NBA
12.06.2025
All-Star-Game: USA vs. World
So könnte Team World beim NBA All-Star Game aussehen

Drei MVPs und ein Deutscher: Kann dieses Welt-Team die USA stürzen?
Erst kürzlich erklärte NBA-Boss Adam Silver die Rückkehr des All-Star-Games zu einem altbekannten Format: Im nächsten Jahr könnten die besten US-Amerikaner wieder von den besten internationalen Spielern herausgefordert werden. Doch wie würde dieses Welt-Team aussehen?
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Shai Gilgeous-Alexander (Kanada)
Mit "Shai" hätte Team-Welt den derzeit wertvollsten Spieler der NBA in ihren Reihen. In der abgelaufenen regulären Saison führte SGA Oklahoma mit 32,7 PPG auf den ersten Platz in der Western Conference. Dazu hat er noch die Chance auf die Meisterschaft.
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Luka Doncic (Slowenien)
Die Diskussion um seine fehlende Athletik und Fitness trübten die Reputation Doncics in den vergangenen Monaten. In den Playoffs machte der Slowene aber durchaus wieder klar, dass er zu den besten Spielern der Liga gehört.
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Giannis Antetokounmpo (Griechenland)
Noch eine ehemaliger MVP würde für das Welt-Team starten: Der Grieche Antetokounmpo gilt auch weiterhin als der physisch dominanteste Spieler der Liga. In der Saison 2024/25 legte Giannis im Schnitt 30,9 Punkte, 11,9 Rebounds und 6,5 Vorlagen pro Spiel auf.
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Victor Wembanyama (Frankreich)
In seiner erst zweiten NBA-Saison bewies Wemby bereits, zu den allerbesten der Liga zu gehören. 24,3 Punkte und 11,0 Rebounds ließ sich der Franzose pro Spiel ins Statsheet eintragen, bis eine tiefe Venenthrombose seine Spielzeit vorzeitig beendete.
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Nikola Jokic (Serbien)
Die einen sagen Gilgeous-Alexander, die anderen sagen Jokic hätte in diesem Jahr die MVP-Trophäe verdient gehabt. Es wäre bereits die vierte seiner Karriere gewesen! Kein Wunder: Mit 29,6 Punkten, 12,7 Rebounds und 10,2 Assists steuerte der Serbe in der regulären Saison durchschnittlich ein Triple-Double hinzu.
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Pascal Siakam (Kamerun)
Auch in seiner zweiten Saison in Indiana gelang Siakam zunächst nicht der Sprung zum absoluten Superstar. Das änderte sich jedoch abrupt in der Postseason, wo sich der gebürtige Kameruner einen großen Anteil am Finals-Einzug anrechnen lassen kann. Höhepunkt seiner bisherigen Karriere: Der Gewinn der Conference-Finals-MVP-Trophäe.
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Karl-Anthony Towns (Dominikanische Republik)
Recht zufrieden dürfte auch Karl-Anthony Towns sein, der nach seinem Wechsel zu den New York Knicks auf Anhieb das Conference Finale erreichen konnte. Besonders auffällig beim selbsternannten "besten Bigman-Werfer der NBA-Geschichte" sind die 42 Prozent Trefferquote auf Dreierwürfe.
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Alperen Sengün (Türkei)
Die Spielweise Sengüns erinnert in der NBA nicht wenige an die von Nikola Jokic. Trotz mangelnder Athletik schafft es der Türke immer wieder - mit Spielintelligenz und Cleverness - zum Korb zu ziehen und die besten Schützen zu bedienen. Mit seinen Rockets machte er es den Warriors so schwer, wie schon lange nicht mehr.
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Domantas Sabonis (Litauen)
In Sacramento scheint Sabonis in eine Sackgasse geraten zu sein. Dennoch brilliert der Litauer seit Jahren mit seiner Konstanz: Auch in dieser Saison legte der dreimalige All-Star im Schnitt 19,1 Punkte und 13,9 Rebounds pro Spiel auf.
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Franz Wagner (Deutschland)
Auch Deutschland dürfte in einem solchen "USA vs. World"-Szenario vertreten sein. Franz Wagner legte 2024/25 mehrere persönliche Bestwerte auf und übernimmt auch defensiv immer mehr Verantwortung. Die erste All-Star-Nominierung des Berliners dürfte nicht mehr weit sein.
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Jamal Murray (Kanada)
Dass die Denver Nuggets noch nicht am Ende ihrer Kräfte sind, bewies der Titelsieger von 2023 in den Playoffs. Der Kanadier Jamal Murray hatte daran mit 21,4 Punkten pro Spiel überragenden Anteil. Ein All-Star-Game mit internationalem Team würde wohl nicht ohne ihn stattfinden.
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Ivica Zubac (Kroatien)
Wie für Wagner und Murray wäre es auch für Ivica Zubac die erste All-Star-Nominierung. Und das ebenfalls durchaus verdient. In der abgelaufenen regulären Saison verpasste der Kroate nur zwei Spiele. Dabei stellte er in Sachen Punkte (16,8) und Rebounds (12,6) deutliche persönliche Bestmarken auf.
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