NBA
vor 22 Stunden
In den Geschichtsbüchern verschwunden
Seattle, Vancouver und Co.: Diese Standorte haben ihre NBA-Franchise verloren

Seattle, Vancouver und Co.: Diese Standorte haben ihre NBA-Franchise verloren
Die NBA steht vor der erneuten Expansion und könnte zwei weiteren Standorten Nordamerikas Zugang zu Basketball auf höchster Ebene verschaffen. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Diverse Orte haben ihre Teams längst verloren. Würden Sie für ein Comeback infrage kommen?

Buffalo Braves (1970 bis 1978)
Die Braves wurden 1970 im Zuge einer Expansion gegründet und erlebten daraufhin tatsächlich einige Hochjahre. Angeführt vom heutigen Hall of Famer Bob McAdoo (Bild) zogen die Braves mehrfach hintereinander in die Playoffs ein. Nach einem missglückten Besitzerwechsel ging es dennoch nach nur acht Jahren nach San Diego...
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San Diego verlor gleich zwei Franchises
Für San Diego war es nach dem fehlgeschlagenen Experiment der Rockets (1967 bis 1971) bereits das zweite Franchise. Auch dieses sollte sich allerdings nicht lang halten. Nach einem Besitzerwechsel bestand der neue Eigentümer nach nur sechs Jahren darauf, die San Diego Clippers (zuvor Buffalo Braves) weiter nördlich nach Los Angeles umzusiedeln. Hier befinden sich die Clippers bis heute.
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Rochester Royals (1945 bis 1957)
Die Rochester Royals sind ein Urgestein der nordamerikanischen Basketballgeschichte. So waren sie bereits Teil des NBA-Vorgängers BAA. 1949 wurden sie dank des Zusammenschlusses in die Liga aufgenommen. 1951 gewann Rochester sogar gegen Rivale New York Knicks den NBA-Titel. Weil der Markt langfristig jedoch zu klein war, zog man 1957 nach Cincinnati um ...
Rochester Democrat and Chronicle-USA TODAY NETWORK
Cincinnati Royals (1957 bis 1972)
Hier erlebten die Royals ihre "goldene Ära". Angeführt von "Mr. Triple-Double" Oscar Robertson war das Franchise Stammgast in den Playoffs. Mit dem Trade von Robertson ging es allerdings rapide bergab und 1972 erfolgte der Umzug nach Kansas City...
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Kansas City Kings (1972 bis 1985)
Auch hier wurde das Franchise nicht glücklich. Wenngleich man den noch heute vorrangigen Namen "Kings" annahm. Der Einsturz des Arenadaches 1979 schadete dem Zuschauerinteresse wegen Verlegung in eine kleinere Halle jedoch nachhaltig. So gingen auch die Kings letztlich nach Kalifornien.
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Syracuse Nationals (bis 1963)
Die Syracuse "Nats" sind bis heute vor allem deshalb bekannt, weil ihr Teambesitzer Danny Biasone die 24-Sekunden-Wurfuhr einführte. Dazu war das Team in den 50er Jahren überaus erfolgreich; schaffte es dreimal in Folge in die Finals und 1955 sogar zum Titel. Weil der Markt irgendwann zu klein wurde, zog das Team nach Philadelphia um, wo man heute unter dem Namen 76ers aufläuft.
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St. Louis Bombers (1946 bis 1950)
Die Bombers waren Gründungsmitglied der BAA im Jahr 1946 und zunächst Dauergast in den Playoffs. Im Zuge der Konsolidierung 1950 musste das Franchise jedoch seinen Betrieb einstellen. Später wurde das Team in Atlanta neu aufgebaut.
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Baltimore Bullets (1946 bis 1954)
Die Bullets sind bis heute das einzige Team, das einen Titel gewann und heute nicht mehr existiert. Zwar liefen die Washington Wizards eine Zeit lang unter demselben Namen, ein direkter Bezug bestand allerdings nicht.
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Providence Steamrollers (1946 bis 1949)
Die Steamrollers aus Rhode Island zählen zu den Gründungsmitgliedern der BAA, konnten in ihrem Bestehen allerdings nicht glänzen. Nach nur drei Jahren (vor der Fusion) stellten sie den Spielbetrieb ein.
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Fort Wayne Pistons (1941 bis 1957)
Der Vorgänger der heutigen Pistons kam ursprünglich aus der Großstadt Indianas. Fort Wayne war damals der berüchtigte Auslöser für die Einführung der 24-Sekunden-Regel, nachdem sie beim Sieg gegen die Minneapolis Lakers 1950 einfach den Ball behielten, ohne anzugreifen. 1957 zog Besitzer und Gründer Fred Zollner nach Detroit um.
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Nach nur einer Saison Geschichte
Diverse weitere Teams kamen infolge der Fusion der NBL und BAA (Gründung der NBA) in die Liga, mussten aber nach nur einer Saison und der anschließenden Konsolidierung die Segel streichen. Dazu zählen: Waterloo Hawks, Anderson Packers, Sheboygan Red Skins, Pittsburgh Ironmen
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Seattle SuperSonics (1967 bis 2008)
Das letzte Franchise, das schon bald wieder zum Leben erweckt werden könnte. Die SuperSonics aus Seattle mussten Ende der 2000er Jahre den Oklahoma City Thunder weichen.
imago sportfotodienst
Vancouver Grizzlies (1995 bis 2001)
Gerade mal sechs Jahre hielten sich die Grizzlies an der Westküste Kanadas, ehe man sich gen Memphis verabschiedete. Der Grizzly-Bär hat sich allerdings gehalten, obwohl es die in Tiere in Tennessee gar nicht gibt.
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