NBA
vor 9 Stunden
Auch Legenden machen Fehler
Wembys Vorgänger: Die größten Patzer in den NBA Finals

Wembys Vorgänger: Die größten Patzer in den NBA Finals
Der dicke Klops von Victor Wembanyama hat den San Antonio Spurs vermutlich Spiel 2 gekostet. Der Franzose reiht sich dabei in eine wenig rühmliche Liste, der größten Pannen der NBA-Finals-Historie ein. Ein Auszug.
IMAGO/Xinhua
2018: J.R. Smith vergisst den Spielstand
Sind wir ehrlich: Am Ausgang der Serie hätte es nichts verändert, doch ein Meme war geboren, als LeBron James in Richtung von Smith schrie, als dieser bei Gleichstand zur Mittellinie dribbelte anstatt mit der letzten Aktion für die Cavs den möglichen Sieg in Spiel bei den Golden State Warriors herbeizuführen.
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2018: J.R. Smith vergisst den Spielstand
Was gerne vergessen wird, ist aber auch der Umstand, dass George Hill einen Freiwurf zur Führung vergab. Die Warriors gewannen nach Verlängerung und sweepten die Finals. James erzielte 51 Punkte, doch auch das war für Cleveland nicht genug.
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2016: Draymond Greens Schlag gegen LeBron
Ein Moment, der die NBA-Geschichte veränderte. Die Warriors führten in Spiel 4 deutlich und holten sich eine 3-1-Serienführung, doch Green leistete sich einen Aussetzer und schlug LeBron James dorthin, wo es richtig weh tat. Die Folge war eine Sperre für Spiel 5.
David Richard-USA TODAY Sports
2016: Draymond Greens Schlag gegen LeBron
Dort holten die Cavs sich Selbstvertrauen, siegten in Spiel 5, gewannen das Heimspiel danach und schlugen die Dubs tatsächlich noch in sieben Spielen. Wäre Kevin Durant bei einem Warriors-Titel wirklich nach Golden State gekommen?
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2013: Popovich wechselt Duncan aus
Popovich und Duncan - es war die Traumbeziehung der NBA, doch in Spiel 6 gegen Miami wechselte Pop Duncan in der Schlussphase aus. Miami braucht Dreier, vergibt den möglichen Ausgleich, doch die Spurs haben keinen Center und Chris Bosh tippt den Ball zu Ray Allen, der per Dreier den Ausgleich schafft.
USA TODAY Sports
2013: Popovich wechselt Duncan aus
In der Verlängerung siegt Miami und gewinnt auch Spiel 7 sowie den Titel. Zahlreiche Fans haben die Arena da schon verlassen gehabt, auch sie zählen zu den Verlierern des ikonischen Spiel 6.
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2006: Josh Howards Auszeit
Es war einfach nicht das Jahr der Mavs. Während Dwyane Wade Freiwürfe zur Führung in Spiel 5 verwandelte, soll Josh Howard den Schiedsrichtern eine Auszeit angezeigt haben - es war die letzte für Dallas. Bis heute ist das aber umstritten.
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2006: Josh Howards Auszeit
Das Problem: Bei 1,9 Sekunden bekam Dallas den Ball nur unter dem eigenen Korb und nicht an der Mittellinie. Ein guter Wurf war nicht möglich. Die Mavs verloren zum dritten Mal in Serie und schließlich auch Spiel 6 in Dallas.
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2005: Rasheed Wallace lässt Horry frei stehen
2-2 und Overtime in Detroit - das Spiel stand auf des Messers Schneide und Detroit führte kurz vor dem Ende mit zwei Punkten. Manu Ginobili ist am Ball, doch dann trifft Pistons-Big Rasheed Wallace eine folgenschwere Entscheidung. Er will helfen - und lässt Robert Horry frei.
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2005: Rasheed Wallace lässt Horry frei stehen
Jener Horry, der damals schon als "Big Shot Bob" bekannt war, einer der besten Rollenspieler für die großen Momente. Es kam wie es kommen musste. Horry traf, die Spurs siegten und gewannen schließlich Spiel 7 in heimischer Halle. Detroits Titelverteidigung scheiterte.
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1998: Karl Malone verliert den Ball
Jeder NBA-Fan kennt den Jordans "The Last Shot", doch die Entstehung war nicht minder interessant. Karl Malone hatte den Ball, doch anstatt zu einem freien Schützen zu passen, klaute ihm Jordan von hinten den Ball und Chicago bekam mit einem Punkt Rückstand noch einmal den Ball.
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1998: Karl Malone verliert den Ball
Jordan ließ sich das in seinem letzten Bulls-Spiel nicht nehmen, schob Byron Russel etwas zur Seite und verwandelte den Sprungwurf zum Sieg und zur sechsten Meisterschaft der MJ-Ära. Utah verlor dagegen zum zweiten Mal gegen die Bulls in sechs Spielen, Malone und John Stockton blieben ohne Ring.
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1995: Nick Anderson vergibt vier Freiwürfe
10 Sekunden sind in Spiel 1 noch auf der Uhr. Orlando führt 110:107 gegen Houston und Nick Anderson muss nur einen Freiwurf treffen, um den Sack zuzumachen (Saisonschnitt: 70 Prozent). Er vergibt aber beide, schnappt sich aber den Offensiv-Rebound und wird wieder gefoult.
imago/HJS
1995: Nick Anderson vergibt vier Freiwürfe
Wieder versagen ihm die Nerven, auf der Gegenseite trifft Kenny Smith zur Verlängerung und die jungen Magic um Penny Hardaway und Shaq werden von Houston gesweept. Anderson vergab tatsächlich vier Freiwürfe in Serie, es war der Genickbruch für das junge Team.
imago/Claus Bergmann
1994: John Starks nimmt Gamewinner trotz 0/10 Dreier
Satte 10 Dreier hatte John Starks in Spiel 7 bereits genommen, sie alle fanden nicht den Weg in den Korb. Und doch war es Starks, der in der Crunchtime den möglichen Wurf zum Sieg nahm - und erneut vergab.
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1994: John Starks nimmt Gamewinner trotz 0/10 Dreier
Schon in Spiel 6 hatte Starks den Sieg in den Händen, doch dort wurde er von Hakeem Olajuwon geblockt. In Spiel 7 waren es in 42 Minuten nur acht Punkte (2/18 FG, 0/11 Dreier) für den Fanliebling.
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1984: Magic Johnsons Horror-Serie
Es waren Finals zum Vergessen für den Lakers-Star, der in der Folge als "Tragic Johnson" bezeichnet wurde. Gegen die Celtics verlor L.A. in sieben Spielen und Magic spielte dabei eine große Rolle. In Spiel 2 vergaß er die Uhr, Boston gewann nach Verlängerung.
Sports Illustrated via Getty Images
1984: Magic Johnsons Horror-Serie
In Spiel 4 unterlaufen Magic in der Crunchtime zwei schlimme Ballverluste, in der Verlängerung vergibt er zwei Freiwürfe in Folge.
Sports Illustrated via Getty Images