NBA
29.10.2025
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Türsteher der Liga: Die 25 besten Shotblocker aller Zeiten in der NBA

Türsteher der Liga: Die 25 besten Shotblocker aller Zeiten in der NBA
Wer in der NBA durch die Zone will, muss an ihnen vorbei: Diese 15 Legenden haben mehr Würfe abgeräumt als ganze Teams in einer Saison. Von Hakeem bis Shaq, von vergessenen Giganten bis zu einem deutschen Riesen, das sind die besten Shotblocker der NBA-Geschichte.
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25. Jermaine O’Neal: 1.820 Blocks (1.011 Spiele)
O’Neal war zwar eher als filigraner Offensiv-Spieler bekannt, doch mit seiner Größe und Athletik auch als Ringbeschützer durchaus eine gute Option. Wurde zwischen 2002 und 2007 sechsmal in Serie All-Star, die Pacers hatten hier sehr gute Jahre.
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24. Anthony Davis: 1.821 Blocks (791 Spiele)
Der womöglich beste Shotblocker des vergangenen Jahrzehnts. Dreimal führte er die NBA in Blocks an, in seiner Karriere gab es nur zwei Spielzeiten, in denen er unter zwei geblockten Würfen pro Partie blieb.
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23. Elton Brand: 1.828 Blocks (1.058 Spiele)
Wie Davis ein Top-Pick, die Bulls schlugen 1999 zu. Brand war auch eher ein offensiver Go-to-Guy, doch durch seine Langlebigkeit taucht er auch in dieser Liste auf.
US PRESSWIRE
22. Pau Gasol: 1.941 Blocks (1.226 Spiele)
Gleiches gilt für Gasol, der nicht besonders hoch springen konnte, aber zumeist in der richtigen Position war. Der Spanier verbrachte die meiste Zeit auf der Vier, erst zum Ende der Karriere rückte Gasol auf die Center-Position.
Jerome Miron-USA TODAY Sports
21. Theo Ratliff: 1.968 Blocks (810 Spiele)
Seine 307 Blocks in einer Saison sind ein Bestwert in diesem Jahrtausend (3,6 im Schnitt), Ratliff war ein reiner Defensiv-Spezialist, der mit den Jahren aber immer weniger Minuten bekam. Spielte in 16 Saison für neun Teams, für Detroit und Philly sogar zweimal.
US PRESSWIRE
20. Larry Nance: 2.027 Blocks (920 Spiele)
Nance war einer der ersten Slam-Dunk-Champs in den 80ern, war ein Monster in der Defense und in seiner besten Zeit auch immer für über 20 Punkte pro Spiel gut. In Cleveland wurde seine Nummer 22 ans Hallendach gehangen, dort spielt gerade wieder sein Sohn Larry Nance Jr.
US PRESSWIRE
19. Kevin Garnett: 2.037 Blocks (1.462 Spiele)
Die eierlegende Wollmilchsau. Sowohl offensiv als auch defensiv konnte der Hall of Famer alles, zumindest einmal wurde er Defensive Player of the Year (2008). Ein guter Shotblocker, seine größte Stärke war aber, dass er alle Positionen verteidigen konnte.
Brace Hemmelgarn-USA TODAY Sports
18. Brook Lopez: 2.065 Blocks (1.108 Spiele)
Kam als Offensiv-Spezialist in die NBA und galt als schwacher Verteidiger, doch mit seinem Wechsel nach Milwaukee mutierte Lopez zu einem der besten Shotblocker. Lopez ist kein Springer, dank seiner langen Armen ist er in der Zone aber ein echtes Hindernis.
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17. George Johnson: 2.082 Blocks (904 Spiele)
Johnson (Nr. 31) war nie ein All-Star, aber stets ein verlässlicher Verteidiger. Warf die Freiwürfe zu Ehren von Warriors-Legende Rick Barry von unten.
US PRESSWIRE
16. Manute Bol: 2.086 Blocks (624 Spiele)
Der größte Spieler aller Zeiten blockte gleich 18-mal mindestens zehn Würfe in einem Spiel, zweimal waren es 15. Der Sudanese war einer der einzigartigsten Spieler der Liga-Geschichte.
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15. Shawn Bradley: 2119 Blocks (832 Spiele)
Mit 2,29 Metern ist der ehemalige deutsche Nationalspieler einer der größten Spieler der Geschichte, für die Mavs räumt er regelmäßig die Zone auf. Nach einem tragischen Unfall sitzt er seit 2021 im Rollstuhl.
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14. Ben Wallace: 2137 Blocks (1088 Spiele)
Wallace war das Herz der 2004er Pistons und wurde insgesamt viermal DPOY. Neben seinem Shot Blocking war er für sein überragendes Rebounding bekannt. Dazu blockte der ungedraftete 2,06-Meter-Mann in seiner Karriere mehr Würfe als er Fouls verzeichnete.
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13. Dwight Howard: 2228 Blocks (Spiele)
"Superman" dominierte über Jahre die Bretter der Liga und belohnte sich 2020 mit einem Titel als Backup-Center der Lakers. Sein fehlender Wurf wurde ihm aber irgendwann zum Verhängnis, heute spielt er in Taiwan.
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12. Marcus Camby: 2331 Blocks (973 Spiele)
Am defensiven Ende des Courts war der Knickerbocker und Nugget eine echte Pest, 2007 schnappte er sich den Titel als DPOY. Bekannt war er allerdings auch für seine wenig ausgeprägten offensiven Fähigkeiten, über seine Karriere hinweg legte er nur 9,5 Punkte im Schnitt auf.
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11. Alonzo Mourning: 2356 Blocks (838 Spiele)
Fast seine gesamte Karriere spielte der Nr.2-Pick von 1992 bei den Heat, mit denen er 2006 als Backup von Shaq auch einen Titel holte. Seine Hochzeit war aber Ende der 90er Jahre, als er regelmäßig im Kreis der MVP-Kandidaten war. 2009 zogen die Heat die Nummer 33 des siebenmaligen All-Stars unter die Hallendecke.
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10. Robert Parish: 2361 Blocks (1611 Spiele)
Der ewige Parish bildete mit Larry Bird und Kevin McHale bei den Celtics den vielleicht besten Frontcourt aller Zeiten, zusammen gewannen sie drei Meisterschaften. Später wurde der Hall of Famer an MJs Seite noch mal Meister. Mit 1611 absolvierten Spielen hält er immer noch den Rekord für die meisten Regular-Season-Spiele.
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9. Tree Rollins: 2542 Blocks (1156 Spiele)
Lange Jahre sorgte Rollins in der Hawks-Zone für Schrecken, 1983 führte er die Liga in Blocks an und wurde im Folgejahr ins All-Defense First-Team gewählt.
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8. Shaquille O'Neal: 2732 Blocks (1207 Spiele)
Der "Big Diesel" kam mit großen Vorschusslorbeeren in die Liga und wusste auf Anhieb zu überzeugen. Seine Power und seine Maße waren nicht zu verteidigen und hinten machte er Gegnern das Leben schwer. 4 Mal wurde er Champion, 15 Mal All-Star und 2000 auch MVP.

7. Patrick Ewing: 2894 Blocks (1183 Spiele)
Der Nr.1-Pick von 1985 ist eine Legende bei den Knicks und prägte im Big Apple eine gesamte Ära. Allerdings ist er auch einer der besten Spieler, die nie einen NBA-Titel gewinnen konnten, Jordans Bulls bzw. Olajuwons Rockets waren stets einen Hauch besser.
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6. David Robinson: 2954 Blocks (987 Spiele)
Als erster Pick kam der Center 1987 zu den Spurs und dominierte von Beginn an. Er wurde Rookie of the Year, zweimal NBA-Champion, zehnmal All-Star und schaffte es in zehn All-NBA-Teams und in zehn All-Defensive-Teams. Zudem führte er die Liga in verschiedenen Jahren in Rebounds (1991), Blocks (1992) und Scoring (1994) an.
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5. Tim Duncan: 3020 Blocks (1392 Spiele)
Duncan war bei den Spurs der legitime Robinson-Nachfolger, zuvor spielten sie aber noch einige Jahre zusammen und gewannen gemeinsam zwei Titel. Später fügte der 15-fache All-Star und 15-fache All-Defensive-Spieler noch drei weitere Titel zu seiner Sammlung hinzu und gilt heute als der wohl beste Power Forward aller Zeiten.
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4. Mark Eaton: 3064 Blocks (875 Spiele)
Bis er 21 Jahre alt war, spielte der 2,24-Meter-Riese keinen professionellen Basketball, 1982 wurde er deswegen erst an 72. Stelle von Utah gezogen. Dort bildete er gemeinsam mit John Stockton und Karl Malone den Grundstein für den Jazz-Erfolg der kommenden Jahre. Bis heute hält er den Rekord für die meisten Blocks pro Spiel in einer Saison (5,56 pro Spiel, 1984/85).
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3. Kareem Abdul-Jabbar: 3189 Blocks (1560 Spiele)
Niemand holte so viele MVP-Titel wie der legendäre Center (6). Offensiv sowie defensiv war der 19-malige All-Star über Jahrzehnte einer der besten Spieler der Liga, mit den Bucks und Lakers wurde er insgesamt sechsmal Meister. Bis 2023 hielt er zudem den Rekord für die meisten Punkte aller Zeiten.
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2. Dikembe Mutombo: 3289 Blocks (1196 Spiele)
Sein wackelnder Zeigefinger wurde zum Symbol für Ringbeschützer aus aller Welt. Viermal wurde er zudem DPOY, diese Marke erreichten neben ihm nur Rudy Gobert und Ben Wallace. Zweimal stand er in den Finals, für einen Ring reicht es aber nie. Nach seiner aktiven Karriere setzte er sich für Menschen in seiner Heimat Kongo ein, ehe er 2024 in Folge eines Hirntumors starb.
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1. Hakeem Olajuwon: 3830 Blocks (1238 Spiele)
The Dream ist nicht nur für seine offensive Raffinesse bekannt, sondern war auch in der Defensive ein Virtuose. Neunmal wurde er ins All-Defensive-Team gewählt, zudem wurde er zwölf Mal All-Star und 1994 MVP. 1994 und 1995 wurde er auch mit den Rockets Champion.
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