NBA
06.05.2025
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Von der BBL in die NBA: Diese Spieler schafften den Sprung

Von der BBL in die NBA: Diese Spieler schafften den Sprung
Die Basketball-Bundesliga (BBL) hat über die Jahre zahlreiche Talente hervorgebracht, die den Weg in die NBA fanden. Von Legenden wie Dirk Nowitzki bis hin zu aktuellen Stars wie Dennis Schröder - hier sind die Spieler, die DIREKT aus der BBL den Sprung in die beste Liga der Welt geschafft haben.
imago images / Alfred Harder
PJ Tucker (New York Knicks)
In der Saison 2011/12 führte Tucker Brose Bamberg zur Meisterschaft und wurde Finals-MVP. Anschließend startete er eine erfolgreiche NBA-Karriere, in der er für Teams wie die Raptors, Rockets und Bucks spielte. Bekannt für seine starke Verteidigung und seine Effektivität im Small-Ball wurde er zu einem Schlüsselspieler in tiefen Playoff-Runs. Heute geht er für die New York Knicks auf Korbjagd.
Troy Taormina-Imagn Images
Daniel Theis (AS Monaco)
Nach Stationen in Braunschweig, Ulm und Bamberg schaffte Theis 2017 den Sprung zu den Boston Celtics. Der Weltmeister von 2023 spielte zudem für die Bulls, Rockets, Pacers und Clippers. Nachdem Theis zur Trade-Deadline herumgereicht wurde, löste er anschließend seinen Vertrag auf und spielt nun mit der AS Monaco um die Meisterschaft in der EuroLeague.
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Brian Roberts (zuletzt Charlotte Hornets)
Von 2009 bis 2012 war Roberts Leistungsträger bei Brose Bamberg, wo er dreimal das Double gewann. In der NBA absolvierte er 314 Spiele für die Pelicans, Hornets und Trail Blazers, bevor er 2017 nach Europa zurückkehrte.
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Isaac Bonga (zuletzt Toronto Raptors)
Nach zwei Jahren bei den Fraport Skyliners erfüllte sich Bonga 2018 mit dem 39. Pick seinen Traum von der NBA. Nach vier Jahren (Lakers, Wizards, Raptors) kehrte er nach Deutschland zurück und spielt inzwischen für Partizan Belgrad.
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Marcin Gortat (zuletzt LA CLippers)
Der "Polish Hammer" spielte von 2003 bis 2007 in Köln und wurde 2006 Deutscher Meister sowie dreimal Pokalsieger. Gedraftet 2005 (57. Pick), wechselte er zwei Jahre später in die NBA, wo er für die Magic, Suns, Wizards und Clippers spielte. In 806 Spielen erzielte er durchschnittlich 9,9 Punkte und 7,9 Rebounds.
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Darius Miller (zuletzt Oklahoma City Thunder)
Miller begann seine NBA-Karriere 2012 bei den New Orleans Pelicans, bevor er nach Bamberg wechselte, wo er dreimal deutscher Meister und 2016 Finals-MVP wurde. 2017 kehrte er zu den Pelicans zurück, spielte dann auch noch in OKC.
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Paul Zipser (Academics Heidelberg)
Zipser entwickelte sich beim FC Bayern München zum Leistungsträger und wurde 2016 an 48. Stelle von den Chicago Bulls gedraftet. Nach zwei NBA-Saisons wurde seine Karriere jedoch von Verletzungen gebremst. Heute nimmt er eine Bankrolle bei den Academics Heidelberg in der BBL ein.
Dennis Wierzbicki-Imagn Images
Killian Hayes (Long island Nets)
Der französische Point Guard wurde 2020 von den Detroit Pistons an 7. Stelle gedraftet, nachdem er zuvor für ratiopharm ulm gespielt hatte. Ulm, bekannt als "Ausbildungsverein" der NBA, brachte mit Hayes ein weiteres Talent hervor. Nach vier Saisons in Detroit wurde der 23-Jährige im Sommer 2024 entlassen.
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Maxi Kleber (Los Angeles Lakers)
Bevor er 2017 zu den Dallas Mavericks wechselte, spielte Kleber für Würzburg und Bayern München. Der zweimalige BBL-All-Star hat sich als vielseitiger Big Man in der NBA etabliert. Im Zuge des Doncic-Trades ging es auch für ihn nach Würzburg.
Mark J. Rebilas-Imagn Images
Dennis Schröder (Detroit Pistons)
Der Point Guard wurde 2013 von den Atlanta Hawks an 17. Stelle gedraftet und wechselte direkt aus Braunschweig in die NBA. Der MVP der Weltmeisterschaft 2023 hat sich über die Jahre in der Liga etabliert und gilt heute als Leader bei den Brooklyn Nets.
John Jones-Imagn Images
Dirk Nowitzki (zuletzt Dallas Mavericks)
Nowitzki führte Würzburg 1998 zum Aufstieg in die Bundesliga, bevor er in die NBA wechselte. Mit den Dallas Mavericks wurde er 2011 Meister und gilt als einer der größten Basketballer aller Zeiten.
Soobum Im-Imagn Images