NBA
vor 9 Stunden
Corona-Jahrgang neu sortiert
Re-Draft 2020: Klare Sache oben, den größten Sprung macht aber ein Maverick

NBA Re-Draft 2020: Klare Sache in der Spitze, den größten Sprung macht aber ein Maverick
Der Draft-Jahrgang 2020 war insgesamt eher bescheiden. Zwar gibt es an der Spitze einige echte Stars, doch bereits ab Platz 6 wird es dünn, was langfristiges NBA-Potenzial angeht. Kein Wunder: Aufgrund der COVID-19-Pandemie mussten Teams damals weitgehend blind draften. Wir sortieren diesen Jahrgang neu.
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Honorable Mention
Nicht dabei, aber zumindest erwähnenswert: Obi Toppin (#8), Cole Anthony (#15), Isaiah Joe (#49) sowie Sam Merrill (#60).
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14. Isaiah Stewart (ehemals Nr. 16)
Isaiah Stewart hat sich als robuster Big Man etabliert, der mit Physis, Hustle und verbessertem Wurf überzeugt. Der 24-Jährige hat eine gute Saison als Sixth Man der Pistons hinter sich, wurde aber dennoch nach Memphis verschifft. Sein nicht ganz einfacher Charakter soll mit ausschlaggebend gewesen sein.
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13. Naji Marshall (Undrafted)
Vom ungedrafteten Rookie zum NBA-Starter. Naji Marshall hat sich in den letzten Jahren stetig verbessert und seinen Platz in der Liga mehr als verdient. Seine jüngste Saison war zugleich seine beste: Mit über 15,2 Punkten pro Spiel bei 51 % Trefferquote zeigt Marshall, dass man auch ohne Draftplatz Karriere machen kann.
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12. Onyeka Okongwu (ehemals Nr. 6)
Okongwu galt lange als Defensivspezialist, hat aber zuletzt auch offensiv zugelegt. 15,2 Punkte, 7,6 Rebounds sowie eine Starterrolle in 63 Partien - der Durchbruch scheint dem jungen Center endlich gelungen. Dazu hat er sich inzwischen auch einen recht ordentlichen Dreierwurf rangeschafft.
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11. Immanuel Quickley (ehemals Nr. 25)
Quickley hat seinen Platz als kreativer Scorer und verlässlicher Playmaker gefunden. Sein Zug zum Korb, das feine Ballhandling und sein gutes Gespür für Rhythmus machen ihn zu einem echten Steal dieses Draft-Jahrgangs.
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10. Payton Pritchard (ehemals Nr. 26)
Als Sixth Man of the Year hat Payton Pritchard allen Kritikern seiner Vertragsverlängerung getrotzt. Der wurfstarke Guard bringt Tempo, Spielwitz und Konstanz von der Bank. Ein Paradebeispiel für effiziente Kaderplanung bei den Celtics.
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9. Devin Vassell (ehemals Nr. 11)
Zählt mit 25 Jahren bereits zu den alten Hasen in San Antonio - was allerdings auch an seinem Spielstil liegt. Der Shooting Guard ist grundsolide an beiden Enden und spielte im starken Playoff-Run der Spurs vergangene Saison mit 13 Punkten pro Spiel eine Schlüsselrolle.
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8. Aaron Nesmith (ehemals Nr. 14)
Nesmith ist das Musterbeispiel eines unterschätzten Glue Guys. Er verteidigt stark, trifft verlässlich von außen und war einer der heimlichen Schlüsselspieler beim Finaleinzug der Pacers. Seine Rolle könnte in Zukunft sogar noch wachsen.
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7. Jaden McDaniels (ehemals Nr. 28)
Defensiv ein Brett, offensiv mit Limitierungen. Jaden McDaniels ist ein klassischer 3-and-D-Wing, wie er im Buche steht. Seine Länge und Beweglichkeit machen ihn zum Albtraum für gegnerische Flügelspieler. Mit seinen Psychospielchen gegen die Nuggets avancierte er in den vergangenen Playoffs zum überraschenden MVP der Timberwolves.
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6. Desmond Bane (ehemals Nr. 30)
Vom "nur Shooter" zum Allround-Scorer. Desmond Bane hat sich zu einem der besten Shooting Guards der Liga gemausert. Besonders beeindruckend: Selbst ohne Ja Morant führte er Memphis über Jahre hinweg zu konstanten Ergebnissen. In Orlando ist der Erfolg noch ausgeblieben.
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5. Deni Avdija (ehemals Nr. 9)
Avdija brauchte einige Jahre, um in Fahrt zu kommen. Beschleunigt wurde sein Durchbruch mit dem Wechsel zu Portland. Im vergangenen Jahr avancierte er dann zum besten Spieler der Trail Blazers, erzielte 24,2 Punkte pro Spiel und wurde verdientermaßen erstmals ins All-Star-Team berufen.
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4. LaMelo Ball (ehemals Nr. 3)
Ball bringt Show, Reichweite und Playmaking, doch seine Verletzungsanfälligkeit bremst ihn häufig aus. Wenn er gesund bleibt, kann er jederzeit Top-3-Niveau erreichen.
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3. Tyrese Maxey (ehemals Nr. 21)
Maxey war ein Steal an Stelle 21. Heute ist er All-Star und einer der schnellsten Guards der Liga. Als Scorer und Anführer hat er sich in Philly längst etabliert und ist aus der Zukunftsplanung nicht wegzudenken.
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2. Tyrese Haliburton (ehemals Nr. 12)
Vom zwölften Pick zum All-NBA-Spielmacher: Haliburton hat die Pacers 2025 fast im Alleingang in die Finals geführt. Sein unorthodoxer Spielstil kombiniert Effizienz, Spielwitz und Nerven aus Stahl.
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1. Anthony Edwards (ehemals Nr. 1)
Der Original-Top-Pick bleibt an der Spitze. Edwards ist mittlerweile der beste Shooting Guard der Liga, überzeugt mit explosivem Scoring, starker Defense und Leader-Mentalität. Fast 40 % Dreierquote bei über 10 Versuchen pro Spiel zeigen: Edwards war zurecht an erster Stelle.
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