NBA
30.01.2026
Trade Deadline Preview Southwest
Riskieren die Rockets jetzt alles? Und was passiert mit Morant?

NBA: Houston Rockets at Milwaukee Bucks
Die Trade-Deadline rückt immer näher. Heute blicken wir auf die fünf Mannschaften der Southwest Division und analysieren deren Möglichkeiten. Die abgekühlten Rockets hätten alle Möglichkeiten die Liga durchzuschütteln, gleiches gilt für die Spurs - doch wäre das wirklich ratsam?
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NEW ORLEANS PELICANS (12-37)
Die Pelikane dümpeln auch in dieser Saison nur im Keller der Western Conference herum. Offensiv wie defensiv gehört das Team zu den schlechtesten der Liga, die vielen Perspektivspieler haben bislang nicht den erhofften Durchbruch erbracht.
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NEW ORLEANS PELICANS (12-37)
Immer klarer erscheint, dass Zion Williamson nicht das Gesicht der Franchise sein kann, wenngleich es keine Berichte über eine mögliche Trennung gibt. Der nur teilweise garantierte Vertrag des Forwards könnte ihn in den kommenden Jahren schließlich zu einem Schnäppchen auf der Gehaltsliste machen.
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NEW ORLEANS PELICANS (12-37)
Abseits des ehemaligen Nr. 1-Picks geistern Trade-Gerüchte um so ziemlich alle anderen Pelicans-Akteure durch die Welt. Center Yves Missi wird Berichten zufolge offensiv beworben und auch Trey Murphy und Herb Jones scheinen längst nicht mehr unantastbar zu sein.
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NEW ORLEANS PELICANS (12-37)
Angesichts der sportlichen Dauertalfahrt schmerzt nun mal besonders, nicht über den eigenen Pick im kommenden Draft zu verfügen. Sich ein ordentliches Polster für die Ziehung im Juni anzulegen, dürfte das primäre Ziel in New Orleans während der laufenden Trade-Saison sein.
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DALLAS MAVERICKS (19-29)
Nach der überfälligen, aber doch zeitlich etwas fraglichen Entlassung von GM Nico Harrison versuchen sich die Mavs wieder eine stabile Identität zu verleihen. Toprookie Cooper Flagg steht fraglos an der Spitze dieser Bewegung.
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DALLAS MAVERICKS (19-29)
Alt-Star Anthony Davis abzugeben hätte dem Neuaufbau Auftrieb verleihen sollen. Die erneute Verletzung des Big Man, der mit einer Handfraktur wohl monatelang ausfallen wird, beerdigte allerdings weitgehend alle Verhandlungen.
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DALLAS MAVERICKS (19-29)
Als Tabellenzwölfter der Western Conference und mit dem eigenen Erstrundenpick in der kommenden Saison lassen es die Texaner aktuell ruhig angehen und halten sich darüber hinaus weitgehend aus allen Debatten heraus.
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DALLAS MAVERICKS (19-29)
Gemäß der zukunftsorientierten Ausrichtung ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass Dallas ein bisschen Ballast abwirft. Der Kader ist teuer, kratzt am Second Apron. Thompson wäre ein offensichtlicher Abgangskandidat, auch der starke Marshall dürfte Gegenwert bringen.
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HOUSTON ROCKETS (29-17)
Nach überzeugendem Saisonstart haben sich die Raketen zuletzt wieder etwas abgekühlt. Der Rückstand auf das Führungstrio ist etwas gewachsen, die Play-Ins nur noch ein Spiel entfernt.
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HOUSTON ROCKETS (29-17)
Das Titelfenster von Neuzugang Kevin Durant ist zwar weiter geöffnet, allerdings nicht mehr lang. Die Zeichen stehen klar auf Win-Now. Umso mehr schmerzt der Ausfall von Point Guard Fred VanVleet - auch, weil der Aufbauspieler bislang nur bedingt im Kollektiv ersetzt werden konnte.
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HOUSTON ROCKETS (29-17)
Jemand, der mit dem Ball in der Hand umgehen kann, ist Giannis Antetokounmpo. Der Bucks-Star, der auf dem Sprung scheint, wurde zuletzt auch immer mal wieder mit den Rockets in Verbindung gebracht. Kapital hätte man dafür genug.
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HOUSTON ROCKETS (29-17)
Fraglich ist allerdings, ob die Franchise bereit wäre, ihre jungen Stars abzugeben. Das Gedankenspiel einer Kombination von Durant und Antetokounmpo klingt allerdings durchaus verlockend.
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MEMPHIS GRIZZLIES (18-27)
Nach ihren Querelen zu Saisonbeginn scheint Trainer Tuomas Iisalo seinen Führungsstatus bei den Grizzlies behauptet zu haben. Selbst in der immer wieder als "players league" beschriebenen NBA, gibt es wohl noch solche Fälle.
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MEMPHIS GRIZZLIES (18-27)
Zuletzt war bekannt geworden, dass die Franchise einen Trade von Ja Morant bis zur Deadline in Erwägung zieht. Scheitern könnte dieser Plan allerdings nachfrageseitlich.
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MEMPHIS GRIZZLIES (18-27)
Zuletzt war nur von einem Interesse der Miami Heat berichtet worden. Als einziger Bieter könnten diese den Preis aber durchaus nach unten treiben. Dabei steht Morant mit seinem aktuellen Arbeitspapier noch bis 2028 unter Vertrag. Eigentlich sehr attraktiv.
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SAN ANTONIO SPURS (32-15)
Einen der wohl beeindruckendsten Turnerbunds der jüngeren NBA-Geschichte haben wohl die Spurs hingelegt. Beendeten die Texaner die vergangene Saison noch auf Platz 13, sind sie nun plötzlich OKC-Jäger Nummer eins.
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SAN ANTONIO SPURS (32-15)
Wie die Thunder sind auch die Spurs ein Team voller junger Spieler, die noch auf ihre großen Verträge warten. Das macht die Mannschaft entsprechend günstig. Ein wilder Trade für einen Star wie Antetokounmpo wäre deshalb zwar möglich, aber unrealistisch - vor allem aber würde es der Philosophie in San Antonio widersprechen.
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SAN ANTONIO SPURS (32-15)
Unwahrscheinlich ist aber ebenso, dass das Team um Superstar Victor Wembanyama gänzlich die Füße stillhalten wird. Berichten zufolge steht der ehemalige Ulmer Jeremy Sochan, der in der Rotation weit nach hinten gefallen ist, vor einem Abgang.
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SAN ANTONIO SPURS (32-15)
Im Gegenzug für den ehemaligen Lotterypick dürfte man sich einen Flügel mit solidem Wurf wünschen. Zuletzt war immer wieder von Wembys Natio-Kollege Yabusele die Rede. Das fehlende Draftkapital der Knickerbockers könnte einen solchen Deal allerdings erschweren.
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