPs
Der Titelheld im March Madness gilt jedes Jahr als nächster großer Star. Doch die Realität sieht oft anders aus: Nur wenige "Most Outstanding Players" schaffen tatsächlich den Sprung zur NBA-Elite. Wir zeigen, was aus den letzten 15 Final-Four-MOPs geworden ist.
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2010 - Kyle Singler (Duke)
Singler ging nach dem Draft zunächst nach Spanien und spielte unter anderem für Real Madrid. Danach spielte er mehrere Jahre in der NBA, für die Pistons und Thunder. Seine Rolle blieb jedoch begrenzt, bevor er seine Karriere wieder in Spanien fortsetzte. Dort ist er bis heute deutlich konstanter eingesetzt.
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2011 - Kemba Walker (UConn)
Walker spielte eines der besten Turniere der Geschichte und legte über die Saison hinweg 23,5 Punkte im Schnitt auf. Er nutzte seinen Run als Sprungbrett für eine große NBA-Karriere. Vier All-Star-Nominierungen und rund 19 Punkte im Karriereschnitt sprechen für sich. Inzwischen hat er seine aktive Laufbahn beendet und arbeitet als Player-Development-Coach.
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2012 - Anthony Davis (Kentucky)
Der klare Ausreißer: Davis wurde nach dem Titel direkt als #1 Pick gedraftet und entwickelte sich zum NBA-Superstar. Mehrfacher All Star, NBA-Champion und einer der besten Defensivspieler seiner Generation. Sein Karriereweg entspricht exakt den Erwartungen an einen MOP.
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2013 - Luke Hancock (Louisville)
Hancock schaffte es nie in die NBA und spielte seine Karriere überwiegend im Ausland. Nach mehreren Stationen beendete er früh seine Laufbahn. Sein MOP-Award bleibt der größte Karrierehöhepunkt.
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2014 - Shabazz Napier (UConn)
Napier spielte mehrere Jahre in der NBA und kam auf über 300 Einsätze. Eine feste Starterrolle erreichte er nie, etablierte sich aber als solider Backup-Guard. Später setzte er seine Karriere in Europa, unter anderem beim FC Bayern, fort.
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2015 - Tyus Jones (Duke)
Jones entwickelte sich zu einem der zuverlässigsten Backup-Point-Guards der NBA. Über 600 Spiele stehen inzwischen in seiner Vita, dazu konstante Assist-Zahlen und niedrige Turnover. Aktuell ist er weiterhin fester Bestandteil der Liga.
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2016 - Ryan Arcidiacono (Villanova)
Arcidiacono schaffte es als ungedrafteter Spieler dennoch in die NBA. Über mehrere Jahre war er Teil der Rotation bei den Chicago Bulls und kam auf über 250 Einsätze. Mittlerweile ist er, nach Stationen in Europa, in Puerto Rico unterwegs.
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2017 - Joel Berry II (North Carolina)
Berry blieb nach seinem College-Erfolg ohne NBA-Karriere. Stattdessen spielte er überwiegend in der G-League und international, unter anderem in Europa. Der große Durchbruch im Profibereich blieb aus.
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2018 - Donte DiVincenzo (Villanova)
Anders als viele andere entwickelte sich DiVincenzo zu einem festen NBA-Spieler. Er gewann 2021 mit den Milwaukee Bucks den Titel und ist heute ein wichtiger Spieler bei den Timberwolves. Seine Karriere umfasst mehrere hundert NBA-Spiele.
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2019 - Kyle Guy (Virginia)
Guy wurde zwar gedraftet, konnte sich in der NBA aber nicht festsetzen. Nach wenigen Einsätzen wechselte er nach Europa und spielte unter anderem in Spanien und Griechenland. Heute ist er vor allem auf internationalem Niveau aktiv.
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2021 - Jared Butler (Baylor)
Butler schaffte den Sprung in die NBA, kam dort aber nie über eine Nebenrolle hinaus. Nach Stationen bei den Jazz, Wizards, Thunder und Sixers verlagerte sich seine Karriere zunehmend in Richtung G-League. Aktuell ist er bei Roter Stern Belgrad in der EuroLeague aktiv.
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2022 - Ochai Agbaji (Kansas)
Agbaji wurde 2022 in der ersten Runde gedraftet und ist seitdem in der NBA aktiv. Der Guard sammelte Einsätze bei den Jazz und mittlerweile bei den Raptors und kommt auf solide Minuten als Rotationsspieler. In seiner Rookie-Saison erzielte er rund 7,9 Punkte pro Spiel.
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2023 - Adama Sanogo (UConn)
Sanogo schaffte nach seinem dominanten Turnier (17,2 Punkte, 7,7 Rebounds) den Sprung in den Profibereich. Er unterschrieb bei den Chicago Bulls, pendelte aber zwischen NBA und G-League. Aktuell spielt er in Israel.
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2024 - Tristen Newton (UConn)
Nach dem Titel mit UConn 2024 ging Newton den nächsten Schritt Richtung Profibasketball. Als vielseitiger Guard mit Allround-Qualitäten (Scoring, Rebounds, Assists) gilt er als Kandidat für G-League oder Europa. Eine feste NBA-Rolle konnte er bislang noch nicht etablieren.
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2025 - Walter Clayton Jr. (Florida)
Clayton krönte seine College-Karriere 2025 mit dem Titel und dem MOP-Award. Clayton wurde 2025 an Position 18 gedraftet. Nach einem Trade läuft der Guard inzwischen für die Memphis Grizzlies auf, parallel dominierte er in der G-League mit 22,5 Punkten und 7,0 Assists pro Spiel.
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