NBA
29.09.2025
Von Durant bis Schröder
Transfer-Check: Die wichtigsten Neuzugänge aller NBA-Teams

Transfer-Check: Die wichtigsten Neuzugänge aller NBA-Teams
Die Offseason 2025 brachte zahlreiche Trades, Free-Agent-Verpflichtungen und überraschende Deals mit sich. In dieser Übersicht stellen wir für alle 30 NBA-Teams den Spieler vor, der in den kommenden Jahren den größten Einfluss auf die sportliche Ausrichtung haben könnte, sei es sofort oder als Schlüsselbaustein für die Zukunft.
Erik Williams-USA TODAY Sports
Atlanta Hawks: Nickeil Alexander-Walker
Trae Young hat den wohl stärksten Hawks-Kader seit dem Conference-Finals-Lauf 2021 an seiner Seite. Mit Nickeil Alexander-Walker bekommt der Backcourt dringend benötigte defensive Stabilität - eine ideale Ergänzung zum offensiv geprägten Spiel von Young. Während Kristaps Porzingis als prominenter Neuzugang im Fokus steht, könnte sich in den Playoffs vor allem die Vielseitigkeit von Alexander-Walker als entscheidender Faktor erweisen
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Boston Celtics: Anfernee Simons
Obwohl Simons erst im Sommer nach Boston kam, gilt er schon wieder als Trade-Kandidat. Die Celtics werden ihn vor allem als flexiblen Guard mit Scoring-Potenzial nutzen, gleichzeitig ist er ihr größter "Trade-Chip", sollte sich während der Saison eine bessere Gelegenheit ergeben.
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Brooklyn Nets: Egor Demin
Die Nets befinden sich im kompletten Rebuild. Gleich vier Erstrundenpicks holte das Team im Draft 2025 - allen voran der 2,06 Meter große Guard Egor Demin. Der erst 19-jährige Russe gilt als vielseitig und hat noch viel Entwicklung vor sich, sein Potenzial ist jedoch unübersehbar. Als langfristiges Projekt gehört er zur wichtigsten Ergänzung des Sommers.
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Charlotte Hornets: Kon Knueppel
Für viele kam der Pick von Kon Knueppel an Position 4 überraschend. Doch die Hornets sehen in ihm den passenden Partner für LaMelo Ball im Backcourt der Zukunft. Der Summer-League-MVP bringt Spielintelligenz, Ruhe und einen verlässlichen Wurf mit - ideale Ergänzungen zum kreativen, aber teils chaotischen Spielstil von Ball.
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Chicago Bulls: Noa Essengue
Abgesehen vom Draft war Isaac Okoro, gekommen von den Cavaliers im Lonzo-Ball-Trade, der einzige Neuzugang der Bulls. Dadurch rückt Ex-Ulmer Noa Essengue in den Fokus. Der 12. Pick von Chicago überzeugte bereits in der Summer League und könnte im Rebuild-Team der "Windy City" früh auf nennenswerte Einsatzzeit kommen.
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Cleveland Cavaliers: Lonzo Ball
Der Trade für den weiterhin verletzungsgeplagten Lonzo Ball war zwar kein Blockbuster mehr, bringt aber dennoch Potenzial mit sich. Gelingt es dem ehemaligen Nummer-2-Pick des Drafts 2017, konstant gesund zu bleiben, könnte er als solider Backup von Darius Garland im Backcourt wertvolle Minuten liefern. Basketball-Fanatiker hoffen natürlich, dass der erst 27-Jährige zu alter Form zurückfindet - doch die große Frage bleibt: hält das Knie?
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Dallas Mavericks: D’Angelo Russell
Hier denkt man natürlich: Warum nicht Cooper Flagg? Klar, der Nummer-1-Pick hat das Potenzial für eine großartige Karriere und könnte schon in dieser Saison eine wichtige Rolle übernehmen. Doch für die kurzfristige Lücke auf der Point-Guard-Position nach der Irving-Verletzung ist Russell die passendere Lösung. Bei Irvings Rückkehr kann der ehemalige Nummer-2-Pick des Drafts 2016 in den Playoffs hinter Kyrie wertvolle Entlastung bringen.
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Denver Nuggets: Cam Johnson
Michael Porter Jr. galt bei den Nuggets lange als ultimativer X-Faktor. Mit Cam Johnson hat das Team nun eine Option, die in puncto konstantes Scoring, Shooting und Defense noch mehr einbringen könnte - genau die Rolle, die ein vielseitiger Flügel im Jokic-System ausfüllen soll. Zwar kam mit Jonas Valanciunas auch ein Center für wichtige Jokic-Entlastung, doch der Flügel Johnson ist für die Nuggets der entscheidendere Neuzugang.
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Detroit Pistons: Duncan Robinson
Nachdem das Team aus der Motor City Shooter Tim Hardaway Jr. in der Free Agency verlor und der Vertrag des inzwischen freigesprochenen Malik Beasley auslief, brauchte man dringend eine verlässliche Waffe von außen. Der ehemalige Zimmergenosse von Moritz Wagner an der Michigan University bringt diese Qualität von der Dreierlinie mit und überzeugt zudem als stabiler Passer.
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Golden State Warriors: Al Horford
Der einzige Neuzugang der Warriors in dieser Offseason per Trade oder Free Agency ist Al Horford. Zwar hatte man sich für die letzten Jahre von Stephen Curry eine aktivere Kadergestaltung erhofft, doch immerhin wurde mit dem 39-Jährigen der Wunsch-Center verpflichtet. Horford bringt neben seiner enormen Erfahrung wichtige Impulse in der Defense auf den großen Positionen und ist zudem ein verlässlicher Stretch Big.
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Houston Rockets: Kevin Durant
KD soll das fehlende Puzzlestück im Rockets-Team sein und den Angriff auf die Playoffs anführen. Während Fred VanVleet auf der Guard-Position verletzungsbedingt ausfällt, trägt Durant künftig noch mehr Verantwortung als primärer Scorer.
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Nuggets Grizzlies Basketball
Mit Jay Huff landet der einzige Neuzugang der Pacers im Kader. Er soll die entstandene Lücke auf der Center-Position schließen, nachdem mit Myles Turner und Thomas Bryant gleich zwei Big Men den Club verlassen haben.
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LA Clippers: John Collins
Mit Collins verstärken die Clippers ihr Team um einen athletischen Power Forward, der offensiv vielseitig einsetzbar ist. Allerdings bleibt seine Verletzungsanfälligkeit ein Risiko.
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Los Angeles Lakers: Deandre Ayton
Mit Deandre Ayton holen sich die Lakers eine dringend benötigte Option im Frontcourt. Offensiv bringt er als Lob-Target und vielseitiger Scorer eine Dimension ins Spiel, die bisher fehlte. Defensiv muss er jedoch erst beweisen, dass er die Lücke wirklich füllen kann.
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Memphis Grizzlies: Ty Jerome
Neben Ja Morant bringt Jerome zusätzliche Ruhe und Übersicht ins Spiel. Mit seinem kontrollierten Stil ist er der ideale Gegenpol zum athletischen Franchise-Star und kann als verlässlicher Backup auch im Scoring Verantwortung übernehmen.
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Miami Heat: Norman Powell
Nach seiner besten Saison wechselt Norman Powell nach Miami und soll dort gemeinsam mit Tyler Herro den Backcourt prägen. Mit seinem starken Scoring und der verlässlichen Dreierquote bringt er sofortige Offensivpower.
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Milwaukee Bucks: Myles Turner
Mit Myles Turner bekommen die Bucks ein defensives Upgrade unter dem Korb und eine jüngere Alternative zu Brook Lopez. Am Perimeter bleibt er zwar anfällig, doch als Ringbeschützer soll er Giannis entlasten und die Defense stabilisieren.
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Minnesota Timberwolves: Johnny Juzang
Mit Johnny Juzang sichern sich die Wolves einen vielseitigen Forward, der zuletzt in Utah als zuverlässiger Scorer von der Bank auf sich aufmerksam machte. Vor allem sein starker Distanzwurf könnte Minnesota wertvolle Tiefe auf dem Flügel geben.
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New Orleans Pelicans: Jeremiah Fears
Mit Fears haben die Pelicans einen talentierten Combo Guard mit großem Spielverständnis und Scoring-Potenzial an Bord geholt. Der 19-Jährige überzeugt mit Reife, Kontrolle und Vielseitigkeit am Ball und gilt als wichtiger Baustein für die langfristige Ausrichtung der Franchise. In einem Team ohne klare Identität könnte er eine zentrale Rolle einnehmen - und dürfte selbst bei möglichen Veränderungen als 'untouchable' gelten.“
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New York Knicks: Jordan Clarkson
Clarkson soll in New York vor allem Jalen Brunson entlasten. Mit seiner Scoring-Power bringt er dringend benötigte Offensive ins Spiel und kann bei Bedarf auch als Ballhandler auf der Eins übernehmen.
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Oklahoma City Thunder: Brooks Barnhizer
Die frischgebackenen NBA-Champions setzen weiter auf Jugend und Entwicklung. Mit Barnhizer kam in der zweiten Runde ein vielversprechender Forward hinzu, der über einen Two-Way-Vertrag behutsam aufgebaut werden soll. Während Erstrundenpick Thomas Sorber die Saison verletzungsbedingt verpasst, könnte Barnhizer in der Rotation erste Minuten sammeln und von OKCs bewährtem Entwicklungssystem profitieren.
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Orlando Magic: Desmond Bane
Mit Desmond Bane haben die Magic endlich den verlässlichen Scorer im Backcourt gefunden, der neben Paolo Banchero und Franz Wagner gefehlt hat. Seine Shooting-Qualitäten geben der Magic-Offensive eine neue Dimension.
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Philadelphia 76ers: VJ Edgecombe
Der athletische Rookie der Sixers gilt als Hoffnungsträger für die nahe Zukunft. Durch die Verletzung von McCain rückt er noch stärker in den Fokus und könnte schon früh eine wichtige Rolle übernehmen.
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Phoenix Suns: Khaman Maluach
Der Rookie gilt als langfristiges Projekt, bringt aber bereits alle Anlagen mit, um defensiv ein echter Anker zu werden. Offensiv deutet er ebenfalls Potenzial an. Erfahrungen bei Duke an der Seite von Cooper Flagg machten ihn früh zu einem spannenden Talent.
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Portland Trail Blazers: Yang Hansen
Der 2,16 Meter große "China-Jokic" gilt als spannendes Langzeitprojekt, das bereits Parallelen zu Yao Ming und dem serbischen MVP aufweist. In der Summer League deutete er sein großes Potenzial an, auch wenn ein sofortiger Durchbruch fraglich bleibt. Portland investierte via Trade in den Center und setzt langfristig große Hoffnungen in ihn.
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Sacramento Kings: Dennis Schröder
Dennis Schröder wagt nach seinem starken Jahr in Detroit und dem Gewinn der EM mit Deutschland den nächsten Schritt und übernimmt bei den Kings die Rolle des Starters auf der Point-Guard-Position. Mit seiner Dynamik zum Korb und Führungsqualität soll er Zach LaVine, DeMar DeRozan und Domantas Sabonis besser ins Spiel einbinden.
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San Antonio Spurs: Luke Kornet
Der Pickup gilt für viele als wichtiger Baustein für den Durchbruch der Spurs. Als Backup von Wemby bringt der Big Man die nötige Physis und Präsenz unter den Körben. Zudem kann er als intelligenter Verteidiger wertvolle Impulse von der Bank setzen.
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Toronto Raptors: Sandro Mamukelashvili
Mit Mamukelashvili verstärken die Raptors ihre Frontcourt-Rotation um einen vielseitigen Big Man, der sowohl als Small-Ball-Center als auch als Stretch-Vierer eingesetzt werden kann. Der Georgier bringt Spielintelligenz, Energie und Playmaking mit.
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Utah Jazz: Ace Bailey
Die neue Hoffnung der Utah Jazz. Die Franchise setzt klar auf langfristigen Erfolg, und die Offseason hat diesen Kurs noch einmal unterstrichen. Mit dem Abschied der Veteranen Collins, Sexton und Clarkson liegt die Verantwortung nun neben All-Star Lauri Markkanen vor allem bei den Youngsters - allen voran Ace Bailey.
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Washington Wizards: Tre Johnson
Zwar kam mit CJ McCollum ein erfahrener Spieler per Trade, doch für ein Team im Rebuild wird er abgesehen von seiner Rolle als Mentor für den jungen Kern kaum eine große Bedeutung haben. Mit Tre Johnson, dem sechsten Pick im Draft, haben die Hauptstädter jedoch einen spannenden Baustein für die Zukunft auf der Guard-Position hinzugewonnen. Der vielseitige Guard von der Texas University bringt enormes Scoringpotenzial mit.
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