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vor 1 Tag
Sweep-Maschine um Howard, Carter & Co.
Vor 16 Jahren: Dieses Magic-Team holte den letzten Playoff-Serien-Sieg

Vor 16 Jahren: Dieses Magic-Team holte den letzten Playoff-Serien-Sieg
Die Orlando Magic stehen 2026 nach 16 Jahren wieder vor einem möglichen Serien-Sieg in den NBA-Playoffs. Ein Blick zurück zeigt, wie besonders das zuletzt wirklich dominante Team in der Saison 2009/10 war.
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Orlando Magic 2009/10: Ein Team, das seiner Zeit voraus war
Die Magic von 2010 waren offensiv revolutionär. Man traf extrem viele Dreier, hatte einenn dominanter Center und perfektes Spacing. Sie sweepten erst Charlotte, dann Atlanta und das mit einer Punktedifferenz von +101 gegen die Hawks. Der höchsten jemals in einem Sweep.
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Jameer Nelson (PG)
Der Point Guard war der Taktgeber dieser Magic-Offense. Legte 17,3 Punkte und 6,0 Assists im Schnitt auf. Gerade in der Serie gegen Atlanta war Nelson kaum zu stoppen. Seine Drives und Pull-Ups sorgten früh für Vorteile, die Orlando konsequent ausnutzte.
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Vince Carter (SG)
Als großer Sommer-Trade kam Carter mit der Mission, den letzten Schritt Richtung Titel bringen. Mit 18,3 Punkten pro Spiel lieferte er genau das, was er versprach.
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Matt Barnes (SF)
Barnes war der klassische Glue Guy in der Starting Five. Mit Defense, Hustle und Physis brachte er ein Profil, das Orlando neben seinen Scorern brauchte.
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Rashard Lewis (PF)
Lewis war der perfekte Stretch-Four für das System von Coach Stan Van Gundy. Mit 17,0 Punkten pro Spiel und starken Quoten von außen zog er Big Men aus der Zone.
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Dwight Howard (C)
Der dominierende Faktor unter dem Korb. Howard legte 21,0 Punkte und 13,3 Rebounds auf, bei unglaublicher 84 % Trefferquote aus dem Feld. Selbst wenn Atlanta ihn phasenweise limitierte, zog er so viel Aufmerksamkeit, dass Räume für alle anderen entstanden. Defensiv war er ohnehin der Anker eines Elite-Teams.
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Mickael Pietrus (SG/SF)
Der X-Faktor von der Bank. Pietrus brachte 11,5 Punkte im Schnitt, viele davon von der Dreierlinie.
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ason Williams (PG)
"White Chocolate" brachte Erfahrung und Spielwitz ins zweite Lineup. Mit Ballhandling und Übersicht entlastete er Nelson.
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Marcin Gortat (C)
Der Backup für Howard lieferte solide Minuten von der Bank. Er stabilisierte die zweite Einheit der Magic.
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Ryan Anderson (PF)
Noch früh in seiner Karriere, aber bereits mit klarer Rolle. Er war Shooting Big Man von der Bank. Auch wenn seine Zahlen überschaubar waren, passte sein Skillset perfekt zum System.
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J.J. Redick (SG)
Redick war noch nicht der Star späterer Jahre, aber bereits ein wichtiger Rotationsspieler. Als Shooter brachte er Spacing und Bewegung ohne Ball.
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Orlando Magic 2026: 16 Jahre nach dem letzten Serien-Sieg
Die Orlando Magic stehen 2026 kurz vor dem Einzug in die zweite Playoff-Runde. Ein Blick zurück zeigt: Der letzte Serienerfolg liegt ganze 16 Jahre zurück, als Orlando 2010 die Atlanta Hawks sweepte (4-0) und in die Conference Finals einzog.
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