Nationalmannschaft Männer
26.08.2025
Drei deutsche Big Men fehlen
Wemby und wer noch? Diese Stars fehlen bei der EuroBasket 2025

Wemby und wer noch? Diese Stars fehlen bei der EuroBasket 2025
Die EuroBasket 2025 steht vor der Tür - doch nicht alle europäischen Basketball-Stars werden beim Turnier dabei sein. Einige große Namen fehlen verletzungsbedingt, andere wiederum, weil ihre Nationalteams in der Qualifikation gescheitert sind..
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Domantas Sabonis (Litauen)
Domantas Sabonis gehört zu den besten Big Men der NBA, wird Litauen bei der EuroBasket jedoch nicht zur Verfügung stehen. Der dreifache All-Star war bereits bei vergangenen Turnieren Dreh- und Angelpunkt seines Teams. Ohne ihn fehlen den Balten Präsenz unter den Körben und eine enorme Offensivkraft.
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Matas Buzelis (Litauen)
Der hochveranlagte Youngster der Chicago Bulls hätte sein Debüt im Nationaltrikot feiern können, doch Litauen muss vorerst ohne ihn auskommen. Buzelis gilt als eines der spannendsten Talente seines Jahrgangs und wurde erst in 2024 gedraftet. Sein Fehlen nimmt der litauischen Rotation auf dem Flügel wichtige Variabilität.
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Moritz Wagner (Deutschland)
Wagner muss die EuroBasket verletzungsbedingt verpassen. Der Big Man der Orlando Magic laboriert weiterhin an den Folgen eines Kreuzbandrisses und arbeitet in den USA an seinem Comeback. Damit fehlt Deutschland ein wichtiger Energiebringer und emotionaler Leader, der im WM-Team 2023 eine entscheidende Rolle spielte.
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Isaiah Hartenstein (Deutschland)
Auch NBA-Champion Isaiah Hartenstein wird bei der EuroBasket nicht für das DBB-Team auflaufen. Der Center der Oklahoma City Thunder verzichtet nach einer langen NBA-Saison und anhaltenden Problemen an der Achillessehne auf das Turnier. Damit fehlt Deutschland einer der konstantesten Big Men der NBA, der vor allem mit Defense und Rebounding überzeugt.
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Maxi Kleber (Deutschland)
Kleber wird die EuroBasket ebenfalls verpassen. Der Forward der Los Angeles Lakers wurde nach seinen Verletzungen und den Unstimmigkeiten der vergangenen Jahre nicht für das deutsche Aufgebot berücksichtigt. Der 33-jährige sagte selbst: "Die Nationalmannschaft ist für mich durch."
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Rudy Gobert (Frankreich)
Frankreich muss ohne Defensivanker Rudy Gobert auskommen. Der Center der Minnesota Timberwolves sagte seine Teilnahme ab und hinterlässt ein großes Loch im französischen Frontcourt. Für Les Bleus ist es ein schwerer Verlust, da Gobert in den letzten Turnieren stets zu den Schlüsselspielern gehörte.
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Victor Wembanyama (Frankreich)
Der 2,21-Meter-Center konzentriert sich nach einer Blutgerinnsel-Diagnose in der Schulter vollständig auf seine Genesung, nachdem seine NBA-Saison frühzeitig beendet worden war. Sein Fehlen ist ein herber Schlag für Frankreich, das nun ohne seinen größten Star antreten muss.
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Mathias Lessort (Frankreich)
Lessort wird verletzungsbedingt nicht an der EuroBasket teilnehmen. Der Center hatte sich im Dezember einen Wadenbeinbruch zugezogen und kam seither nur vereinzelt zum Einsatz. Sein Ausfall wiegt besonders schwer, da Frankreich bereits auf Rudy Gobert und Victor Wembanyama verzichten muss - damit fehlen gleich drei Top-Big-Men.
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Evan Fournier (Frankreich)
Auch Evan Fournier wird wegen Knöchelproblemen bei der EuroBasket nicht im französischen Kader stehen. Der Guard von Olympiacos verzichtet auf das Turnier, womit der Equipe Tricolore eine verlässliche Scoring-Option fehlt. Besonders in engen Spielen dürfte sich sein Fehlen bemerkbar machen.
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Sasha Vezenkov (Bulgarien)
Beim Sieg der Bulgaren gegen Schweden brillierte der ehemalige EuroLeague-MVP Vezenkov einmal mehr mit 40 Punkten. Im entscheidenden Spiel gegen Deutschland untersagte ihm sein Arbeitgeber Olympiakos Piräus jedoch die Teilnahme. Das Ende vom Lied: Bulgarien verlor knapp gegen die DBB-Auswahl und verpasst somit die EM.
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Donte DiVincenzo (Italien)
Italien muss mit Donte DiVincenzo verletzungsbedingt auf einen erfahrenen NBA-Guard verzichten. Der Minnesotaner hätte dem Team sowohl mit Wurfstärke und Verteidigungsqualitäten Stabilität gegeben als auch in entscheidenden Momenten die Kontrolle übernehmen können. Sein Ausfall wiegt schwer, da die Italiener im Backcourt ohnehin nicht so tief besetzt sind.
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OG Anunoby (Großbritannien)
Für Großbritannien ist der Verzicht auf OG Anunoby ein herber Rückschlag. Der Forward der New York Knicks ist einer der besten Two-Way-Player der Liga und hätte der Mannschaft auf beiden Seiten des Feldes Führung geben können. Ohne ihn sinken die Chancen der Briten, international für Aufsehen zu sorgen, deutlich.
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Toumani Camara (Belgien)
Belgien muss bei der EuroBasket ohne Toumani Camara antreten, der in der NBA bei den Portland Trail Blazers Fuß gefasst hat. Der athletische Forward hätte mit seiner Energie und Vielseitigkeit ein wichtiger Faktor sein können. Für die Belgier ist es ein klarer Qualitätsverlust, der die Rotation spürbar schwächt.
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Jeremy Sochan (Polen)
Polen muss auf seinen wohl größten Hoffnungsträger verzichten: Jeremy Sochan. Der junge Forward der San Antonio Spurs fällt mit einer Wadenverletzung aus und hätte bei der EuroBasket eine Schlüsselrolle übernommen.
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Codi Miller-McIntyre (Bulgarien)
Miller-McIntyre ereilte dasselbe Schicksal wie Vezenkov. Der "naturalisierte" US-Amerikaner von Roter Stern Belgrad verpasste ebenfalls das zweite, womöglich entscheidende Gruppenspiel gegen Deutschland wegen eines Vetos des Klubs. In der vergangenen EuroLeague-Saison legte Miller-McIntyre derzeit 9,9 Punkte und 6,0 Rebounds pro Spiel auf.
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Mario Hezonja (Kroatien)
Erstmals wird Kroatien nicht an einer EuroBasket teilnehmen. Damit ist auch Ex-NBA-Profi Mario Hezonja zum Zuschauen verdammt.
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Bojan Bogdanovic (Kroatien)
Nachdem er sich einer saisonbeendenden Operation unterziehen musste, entschied der 36-Jährige, seine Karriere zu beenden. Eigentlich wollte er noch ein letztes Mal für Kroatien auflaufen, doch mit dem Ausscheiden aus der Qualifikation stand diese Option ohnehin nicht mehr zur Debatte.
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Alex Len (Ukraine)
Ohne ihre beiden NBA-Spieler Alex Len und Svi Mykhailiuk verlor die Ukraine alle sechs Spiele der EM-Qualifikation. In ihrer Gruppe A haben sich stattdessen Slowenien, Israel und Portugal ein Ticket für die EuroBasket gesichert.
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Jakob Poeltl (Österreich)
Der Raptors-Star hat bisher an keinem internationalen Turnier teilgenommen. Auch für die diesjährige EM reichte es für Österreich nicht - das Team scheiterte bereits früh in den Pre-Qualifiers und erreichte die letzte Qualifikationsrunde erst gar nicht.
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Iffe Lundberg (Dänemark)
Iffe Lundberg konnte das Aus für Dänemark in der EuroBasket-Qualifikation nicht verhindern. Sein Team belegte in Gruppe G den letzten Platz und verpasst damit die EM klar. Lundberg zeigte individuell starke Leistungen und legte im Schnitt 17,8 Punkte pro Spiel auf. Der einzige Sieg für Dänemark kam direkt zum Auftakt gegen Georgien, als der Guard mit 19 Punkten und sieben Assists glänzte. Gruppensieger wurde Serbien.
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Quinten Post (Niederlande)
Der Center gab Steve Kerr und den Warriors in der vergangenen Spielzeit gute Minuten von der Bank, bei der EuroBasket wird er sein Talent aber nicht unter Beweis stellen können. Die Niederlande scheiterte sang- und klanglos in Gruppe F der Quali.
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