NBA
vor 11 Stunden
Dead Cap in der NBA
Über 20 Millionen für ein Jahr: Diese Spieler kassieren noch Geld von alten Teams

Über 20 Millionen für ein Jahr: Diese Spieler kassieren noch Geld von alten Teams
Gehalt für Spieler, die längst woanders auf Korbjagd gehen: Dead Cap ist das ungeliebte Erbe vergangener Personalentscheidungen - und für manche NBA-Teams ein echter Klotz am Bein. Ein Klub überweist in der Saison 2026/27 gleich fünf Ex-Spielern Geld, zwei andere zahlen ihren früheren Stars noch bis 2030 jedes Jahr zweistellige Millionenbeträge. Die Teams mit dem meisten Dead Cap im Überblick.
Troy Wayrynen
Was ist eigentlich Dead Cap?
Dead Cap, auch Dead Money genannt, ist Gehalt, das ein Team zahlen muss, obwohl der Spieler gar nicht mehr im Kader steht. Es kommt dann zustande, wenn ein Klub einen Profi mit garantiertem Vertrag entlässt oder sich mit ihm auf einen Buyout einigt, bei dem der Spieler auf einen Teil verzichtet. Der Rest zählt weiter gegen Salary Cap, Luxussteuer und die Aprons. Per Stretch-Provision lässt sich die Summe auf doppelt so viele Jahre plus eins verteilen: Die Last wird kleiner, hält aber länger.
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Platz 15: Ryan Nembhard (Charlotte Hornets) - 2,2 Mio. Dollar
Der kleine Guard hat im Sommer eine ordentliche Reise hinter sich. Von Dallas nach Atlanta, von den Hawks nach Charlotte. Diese entließen ihn, sein Geld bekommt er dennoch. Nun in Denver als Two-Way-Spieler unter Vertrag.
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Platz 14: JaVale McGee (Dallas Mavericks) - 2,2 Mio. Dollar
Satte drei Jahre ist es her, dass die Mavericks den Center entließen und auch in der kommenden Saison wird der dann fast 40-Jährige 2,2 Millionen Dollar bekommen. McGee und die Mavs - das war ein teures Missverständnis.
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Platz 13: Nassir Little (Phoenix Suns) - 3,1 Mio. Dollar
237 Spiele machte der Forward in der NBA, letztmals spielte er im April 2024, bevor ihn Phoenix entließ und sein Geld über mehrere Jahre streckte. Noch drei Jahre wird er je drei Millionen erhalten, nebenbei spielt der 26-Jährige noch in Japan.
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Platz 12: DeMar DeRozan (Sacramento Kings) - 3,3 Mio. Dollar
10 Millionen Dollar standen DeRozan für die Saison noch zu, die Kings entließen den früheren All-Star aber und stottern das letztliche Gehalt in drei Raten ab. So ist es für DeRozan kein Problem, in Denver für das Minimum zu spielen.
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Platz 11: Cole Anthony (Memphis Grizzlies) - 3,7 Mio. Dollar
Bei den Magic war Anthony einst ein guter Rollenspieler, doch inzwischen ist der 26-Jährige aus der NBA und spielt stattdessen in Australien. Memphis zahlt noch die kommenden beiden Jahre je 3,7 Millionen Dollar an den kleinen Guard.
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Platz 10: Gary Harris (Detroit Pistons) - 3,8 Mio. Dollar
Noch ein ehemaliger Magic-Guard. Nach diversen Verletzungen konnte Harris nicht mehr die Form alter Tage erreichen, die Pistons entließen den Defensiv-Spezialisten sogar noch vor der Saisonvorbereitung.
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Platz 9: Devin Carter (Atlanta Hawks) - 5,2 Mio. Dollar
Gerade einmal zwei Jahre spielte Carter für die Kings, zeitweise war er lange verletzt. Die Hawks hatten nach dem Trade keine Verwendung für den Spielmacher, der sich nun bei den Celtics um einen Vertrag bewirbt. Vermutlich wird er noch einmal eine Chance bekommen.
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Platz 8: D’Angelo Russell (Memphis Grizzlies) - 6,0 Mio. Dollar
Anderes sieht es bei Russell aus, der zuletzt in Dallas auf dem Feld stand. Washington und Memphis wollten den Ex-Nummer-Zwei-Pick nicht, der wechselte stattdessen nach China zu den Shanghai Sharks. Das dürfte es vermutlich mit der NBA gewesen sein.
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Platz 7: Jordan Hawkins (Memphis Grizzlies) - 6,3 Mio. Dollar
Sein Rookie-Jahr in New Orleans war gut, danach wurde seine Rolle immer kleiner und im Sommer folgte der Trade nach Memphis. Die Grizzlies hatten keinen Platz im Kader, konnten es sich aber auch problemlos leisten, Hawkins zu entlassen.
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Platz 6: Rob Dillingham (Charlotte Hornets) - 6,9 Mio. Dollar
2024 wählten die Wolves Dillingham mit dem achten Pick aus - zwei Jahre später ist der kleine Guard nicht einmal mehr in der NBA. Es zeigt, wie schnell es gehen kann, noch ist der 21-Jährige ohne neues Team. Mal sehen, wer dem ehemaligen Kentucky-Aufbauspieler eine neue Chance geben wird.
Kevin Jairaj
Platz 5: Klay Thompson (Dallas Mavericks) - 7,7 Mio. Dollar
Thompson wollte zu den Heat, ein Trade kam nicht zustande, sodass Dallas mit Klay über eine Abfindung verhandelte. Letztlich verzichtete Thompson (mit seinem neuen Heat-Gehalt) auf rund fünf Millionen Dollar.
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Platz 4: Jonathan Isaac (Orlando Magic) - 8,0 Mio. Dollar
Isaac spielt weiterhin für die Magic, obwohl diese ihn im Juli entließen. Doch statt 17 Millionen Dollar läuft der Forward nun für das Minimum in Orlando auf. Die Magic sparen damit gut die Hälfte seines eigentlichen Gehalts.
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Platz 3: Kentavious Caldwell-Pope (Memphis Grizzlies) - 17,7 Mio. Dollar
Und noch einmal die Grizzlies, die durch zahlreiche Rookie-Deals viel finanziellen Spielraum haben und es sich leisten können, dass gut 20 Prozent des Salary Caps (32,8 Mio.) totes Kapital sind. KCP spielt jetzt für die Sixers und bekommt dort das Minimum.
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Platz 2: Bradley Beal (Phoenix Suns) - 19,4 Mio. Dollar
Bis 2030 wird Beal noch jährlich 19,4 Millionen Dollar bekommen, nachdem ihn die Suns vor einem Jahr entließen. Der Guard spielt inzwischen für die Clippers, verpasste aber die Vorsaison fast komplett wegen einer Hüftverletzung.
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Platz 1: Damian Lillard (Milwaukee Bucks) - 21,3 Mio. Dollar
Bei Damian Lillard war es ähnlich, nur dass der Spielmacher bis 2030 sogar noch fast 90 Millionen Dollar bekommen wird. Nach seiner Reha nach einem Achillessehnenriss will der ehemalige All-Star noch einmal neu in Portland angreifen.
David Gonzales