NBA
vor 22 Stunden
Zum Geburtstag von Vesely
Sieben All-Stars und ein Politiker: Das wurde aus dem Draft 2011

Sieben All-Stars und ein Politiker: Das wurde aus dem Draft 2011
Von den Top Ten des NBA-Drafts 2011 sind heute nur noch drei Spieler aktiv. Dennoch: Insgesamt sieben schafften es wenigstens einmal ins All-Star Game, ein anderer will 2028 in den US-Kongress einziehen.
Tim Fuller-USA TODAY Sports
Pick 60: Isaiah Thomas (Sacramento Kings)
Beim Draft 2011 musste Isaiah Thomas bis zum letzten Moment bangen. Doch die Sacramento Kings wurden für ihren umstrittenen Pick belohnt. Der 1,75-Meter-Mann wurde in seiner ersten Saison zum siebtbesten Rookie gewählt. Insgesamt spielte Thomas zwölf Jahre in der NBA.
IMAGO/USA TODAY Network
Pick 30: Jimmy Butler (Chicago Bulls)
Die Geschichte des Abgeschriebenen zog sich durch Butlers Lebenslauf. Die Ziehung an Draftrang 30 war ein weiterer Beleg dafür. In seinen bis dato 14 NBA-Jahren schaffte er es jedoch, seinen Namen unter den Ligabesten zu zementieren. Nach seinem Streik in Miami geht er inzwischen für die Warriors auf Korbjagd.
IMAGO/Newscom World
Pick 19: Tobias Harris (Milwaukee Bucks)
Wirklich heimisch wurde der 19. Draftpick des Jahres 2011 erst in Philadelphia. Die 76ers statteten Harris einst mit einem teuren Vertrag aus, was dieser jedoch nie mit konstanter und verletzungsfreier Spielzeit belohnen konnte. Mittlerweile steht er in Detroit unter Vertrag.
picture alliance / ZUMAPRESS.com
Pick 16: Nikola Vucevic (Philadelphia 76ers)
Dass Vucevic einst für die 76ers auflief, ist heute wohl nur den wenigsten bekannt. Schließlich wurde der Montenegriner schon nach einer Saison an die Orlando Magic abgegeben. Inzwischen ist "Vuc" für die Celitcs aktiv.
IMAGO/Icon Sportswire
Pick 15: Kawhi Leonard (San Antonio Spurs)
Den Spurs verhalf Leonard einst zur Verlängerung ihres Titelfensters und dem Titelgewinn 2014. Als Schlüsselspieler der Raptors führte er 2019 zudem erstmals eine kanadische Franchise auf den NBA-Thron. Seine folgenden Jahre bei den Clippers waren dagegen verstärkt von Verletzungen geprägt.
IMAGO/USA TODAY Network
Pick 14: Marcus Morris (Houston Rockets)
In seinen 13 NBA-Jahren streifte sich Marcus Morris insgesamt acht verschiedene Trikots über. Das lag vor allem an seinen Fähigkeiten als begehrter 3-and-D-Spieler, die immer wieder bei Titelkandidaten gefragt waren. Nach einem kurzen Intermezzo in Cleveland befindet sich Morris auf Klubsuche.
IMAGO/Icon Sportswire
Pick 13: Markieff Morris (Phoenix Suns)
Bruder Markieff ereilte ein ähnliches Schicksal. Der 13. Pick des Jahres 2011 spielte ebenfalls für acht verschiedene Mannschaften, wurde dabei aber sogar fünfmal getradet. Im Zuge des Doncic-Deals wurde Morris LA verschifft, konnte dort aber nie Fuß fassen.
IMAGO/Icon Sportswire
Pick 12: Alec Burks (Utah Jazz)
Noch so ein Globetrotter! Auch Burks hat in seiner Karriere so manche Ecke der USA gesehen. Dabei ging es für den heute 33-Jährigen sehr stabil los: knapp acht Saisons verbrachte Burks bei den Utah Jazz, die ihn 2011 gedraftet hatten. Es folgten sieben weitere Mannschaften in 6 Jahren.
IMAGO/USA TODAY Network
Pick 11: Klay Thompson (Golden State Warriors)
All-Star Nummer drei und ein zukünftiger Hall of Famer. Zusammen mit Steph Curry revolutionierten die "Splash Brothers" die NBA und gewannen zusammen vier Titel. Nach zwei schweren Verletzungen nicht mehr auf dem alten Niveau, doch Werfen kann Klay auch noch bei den Dallas Mavericks.
picture alliance/AP Images
Pick 10: Jimmer Fredette (Sacramento Kings)
Fredette war auf dem College einer der besten Shooter aller Zeiten, für die NBA fehlte aber Länge und Defense. Machte nur 241 NBA-Spiele und verbrachte dann einige Jahre in China. 2024 tauchte Fredette bei den Olympischen Spielen auf, als er sich im 3x3 versuchte - jedoch ohne Erfolg.
IMAGO/USA TODAY Network
Pick 9: Kemba Walker (Charlotte Bobcats)
Der zweite All-Star des Jahrgangs. Walker blieb acht Jahre in Charlotte und wurde zum besten Scorer der Franchise-Historie. Nach seinem Abgang gen Boston machten Kemba jedoch Knieprobleme zu schaffen. Im Sommer 2024 beendete Walker nach einem Intermezzo in Monaco seine Karriere.
picture alliance/AP Photo
Pick 8: Brandon Knight (Detroit Pistons)
Auch das war kein glücklicher Griff. Knight war ein guter Scorer in zumeist schwachen Teams. In zehn Jahren machte der Guard 451 Partien und war nicht ein einziges Mal in der Postseason aktiv. Das können nur wenige Spieler überbieten.
IMAGO/USA TODAY Network
Pick 7: Bismack Biyombo (Charlotte Bobcats)
Und noch ein Center. Biyombo fehlten die offensiven Fähigkeiten, um ein Starter zu werden, aber als Spezialist oft keine schlechte Wahl. In seinen späteren Jahren wurde der Kongolese vor allem als gute Seele in der Kabine wertgeschätzt.
IMAGO/USA TODAY Network
Pick 6: Jan Vesely (Washington Wizards)
Vesely und die NBA - das war ein Missverständnis. Nach drei Jahren und 162 Spielen war für den Tschechen Schluss, danach war Vesely viele Jahre für Fenerbahce und Barcelona einer der besten Spieler der EuroLeague. 2019 wurde Vesely sogar MVP. Heute ist der für Barcelina aktiv.
imago sportfotodienst
Pick 5: Jonas Valanciunas (Toronto Raptors)
Big Men waren damals noch in Mode, Valanciunas war der klassische Büffel unter dem Korb, der mit Leichtigkeit Double-Doubles aus dem Arm schüttelte. Bei wirklich erfolgreichen Teams spielte der Litauer aber selten, seine beste Chance hat er nun als Backup bei den Nuggets.
imago/ZUMA Press
Pick 4: Tristan Thompson (Cleveland Cavaliers)
Der zweite Cavs-Pick. Thompson war unter dem Korb ein harter Arbeiter, der als Veteran noch immer in der Liga ist. Seine beste Zeit hatte er an der Seite von LeBron, als er unermüdlich Offensiv-Rebounds abgriff. Bekannt wurde er auch als Mann einer der Kardashians und trat regelmäßig in deren Reality Show auf.
John E. Sokolowski-Imagn Images
Pick 3: Enes Kanter (Utah Jazz)
Kanter heißt inzwischen Freedom und engagiert sich inzwischen vor allem politisch. Er will als eingebürgerter Türke 2028 für den US-Kongress kandidieren. In der NBA war Freedom ein klassischer Brettcenter mit eklatanten defensiven Schwächen. Solche Spielertypen haben es in der heutigen NBA aber eher schwer.
imago sportfotodienst
Pick 2: Derrick Williams (Minnesota Timberwolves)
Die Wolves griffen in dieser Zeit häufiger daneben, Williams war auch so ein zweifelhafter Pick. In seinen sieben Jahren (sieben Teams) bestenfalls ein Rollenspieler, danach noch einige Jahre in Europa aktiv. Ein Jahr spielte der Highflyer auch für den FC Bayern Basketball.
IMAGO/USA TODAY Network
Pick 1: Kyrie Irving (Cleveland Cavaliers)
Lediglich elf Spiele machte Irving auf dem College, entsprechend gab es leichte Zweifel an seiner Wahl. Der Guard half mit, dass Cleveland 2016 erstmals Meister wurde, nach einigen Wirrungen scheint Irving in Dallas endlich seinen Frieden gefunden haben. Neunmal wurde Irving All-Star.
IMAGO/ZUMA Press