NBA
06.08.2025
Eine Franchise mit 10 MVP-Titeln
Welches NBA-Team stellte die meisten MVPs?

Welches NBA-Team stellte die meisten MVPs?
Der MVP-Titel ist eine Einzelauszeichnung - doch einige Teams schaffen es immer wieder, die besten Spieler der Liga hervorzubringen. Ob durch kluge Drafts, Superstars im richtigen System oder schlicht durch NBA-Geschichte: Hier sind die Franchises mit den meisten MVP-Titeln.
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Teams mit 0 MVP-Titeln
Toronto Raptors, Orlando Magic, Brooklyn Nets, Charlotte Hornets, New Orleans Pelicans, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies, Indiana Pacers
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Washington Wizards - 1 MVP
Wes Unseld war 1969 Rookie und MVP zugleich - eine der seltensten Leistungen der NBA-Geschichte. Für die damaligen Baltimore Bullets war er eine Rebound-Maschine, der Leader und Defensivanker.
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Sacramento Kings - 1 MVP
Als die Franchise noch die Cincinnati Royals war, dominierte Oscar Robertson das Spiel. "Big O" holte 1964 den MVP - mit Alleskönner-Statistiken, die bis heute legendär sind.
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Portland Trail Blazers - 1 MVP
Bill Walton führte Portland 1978 als MVP an - eine seltene Kombination aus Elite-Defense, Passing und Basketball-IQ. Verletzungen verhinderten eine noch größere Karriere, doch sein Einfluss war immens.
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New York Knicks - 1 MVP
Willis Reed war 1970 das Herzstück der Knicks - auf und neben dem Feld. Seine Führungsqualitäten, kombiniert mit starkem Scoring und Defense, machten ihn zum MVP und die Knicks zum Champion.
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Minnesota Timberwolves - 1 MVP
2004 war Kevin Garnett nicht zu stoppen. Mit einem All-Around-Spiel wie kaum ein anderer Forward vor ihm sicherte er sich verdient den MVP - es blieb der Höhepunkt seiner Zeit in Minnesota.
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Los Angeles Clippers - 1 MVP
Bevor die Clippers zu ihrem heutigen Namen kamen, war Bob McAdoo der Star der Buffalo Braves. 1975 holte er den MVP - als vielseitiger Big Man mit Scoring-Fähigkeiten, die ihrer Zeit voraus waren.
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Dallas Mavericks - 1 MVP
Dirk Nowitzki schrieb NBA-Geschichte als erster europäischer MVP - 2007 wurde seine exzellente Regular Season gekrönt. Auch wenn es in jenem Jahr nicht für den Titel reichte, war es der Höhepunkt einer Ära, die mit dem Championship 2011 vollendet wurde.
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Utah Jazz - 2 MVPs
Karl Malone war der Motor der Jazz in den 90ern. Trotz starker Konkurrenz von Michael Jordan gewann er zweimal den MVP (1997, 1999) - ein Beweis für seine Konstanz und seinen Impact als Power Forward.
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Miami Heat - 2 MVPs
Auch in Miami war LeBron James das Maß aller Dinge: 2012 und 2013 wurde er MVP, führte die Heat in beiden Jahren zum Titel - und sorgte in der "Big Three"-Ära für eine der dominantesten Phasen der jüngeren NBA-Geschichte.
John E. Sokolowski-USA TODAY Sports
Cleveland Cavaliers - 2 MVPs
LeBron James holte 2009 und 2010 seine ersten beiden MVP-Trophäen im Trikot der Cavaliers. Mit ihm wurde Cleveland erstmals zu einem echten Contender - und legte damit den Grundstein für den späteren Titel 2016.
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Atlanta Hawks - 2 MVPs
Noch bevor die Hawks in Atlanta spielten, dominierte Bob Pettit für die St. Louis Hawks - und wurde zweimal MVP (1956, 1959). Pettit war einer der ersten ganz großen Stars der Liga und bleibt bis heute der einzige Hawks-Spieler mit dieser Auszeichnung.
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Oklahoma City Thunder - 3 MVPs
Durant, Westbrook und nun Shai Gilgeous-Alexander - die Thunder haben es mehrfach geschafft, MVPs zu entwickeln. In weniger als zwei Jahrzehnten Franchise-Geschichte ist das bemerkenswert - und zeigt das Gespür für aufstrebende Superstars.
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Denver Nuggets - 3 MVPs
Nikola Jokic ist der Mann der Stunde - mit drei MVPs in fünf Jahren ist er das Gesicht der Nuggets-Geschichte. Mit seinem Titelgewinn in 2023 hat er für Denver ein neues Kapitel geschrieben.
Isaiah J. Downing-USA TODAY Sports
San Antonio Spurs - 3 MVPs
Tim Duncan (2x) und David Robinson (1x - 1995) stehen exemplarisch für den Spurs-Weg: wenig Drama, viel Erfolg. Die beiden Big Men führten die Franchise über Jahrzehnte an und prägten die Liga mit fundamentalen Skills und defensivem IQ.
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Phoenix Suns - 3 MVPs
Steve Nash (2x) leitete mit seinem "Seven Seconds or Less"-Basketball eine Revolution ein. Charles Barkley, der MVP von 1993, rundete die kurze, aber glorreiche MVP-Tradition in der Wüste ab. Trotz Titellücke: Individuelle Brillanz gab es genug.
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Golden State Warriors - 3 MVPs
Stephen Curry (2×) veränderte das Spiel - und wurde dafür auch individuell belohnt. Auch Wilt Chamberlain gewann einst im Warriors-Trikot einen MVP (1960). Der Mix aus Historie und moderner Dominanz macht Golden State zu einem Top-Team im MVP-Vergleich.
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Houston Rockets - 4 MVPs
Mit Moses Malone (1979 & 1982), Hakeem Olajuwon (1994) und James Harden (2018) besitzen die Rockets eine der vielfältigsten MVP-Galerien: Vom physisch dominanten Big Man bis zum Isolation-Scoring-Genie. Houston war stets eine Adresse für Superstars mit Alleinstellungsmerkmal.
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Milwaukee Bucks - 5 MVPs
Zwei Spieler dominieren die Bucks-Geschichte: Kareem Abdul-Jabbar (3x in Milwaukee) und Giannis Antetokounmpo (2x). Beide veränderten das Spiel auf ihre Weise - und wurden mit MVP-Titeln belohnt. Die Bucks haben es geschafft, in zwei völlig unterschiedlichen Ären zu glänzen.
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Chicago Bulls - 6 MVPs
Fast alle dieser MVPs gehen auf das Konto eines einzigen Spielers: Michael Jordan (5x). 2011 schaffte es dann Derrick Rose als jüngster MVP der Geschichte, die Liste zu erweitern.
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Philadelphia 76ers - 7 MVPs
Mit Stars wie Wilt Chamberlain, Julius Erving, Moses Malone, Allen Iverson und Joel Embiid bringen die Sixers gleich fünf unterschiedliche MVPs hervor - keine andere Franchise hat so viele verschiedene Preisträger. Vom Post-Dominator bis zum Ballhandler - Philadelphia konnte alles.
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Los Angeles Lakers - 8 MVPs
Ob Showtime, Shaq & Kobe oder die Kareem-Ära: Die Lakers standen immer für Starpower. Magic Johnson (3x), Kareem Abdul-Jabbar (3x mit L.A.), Kobe Bryant und Shaquille O’Neal holten die MVP-Auszeichnung nach Kalifornien - eine perfekte Mischung aus Glanz und Dominanz.
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Boston Celtics - 10 MVPs
Die Celtics führen das Ranking mit beeindruckenden zehn MVP-Titeln an - verteilt auf vier absolute Legenden: Larry Bird (3x), Bill Russell (5x), Bob Cousy und Dave Cowens. In den 50ern bis 80ern dominierte Boston mit Teamplay, Toughness und Superstars - eine Ära, in der Celtics-Grün gleichbedeutend mit NBA-Erfolg war.
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