NBA
08.03.2025
Dunkle Kapitel der Liga
Skandale und Strafen: Die längsten Sperren der NBA-Geschichte

Skandale und Strafen: Die längsten Sperren der NBA-Geschichte
Die NBA hat im Laufe der Jahre einige ihrer Stars für Fehlverhalten hart bestraft - sowohl auf als auch abseits des Spielfelds. Von Drogenverstößen über Gewalt gegen Trainer bis hin zu bewaffneten Auseinandersetzungen: Hier sind die längsten Sperren in der Geschichte der Liga.
IMAGO/Icon Sportswire
Bobby Portis - 25 Spiele
Erst Ende Februar wurde Bobby Portis wegen eines positiven Dopingtests zu einer Sperre von 25 Spielen verurteilt. Der Spieler von den Milwaukee Bucks hat ein verbotenes Schmerzmittel eingenommen.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Ja Morant - 25 Spiele
Morant wurde Anfang des vergangenen Jahres ebenfalls für 25 von der NBA gesperrt. Hintergrund war, dass er zum wiederholen Male mit Schusswaffen in Livestreams auf Instagram hantiert hat.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Miles Bridges - 30 Spiele
Miles Bridges wurde wegen häuslicher Gewalt zu einer 30-Spiele-Sperre verurteilt, von denen er aufgrund seiner bereits verpassten Saison 2022/23 nur 10 Spiele absitzen musste. Der Hornets-Forward hatte sich schuldig bekannt und war deshalb in der gesamten vorherigen Spielzeit nicht aktiv.
IMAGO/Icon Sportswire
Gilbert Arenas - 50 Spiele
Die Karriere von Gilbert Arenas nahm 2010 eine dramatische Wendung, als er in einem Streit mit Teamkollege Javaris Crittenton eine Waffe in der Kabine der Washington Wizards zog. Die NBA reagierte sofort und sperrte ihn für 50 Spiele. Arenas musste sich zudem vor Gericht verantworten, da er die Waffe ohne Lizenz in Washington, D.C. besaß.
IMAGO/Newscom World
Javaris Crittenton - 38 Spiele
Drei Wochen nach der Sperre von Arenas wurde auch Javaris Crittenton für den Rest der Saison 2009-10 suspendiert, ebenfalls wegen des Vorfalls in der Wizards-Kabine. Doch seine Geschichte nahm eine noch tragischere Wendung: Crittenton wurde später wegen Totschlags an einer 22-jährigen Frau verurteilt und verbrachte fast ein Jahrzehnt im Gefängnis. Seine NBA-Karriere war mit der Sperre vorbei - er kehrte nie mehr auf das Spielfeld zurück.
IMAGO/Newscom World
Latrell Sprewell - 68 Spiele
Latrell Sprewell machte 1997 Schlagzeilen, als er während eines Trainings mit den Golden State Warriors Trainer P.J. Carlesimo würgte und schlug. Nachdem er aus der Halle entfernt worden war, kehrte er Minuten später zurück und attackierte Carlesimo erneut. Die NBA sperrte ihn daraufhin für eine komplette Saison, reduzierte die Strafe später aber auf 68 Spiele. Zudem verlor Sprewell seinen 24-Millionen-Dollar-Vertrag und sein Sponsoring mit Converse.
imago/ZUMA Press
Ron Artest - 86 Spiele
Ron Artest sorgte für einen der berüchtigtsten Momente der NBA-Geschichte: die "Malice at the Palace". 2004 eskalierte ein Spiel der Indiana Pacers gegen die Detroit Pistons, als Artest in die Zuschauerränge stürmte und auf einen Fan losging. Er wurde für den Rest der Saison gesperrt und verpasste insgesamt 86 Spiele, darunter 73 in der Regular Season und 13 in den Playoffs.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
O.J. Mayo - 146 Spiele
Der frühere Third-Overall-Pick des Drafts 2008 wurde 2016 für zwei ganze Saisons gesperrt, nachdem er zum zweiten Mal positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde. Mayo, der seine beste Saison bei den Memphis Grizzlies mit 18,5 Punkten pro Spiel hatte, wurde nach seiner Sperre nie wieder in die NBA aufgenommen.
imago sportfotodienst
Jontay Porter - lebenslang
Jontay Porter wurde von der NBA lebenslang gesperrt, weil er auf Spiele gewettet, vertrauliche Informationen weitergegeben und absichtlich seine Einsatzzeit manipuliert haben soll. Der Center der Toronto Raptors geriet ins Visier der Liga, nachdem auffällige Wetten auf seine Leistungen registriert wurden.
IMAGO/Xinhua