NBA
vor 11 Stunden
Keine Rookie Extension erhalten
Wemby-Jahrgang in Warteschleife: Diese Youngster werden 2027 RFA

Wemby-Jahrgang in Warteschleife: Diese Youngster müssen 2027 zittern
Mit Cason Wallace hat nun der sechste Spieler der Rookie Class von 2023 eine Vertragsverlängerung erhalten. Wir blicken auf alle Deals - sowie die Spieler, die noch bis Mitternacht deutscher Zeit auf eine Extension hoffen können.
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Wann sind Extensions möglich?
Dazu noch kurz zu den Parametern. Spieler, vor dem letzten Jahr ihres Rookie-Deals, können bis Saisonstart vorzeitig verlängern. Passiert das nicht, werden sie im Sommer Restricted Free Agents. Maximal möglich sind 25 Prozent des Salary Caps für bis zu fünf Jahre, also bis 2032.
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Victor Wembanyama (Spurs) - 5 Jahre, 255 Mio. Dollar
Der einzige No-Brainer des Jahrgangs. Der Franzose bekommt seinen Maximal-Deal, allerdings verzichtete der Center freiwillig auf Klauseln. Heißt: Erreicht ein Spieler zweimal ein All-NBA-Team in drei Jahren oder wird MVP, sind gemäß der "Rose Rule" 30 Prozent des Caps möglich. Wembanyama wird es sicher erreichen, begnügt sich aber dennoch mit 25 Prozent.
Aaron Baker
Amen Thompson (Rockets) - 5 Jahre, 208 Mio. Dollar
Die Rockets zeigen mal wieder Verhandlungsgeschick. Thompson ist einer der besten Verteidiger der Liga und besitzt definitiv Star-Potenzial, dennoch erhielt er keinen Maximal-Vertrag. Stattdessen sind es knapp 10 Mio. pro Jahr weniger, davon leben lässt sich natürlich dennoch.
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Keyonte George (Jazz) - 5 Jahre, 155 Mio. Dollar
Der Guard legte gute Zahlen für ein Jazz-Team auf, welches in den Vorjahren nur bedingt kompetitiv war. 23 Punkte und 6 Assists im Schnitt sind dennoch eine Hausnummer. Die Frage ist nun, wie er performt, wenn Utah wieder ins Playoff-Rennen mit Lauri Markkanen, Jaren Jackson Jr. sowie Nr.-2-Pick Darryn Peterson eingreifen möchte.
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Ausar Thompson (Pistons) - 5 Jahre, 155 Mio. Dollar
Wie Zwillingsbruder Amen ist auch Ausar ein Dämon am defensiven Ende, doch offensiv bleiben viele Fragen offen. Kann Thompson irgendwann mal werfen? Im Vergleich zu seinem Bruder ist er auch weniger ein Spielmacher, weswegen er in Detroit eher als guter Rollenspieler gesehen wird.
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Cason Wallace (Thunder) - 5 Jahre, 139 Mio. Dollar
Gleiches gilt für Wallace, der aber erst in dieser Saison eine größere Rolle beim Ex-Champion einnehmen wird. Der Guard ist flexibel einsetzbar, unglaublich bissig und ein sehr sicherer Schütze aus der Distanz, was ihn zu einem starken Komplementärspieler macht.
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Brandin Podziemski (Warriors) - 5 Jahre, 110 Mio. Dollar
Der Hype um Podziemski ist etwas abgeflacht, zu inkonstant ist der Guard über eine Saison. Für die Warriors war seine Verlängerung aber recht alternativlos, da die Dubs wenig junge Spieler für die Jahre nach Stephen Curry in ihrem Kader haben.
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Diese Spieler werden wohl warten müssen
Und nun kommen wir zu den verbleibenden Spielern, die noch verlängert werden könnten. Insgesamt sind das 15 Spieler, wobei es bei einigen höchst unwahrscheinlich ist. Gemeint sind hier: Gradey Dick (Cloppers), Taylor Hendricks (Grizzlies), Brice Sensabaugh (Jazz) oder Kris Murray (Jazz)
Bob Frid
Brandon Miller (Hornets, Nr.-2-Pick 2023)
Gerüchten zufolge wird es hier noch eine Einigung geben, auch wenn es vermutlich nicht das Maximum für den Forward werden wird. Dafür hat der Flügelspieler noch nicht genug als erste Option gezeigt. Die Hornets haben zwar viel finanzielle Flexibilität, doch werden gut daran tun, Miller nicht alles zu geben.
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Scoot Henderson (Blazers, Nr.-3-Pick 2023)
Henderson hatte derweil viel mit Verletzungen zu kämpfen und konnte auf dem Feld nur selten wirklich überzeugen. Aus Sicht des Spielers ergibt eine Verlängerung im Moment wenig Sinn, da sein Wert nicht besonders hoch ist. Es würde überraschen, wenn es vor Saisonstart noch einen Deal gibt.
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Anthony Black (Magic, Nr.-6-Pick 2023)
Orlandos Team ist teuer und das wird auch so bleiben. Das ist ein Problem für Black, der sich als Sixth Man und häufiger Suggs-Ersatz zwar festgespielt hat, aber wohl Abstriche hinnehmen müsste. Berichten zufolge wollen die Magic ihm nicht einmal einen Deal in Podziemski-Sphären geben. Es ist wahrscheinlich, dass auch Black Restricted Free Agent wird.
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Bilal Coulibaly (Wizards, Nr.-7-Pick)
Der Franzose galt in einer dunklen Zeit mal als Hoffnungsträger, doch seine Offense bleibt schwach. Dazu drafteten die Wizards mit AJ Dybantsa an Eins einen Spieler, der auf einer ähnlichen Position zuhause ist. Andere Talente wie Alex Sarr oder Kyshawn George scheinen Coulibaly in der Hackordnung überholt zu haben. No Deal für den Wing.
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Jarace Walker (Pacers, Nr.-8-Pick)
Der Forward spielte in der Seuchensaison der Pacers erstmals viele Minuten, dennoch ist es schwer absehbar, wie Indiana tatsächlich mit Walker plant. Die Tendenz geht eher dahin, dass man sich nicht einig wird, auch weil die Pacers schon in dieser Spielzeit sehr teuer sein werden.
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Dereck Lively II (Mavericks, Nr.-12-Pick)
Von der Qualität her sollten die Mavs alles daran setzen, den Center langfristig zu binden, doch in drei Jahren machte Lively nicht einmal 100 Spiele für Dallas - und fehlt auch aktuell wieder verletzt. Eine Verlängerung ist nur sinnvoll, wenn es gewisse Klauseln zur Verfügbarkeit gibt. Und Lively sollte vermutlich auch schauen, dass er mit seiner Krankenakte schnell etwas garantiertes Geld bekommt. Hier könnte bis Mitternacht noch was passieren.
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Jaime Jaquez Jr. (Bucks, Nr.-18-Pick)
Jaquez wurde im Sommer von Miami nach Milwaukee getradet, es ist also eine komplett neue Situation für den Mexikaner. Möglich, dass die Bucks erst einmal schauen wollen, was sie im Forward haben. Tendenz: eher keine Verlängerung.
Trevor Ruszkowski
Noah Clowney (Nets, Nr.-21-Pick)
12 Punkte und 4 Rebounds legte der Big im Vorjahr auf, seine Mischung aus Defense und einem potenziellen Dreier (knapp 33 Prozent bei 5 Versuchen), ist zumindest mal interessant. Ob jetzt hier Eile besteht, den Vertrag zu verlängern, ist die große Frage.
Gregory Fisher