NBA
07.04.2025
Playoffs nach 14 Siegen in der Vorsaison
Schröders Pistons in elitärem Kreis: Die größten Turnarounds aller Zeiten

Schröders Pistons in elitärem Kreis: Die größten Turnarounds aller Zeiten
14 Siege gewannen die Pistons im Vorjahr, 43 sind es bereits vor der letzten Saisonwoche. Es ist ein Umschwung, der so in der NBA sehr selten ist. Wir zeigen die größten Turnarounds der Historie.
Matthew Hinton-Imagn Images
Platz 10: Oklahoma City Thunder (09/10) - 27 Siege
Der Beginn einer Ära. Durant war schon zwei Jahre da, Westbrook hatte seine Rookie-Saison absolviert und nun wurden auch noch Harden und Ibaka dazu addiert. Die jungen Thunder holten 50 Siege (das reichte damals nur zu Rang acht im Westen!) und stellten den späteren Champion Lakers in der ersten Runde vor große Probleme (4-2).
picture alliance / dpa
Platz 10: Brooklyn Nets (12/13) - 27 Siege
Es war das Jahr vor dem Desaster-Trade um Kevin Garnett und Paul Pierce. Brooklyn hatte sich Joe Johnson aus Atlanta geschnappt, dazu war schon Deron Williams ein halbes Jahr an der Seite von Brook Lopez. Die Nets wurden Vierter im Osten (49-33), scheiterten aber an Chicago in Runde eins (3-4) und gingen danach folgenschwer All-In.
picture alliance / AP Photo
Platz 9: Miami Heat (08/09) - 28 Siege
Die Saison 07/08 war eine Anomalie, nachdem Miami 2006 Meister wurde. Es krachte zwischen Riley und Shaq, Wade hatte das ganze Jahr Knieprobleme. O’Neal wurde getradet, im Jahr darauf war Miami zumindest wieder konkurrenzfähig, auch wenn es nur für Rang fünf im Osten reichten (43-39).

Platz 7: Milwaukee Bucks (69/70) - 29 Siege
Was hier passierte? Die Bucks drafteten einen gewissen Lew Alcindor, der später zum Islam konvertierte und als Kareem Abdul-Jabbar in die Annalen einging. Die Bucks gewannen 56 Spiele, Alcindor wurde als Rookie Dritter bei der MVP-Wahl und wurde ins All-NBA Second Team gewählt.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 7: Detroit Pistons (24/25) - 29 Siege
Bei den Pistons sind es mehrere Faktoren. Dem jungen Team wurden erfahrene Spieler wie Tobias Harris, Tim Hardaway Jr. oder per Trade zuletzt Dennis Schröder an die Seite gestellt. Zahlreiche Spieler aus dem Vorjahr haben inzwischen nicht einmal einen Job in der NBA.
Sam Navarro-Imagn Images
Platz 6: Boston Celtics (79/80) - 32 Siege
In diesem Fall ist es wieder leichter. Larry Bird kam nach einem Jahr des Wartens endlich in die NBA und da Boston bereits Spieler wie Tiny Archibald, Dave Cowens oder Cedric Maxwell in den eigenen Reihen hatte, wurden die Celtics umgehend wieder ein Contender. 61 Siege reichten für den Top-Seed, doch in den Conference Finals war gegen Philly (1-4) Schluss.
Getty Images
Platz 5: Phoenix Suns (04/05) - 33 Siege
Die Verpflichtung von Steve Nash im Sommer war ein Coup, der Kanadier blühte unter Offensiv-Guru Mike D’Antoni auf und profitierte vom Wegfallen des Hand Checkings. So oder so: Nash wurde zweimal MVP, die Seven-Seconds-or-less-Suns waren geboren und sind heute ein ikonisches Team - auch ohne eine Meisterschaft.
US PRESSWIRE
Platz 4: San Antonio Spurs (89/90) - 35 Siege
Auch bei den Spurs veränderte ein Spieler die komplette Symmetrie, in diesem Falle David Robinson, der nach dem Draft noch zwei Jahre in der Navy verbrachte und erst mit 24 Jahren in die NBA kam. Die Folge: Aus 21 Erfolgen wurden 56, in den Playoffs gab es das Aus in den Conference Semifinals gegen Portland (3-4).

Platz 2: Los Angeles Lakers (99/00) - 36 Siege
Gut, hier wird ein bisschen gemogelt, weil die Lakers durch die Lockout im Jahr zuvor nur "31-19" gingen. Ginge man nach der Quote wäre es "nur" eine Verbesserung von 17 Siegen, das ist aber auch sehr ordentlich. Kobe Bryant mutierte zu einem Star und Phil Jackson bewies seine Magie an der Seitenlinie und führte die Lakers umgehend zum Titel.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 2: San Antonio Spurs (97/98) - 36 Siege
Wer Popovich fragte, warum er als Coach so erfolgreich war, wird oft den Namen von Tim Duncan als Antwort bekommen. 1997 torpedierte die Verletzung von David Robinson die Saison, dafür gab es zur Belohnung Duncan als erstem Pick, der mit dem "Admiral" über fünf Jahre ein eindrucksvolles "Twin-Tower-Duo" bildete.
picture alliance / AP Photo
Platz 1: Boston Celtics (07/08) - 42 Siege
Das erste moderne Superteam. Die Celtics hätten beinahe Kevin Durant im Draft bekommen, stattdessen fädelte GM Danny Ainge zwei Trades ein, die die NBA-Geschichte veränderten. Ray Allen kam aus Seattle, wenig später Kevin Garnett aus Minnesota. Gleich in Jahr eins der Big Three wurden es 66 Siege und der erste Meistertitel seit 22 Jahren.
IMAGO/USA TODAY Network