Basketball - EuroLeague
24.05.2026
Von Doncic bis Spanoulis
Fournier gewinnt Final-Four-MVP-Award: Die Sieger der vergangenen Jahre

Fournier gewinnt Final-Four-MVP-Award: Die Sieger der vergangenen Jahre
Evan Fournier hat sich im Rennen um den MVP-Titel des Final Four 2026 knapp durchgesetzt. Nach dem US-Amerikaner Nigel Hayes-Davis im Vorjahr hat damit wieder ein Europäer den Award abgeräumt. Wir blicken auf die Gewinner der vergangenen Saisons.
IMAGO/AgenciaLOF
2012/13: Vassilis Spanoulis (Olympiakos Piräus)
Der heutige Cheftrainer der AS Monaco startete das Finale 2013 für Olympiakos mit null Punkten zur Halbzeit - und explodierte dann mit 22 Zählern in der zweiten Hälfte. Er wurde als erster Spieler seit Toni Kukoc insgesamt dreimal Final Four MVP (2008/98, 2011/12).
imago/ZUMA Press
2013/14: Tyrese Rice (Maccabi Tel Aviv)
Der ehemalige Bamberger erzielte 21 seiner 26 Punkte im Schlussviertel und der Overtime des Finals gegen Real Madrid. Darunter 14 in der Verlängerung. Bereits im Halbfinale hatte er mit einem Gamewinner gegen ZSKA den Finaleinzug gesichert.
imago/Cordon Press/Miguelez Sports
2014/15: Andres Nocioni (Real Madrid)
Der Argentinier war Madrids X-Faktor beim Heimtitel nach 20 Jahren Durststrecke. Mit 12 Punkten pro Spiel, 13 Rebounds und clutch Plays wie einem späten Dreier und Block verdiente er sich den MVP-Award.
imago/Alterphotos
2015/16: Nando De Colo (ZSKA Moskau)
Der Franzose stellte mit 52 Punkten in zwei Spielen einen Final-Four-Rekord auf und war sowohl in der regulären Saison als auch beim Final Four MVP. Er dominierte das Overtime-Finale gegen Fenerbahce mit 10 Punkten in der Verlängerung.
imago/ITAR-TASS
2016/17: Ekpe Udoh (Fenerbahce Istanbul)
Udoh glänzte mit 17 Rebounds, 12 Assists und 7 Blocks in zwei Spielen und führte Fenerbahce zur ersten EuroLeague-Krone überhaupt. Seine Vielseitigkeit als Center war beeindruckend, offensiv wie defensiv.
imago/Agencia EFE
2017/18: Luka Doncic (Real Madrid)
Mit gerade einmal 19 Jahren führte der heutige MVP Superstar der Lakers Real Madrid zum zehnten EuroLeague-Titel und wurde als jüngster Final Four MVP aller Zeiten ausgezeichnet. Der Slowene krönte eine historische Saison mit 31 Punkten über beide Spiele und vier großen Auszeichnungen in einem Jahr. Ein Kunststück, das zuvor nur Dimitris Diamantidis gelang.
imago/Alterphotos
2018/19: Will Clyburn (ZSKA Moskau)
Clyburn war mit 20 Punkten im Finale gegen Efes und 18 Zählern im Halbfinale der konstanteste Scorer bei ZSKAs achtem Titel. Der Ex-Ulmer setzte damit ein internationales Ausrufezeichen auf großer Bühne.
picture alliance / AA
2020/21: Vasilije Micic (Anadolu Efes)
Mit 25 Punkten führte Micic Efes nicht nur zum ersten Titel der Vereinsgeschichte, sondern auch sich selbst zur Doppel-Auszeichnung als EuroLeague- und Final Four-MVP. Er war der dominierende Spieler des Final Four in Köln. (In der Saison 2019/20 wurde aufgrund der Corona Pandemie kein Titel vergeben)
imago images/Eduard Bopp
2021/22: Vasilije Micic (Anadolu Efes)
Der Serbe wiederholte seinen MVP-Coup mit 23 Punkten im Finale gegen Real und dem entscheidenden Dreier im Halbfinale gegen Olympiakos. Als erst vierter Spieler der Geschichte gewann er den Award in zwei aufeinanderfolgenden Jahren.
IMAGO/ANE Edition
2022/23: Edy Tavares (Real Madrid)
Der 2,21-Meter-Riese dominierte mit zwei Double-Doubles das Final Four in Kaunas. Tavares brach mehrere Rekorde und war mit 25 Rebounds, 4 Blocks und brutaler Präsenz der Schlüssel zum Titelgewinn für Real Madrid.
IMAGO/ANE Edition
2023/24: Kostas Sloukas (Panathinaikos Athen)
Sloukas erzielte 24 Punkte ohne Fehlwurf aus dem Feld und führte Panathinaikos zur Aufholjagd und dem Titel gegen Real Madrid. Mit seiner vierten EuroLeague-Krone schrieb er Geschichte. Als erst zweiter Spieler, der mit drei verschiedenen Klubs gewann.
picture alliance / Anadolu
2024/25: Nigel Hayes-Davis (Fenerbahce Istanbul)
Mit starken 23 Punkten und neun Rebounds hatte Hayes-Davis Fenerbahce im vergangenen Jahr zu ihrem erst zweiten EL-Titel der Vereinsgeschichte geführt. Im Anschluss wagte der US-Amerikaner den Sprung in die NBA, konnte sich dort allerdings nicht behaupten. Inzwischen zurück in Europa im Trikot von Panathinaikos Athen.
Euroleague Basketball via Getty Images