NBA
vor 7 Stunden
Auch ein Deutscher dabei
Superstars auf der Suche: Die besten verbleibenden Free Agents auf allen Positionen

Superstars auf der Suche: Die besten verbleibenden Free Agents auf allen Positionen
Die Free Agency läuft schon eine ganze Weile, dazu haben viele Spieler ihre Verträge mit den alten Teams bereits verlängert. Überblick verloren? Da kann es nicht schaden, mal zu schauen, welche Free Agents auf welchen Positionen noch verfügbar sind. Wir blicken auf die Top 5 aller Positionen.
Kiyoshi Mio-USA TODAY Sports
POINT GUARD - Platz 5: Gary Payton II. (zuletzt Golden State Warriors)
Der 33-Jährige erlebt seine Sternstunde beim Championship-Run der Warriors 2022. Er ist einer der besten Guard-Rebounder der Liga und bringt stets Energie von der Bank. Ein guter Werfer wird er aber sichtlich nicht mehr.
IMAGO/EPA
Platz 4: Jordan Clarkson (zuletzt New York Knicks)
Scoren kann der 34-Jährige weiterhin und das half selbst in den Playoffs manchmal dem amtierenden Champion. Wer also noch ein paar Minuten Offense braucht, sollte bei Clarkson zuschlagen.
Brad Penner
Platz 3: Aaron Holiday (zuletzt Houston Rockets)
Fliegt seit Jahren etwas unter dem Radar, doch Holiday ist ein bissiger Verteidiger und kann seine Dreier hochprozentig treffen. An der Seite eines Scorers sicherlich eine gute Option, um die eigene Tiefe etwas aufzupolstern. Im Vorjahr bei den Rockets spielte er zwar nur 14 Minuten im Schnitt, verbuchte dabei aber 5,5 Punkte.
Jayne Kamin-Oncea-Imagn Images
Platz 2: Russell Westbrook (zuletzt Sacramento Kings)
An ihm scheiden sich weiter die Geister. Westbrook kann Spiele an sich reißen, allerdings ist das nicht immer positiv. Braucht den Ball, um effizient zu sein, im hohen Alter ist das aber nicht mehr so gefragt. Was Westbrook aber stets bringt, ist Energie. Dazu ist er fast immer verfügbar, eine wichtige Qualität für die Regular Season.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Platz 1: James Harden (zuletzt Cleveland Cavaliers)
Harden bewies auch mit 36 Jahren, dass er weiterhin auf höchstem Niveau performen kann. Nach seinem Wechsel nach Cleveland führte der Guard die Cavaliers bis in die Eastern Conference Finals. Mit 23,6 Punkten und 8,0 Assists pro Spiel bleibt Harden einer der besten Playmaker der Liga.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
SHOOTING GUARD - Platz 5: Seth Curry (zuletzt Golden State Warriors)
Stephs Bruder ist einer der besten Shooter der NBA-Geschichte, mangelnde Defense haben ihn aber nie ein Zuhause finden lassen. Von der Bank kann er aber immer ein paar gute Minuten liefern.
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Platz 4: Gary Trent Jr. (zuletzt Milwaukee Bucks)
Wenn Trent etwas kann, dann fleißig Dreier werfen. Das ist in der NBA immer gefragt und sollte ihm diesmal mehr als nur das Minimum bescheren. Allerdings: Viel Geld ist auf dem freien Markt nicht mehr unterwegs.
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Platz 3: Bruce Brown (zuletzt Denver Nuggets)
Der 29-Jährige ist ein typischer "Glue Guy", der jedem Team helfen kann und in den vergangenen Jahren viel Playoff-Erfahrung gesammelt hat. Einige Contender werden ihn sicher aufm Schirm haben.
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Platz 2: Bradley Beal (zuletzt L.A. Clippers)
Beal absolvierte aufgrund einer schweren Hüftverletzung nur sechs Partien in der abgelaufenen Saison, beim Rebuild der Clippers spielt er keine Rolle mehr. Was hat der Guard noch im Tank? Kann er einem Contender noch gute Minuten von der Bank geben? Man weiß es nicht so wirklich.
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Platz 1: Bennedict Mathurin (L.A. Clippers)
Mathurin fand nach seinem Wechsel zu den Clippers wieder zu alter Stärke zurück. Der Flügelspieler erzielte 17,6 Punkte pro Partie und überzeugte vor allem mit seinem Zug zum Korb und seinem Midrange-Spiel. Auch defensiv bringt der 24-Jährige Qualitäten mit. Als Restricted Free Agent behalten die Clippers jedoch die Kontrolle über seine Zukunft.
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SMALL FORWARD - Platz 5: Nicolas Batum (zuletzt Los Angeles Clippers)
Die schwächste Position der Free Agency, weil sie eben so wertvoll ist. Mit 37 Jahren gehört Batum zu den ältesten Spielern der Liga, hat bei den Clippers aber bewiesen, dass er immer noch effektiv sein kann. Bringt einen hohen Basketball-IQ und starkes Shooting mit (40,4 3P% 2025/26). Dazu kommt er mit einer Tonne Erfahrung.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Platz 4: Spencer Jones (Denver Nuggets)
Der Forward war eine der Entdeckungen der Nuggets in der Vorsaison, nun ist der 25-Jährige aber schon wieder Restricted Free Agent. Denver kann also jedes Angebot mitgehen. Der Forward ist defensiv beschlagen und auch sein Wurf ist zumindest annehmbar.
Bruce Kluckhohn-Imagn Images
Platz 3: Ziaire Williams (zuletzt Brooklyn Nets)
Bei Williams war immer viel Potenzial gegeben, wirklich abrufen konnte er es aber noch nie. Legte für Brooklyn im Vorjahr gut zehn Punkte im Schnitt auf und stabilisierte seinen Wurf etwas. Vielleicht ein Kandidat für ein Team im Rebuild.
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Platz 2: Khris Middleton (zuletzt Dallas Mavericks)
Den Mitteldistanzwurf wird er immer haben. Middleton hat zwar abgebaut, dennoch weiß der ehemalige Meisterspieler der Bucks noch immer, wo der Korb hängt. Es ist sehr gut vorstellbar, dass Middleton einem Contender noch immer 10-15 gute Minuten pro Abend geben kann. Schließt er sich nun Giannis in Miami an?
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Platz 1: LeBron James (zuletzt Los Angeles Lakers)
Auch mit 41 Jahren zählt LeBron James noch zu den besten Spielern der NBA. Der Superstar kam in der vergangenen Saison auf 20,9 Punkte, 6,1 Rebounds und 7,2 Assists pro Partie. Zwar zeigen sich erste Alterserscheinungen, dennoch bleibt James einer der komplettesten Spieler der Liga.
IMAGO/ZUMA Press
POWER FORWARD - Platz 5: Guerschon Yabusele (zuletzt New York Knicks)
Der Franzose spielte eine tolle Saison 2024/25 in Philly und schloss sich dann mit großen Erwartungen den Knicks an, floppte dort aber gewaltig. Nun hofft er auf einen Neustart, das Potenzial bei dem bulligen Forward ist auf jeden Fall da.
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Platz 4: Rui Hachimura (zuletzt Los Angeles Lakers)
Der Japaner ließ in den Playoffs mal wieder von draußen die Netze glühen, dennoch sucht der Forward weiter ein neues Team. Hachimura ist ein guter Scorer, der vermutlich aber eher von der Bank kommen sollte. Wer noch Shotmaking sucht, der sollte an dieser Stelle fündig werden.
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Platz 3: Jonathan Kuminga (zuletzt Atlanta Hawks)
Kuminga zeigte nach seinem Wechsel nach Atlanta zwar gute Ansätze, konnte seine Leistungen aber nicht konstant bestätigen. Dennoch besitzt der 23-Jährige enormes Potenzial als explosiver Slasher und Eins-gegen-eins-Scorer. Mit 12,2 Punkten und 5,6 Rebounds pro Partie bleibt Kuminga ein spannendes Projekt.
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Platz 2: Peyton Watson (zuletzt Denver Nuggets)
Watson feierte in Denver seine Breakout-Saison. Der athletische Forward punktete zuverlässig, traf über 41 Prozent seiner Dreier und überzeugte gleichzeitig als Verteidiger. Seine Länge und Vielseitigkeit machen ihn zu einem modernen Flügelspieler. Denver kann als Restricted Free Agent jedes Angebot matchen.
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Platz 1: Draymond Green (zuletzt Golden State Warriors)
Green zählt auch im Herbst seiner Karriere noch zu den besten Verteidigern der Liga. Der Forward überzeugt mit Spielintelligenz, Führungsqualitäten und starkem Passspiel. Offensiv steht er zwar weniger im Mittelpunkt, defensiv bleibt sein Einfluss enorm.
IMAGO/ZUMA Press
CENTER - Platz 5: Ariel Hukporti (zuletzt New York Knicks)
Etwas überraschend haben die Knicks die Option für den Deutschen nicht gezogen, der Mike Brown die ganze Saison lang ordentliche Minuten gegeben hat. Der 24-Jährige ist noch ziemlich roh, bringt aber großes Potenzial mit.
John Jones-Imagn Images
Platz 4: Quinten Post (zuletzt Golden State Warriors)
Der Niederländer gab Steve Kerr immer wieder gute Minuten und startete in seinen zwei Jahren in Golden State auch insgesamt 49 Mal. Er ist ein ordentlicher Verteidiger mit einem guten Wurf, in seiner Rookie-Saison traf er sogar über 40 Prozent von draußen (bei 4,3 Versuchen pro Spiel).
Cary Edmondson-Imagn Images
Platz 3: Kevon Looney (zuletzt New Orleans Pelicans)
Offensiv-Rebounds sind seine Domäne, ansonsten eher behäbig auf den Beinen. Der ehemalige Warriors-Big spielte in New Orleans kaum eine Rolle, doch mit seiner Erfahrung sollte er für ambitionierte Teams in einer Backup-Rolle dennoch interessant sein.
Darren Yamashita-Imagn Images
Platz 2: Nick Richards (zuletzt Chicago Bulls)
Der Inbegriff eines soliden Backup-Centers. Richard sticht nicht raus, er macht unter den Körben seine Sache einfach nur solide. Davon gibt es in der NBA aber viele, weswegen Richards noch immer auf dem Trockenen sitzt. Bislang konnte er sich noch nirgends richtig festspielen.
IMAGO/Icon Sportswire
Platz 1: Jalen Duren (Detroit Pistons)
Mit gerade einmal 22 Jahren gehört Jalen Duren zu den spannendsten Free Agents des Sommers. Der Center legte 19,5 Punkte und 10,5 Rebounds im Schnitt auf und zählt zu den explosivsten Big Men der NBA. Vor allem als Finisher am Ring und Rebounder überzeugt Duren. Trotz schwächerer Playoffs dürfte Detroit alles daran setzen, ihn langfristig zu halten.
IMAGO/UPI Photo