NBA
04.03.2026
Jede Menge Flops unter den ersten 10
Re-Draft 2017: Hartenstein springt in die Top 10 - Tatum oder Mitchell?

Re-Draft 2017: Hartenstein springt in die Top 10 - Tatum oder Mitchell?
Der NBA Draft 2017 brachte jede Menge Chaos. Sechs Spieler wurden zu All-Stars, zahlreiche Teams fanden sehr gute Rollenspieler mit späteren Picks. Grund genug die Draft-Klasse von Isaiah Hartenstein noch einmal neu zu sortieren.
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Re-Draft 2017: Hartenstein springt in die Top 10 - Tatum oder Mitchell?
Zur Wahrheit gehört auch, dass unter den ersten Zehn ordentlich danebengegriffen wurde. Fünf der ersten zehn Picks sind nicht einmal mehr in der NBA, darunter Markelle Fultz (#1), Lonzo Ball (#2) und Josh Jackson (#4). Gleiches gilt für Frank Ntilikina (#8) und Dennis Smith Jr. (#9).
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Pick 14 - Miami Heat: Malik Monk (11) - damaliger Pick: Bam Adebayo
Adebayo war für die Heat ein echter Steal, doch im Re-Draft ist der Center nicht mehr zu haben. So muss sich Miami mit Monk begnügen. Ein solider Scorer, der aber eher in der Rolle des Sixth Man zu gefallen weiß.
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Pick 13 - Denver Nuggets: John Collins (19) - damaliger Pick: Donovan Mitchell
Denver tradete den Pick nach Utah, diese zogen in Mitchell einen kommenden Superstar, der umgehend in die Fußstapfen von Gordon Hayward trat. Collins ist das nicht, aber in der Theorie sollte der Vierer an die Seite von Rudy Gobert passen.
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Pick 12 - Detroit Pistons: Kyle Kuzma (27) - damaliger Pick: Luke Kennard
Die Pistons wählten den wohl besten Shooter im Draft, doch ein Forward mit Länge, Defense und einem Dreier kann auch nicht schaden. Kuzma war ein wichtiger Baustein bei den Lakers auf dem Flügel, in Detroit hätte er vermutlich noch mehr Spielzeit bekommen.
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Pick 11 - Charlotte Hornets: Dillon Brooks (45) - damaliger Pick: Malik Monk
Monk zündete in Charlotte nicht, erst in Sacramento gelang der Durchbruch. Auch bei Brooks dauerte es eine Weile, doch wenn Charlotte etwas zu dieser Zeit fehlte, dann war es bissiger Off-Guard an der Seite von Kemba Walker. Heute ist der Kanadier einer der besten Verteidiger, auch wenn das ob seines Images als Bad Boy gerne mal untergeht.
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Platz 10 - Sacramento Kings: Josh Hart (30) - damaliger Pick: Zach Collins
Dieser Pick wanderte nach Portland, wo Collins den Frontcourt ergänzte. Hart als guter Rebounder und Glue Guy ist hier die bessere Wahl, auch wenn Hart später mal bei den Blazers landete und nicht funktionierte.
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Pick 9 - Dallas Mavericks: Jarrett Allen (22) - damaliger Pick: Dennis Smith Jr.
Die Mavs wissen es noch nicht, aber in einem Jahr werden sie Luka Doncic draften. Was würde da besser passen, als ein Defensiv-Center, der in der Offense alles stopft, was in die Nähe des Rings kommt. Tja, und DSJ: Das passte einfach nicht wirklich, weil zwar die Athletik da war, er aber als Einser kein klassischer Spielmacher und ein schlechter Schütze war.
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Pick 8 - New York Knicks: Isaiah Hartenstein (43) - damaliger Pick: Frank Ntilikina
Hartenstein war ein Fanliebling im Big Apple, vielleicht klappt das auch ein paar Jahre früher. Für Jacksons Triangle Offense wäre der Deutsche sogar ein passender Spieler - im Gegensatz zu Ntilikina, der in New York kaum einen Fuß auf den Boden bekam und sich nie in der NBA durchsetzen konnte.
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Pick 7 - Minnesota Timberwolves: Derrick White (29) - damaliger Pick: Lauri Markkanen
Markkanen ging im Zuge des Trades von Jimmy Butler nach Chicago, die Bulls nehmen an dieser Stelle White. Der war zwar ein Spätstarter, doch bei den Bulls wird Perimeter-Defense dringend benötigt, wenn Zach LaVine und Jabari Parker auf dem Feld stehen.
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Pick 6 - Orlando Magic: O.G. Anunoby (23) - damaliger Pick: Jonathan Isaac
Isaac ist zwar weiterhin Teil der Magic und war zeitweise ein grandioser Verteidiger, doch Verletzungen kamen immer wieder dazwischen. Mit solchen kämpfte am Anfang seiner Karriere zwar auch Anunoby, doch dieser zählt inzwischen zu den besten Rollenspielern der NBA. Elitäre Defense und genügend offensive Skills machen es möglich.
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Pick 5 - Sacramento Kings: De’Aaron Fox (5) - damaliger Pick: De’Aaron Fox
Die Kings suchten ihren Point Guard der Zukunft und auch diesmal fällt die Wahl auf Fox, der sich in Sacramento zu einem All-Star entwickelte. Grundsätzlich war es eine Erfolgsgeschichte, wenn man einmal vom Ende absieht, als Fox dafür verantwortlich gemacht wurde, dass Coach Mike Brown gehen musste.
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Pick 4 - Phoenix Suns: Lauri Markkanen (7) - damaliger Pick: Josh Jackson
Jackson hielt sich nur fünf Jahre in der NBA, zwei davon in Phoenix. Fehlende Reife und ein wackliger Wurf waren Gründe dafür, die Suns verschenkten quasi ihren Pick. Wir stellen stattdessen den "Finnisher" an die Seite von Devin Booker, sodass die Suns für die Zukunft ein explosives Duo bekommen.
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Pick 3 - Boston Celtics: Bam Adebayo (14) - damaliger Pick: Jayson Tatum
Boston und Miami fochten über Jahre harte Playoff-Serien aus, Adebayo war immer ein Problem für die Celtics. Warum also nicht ihn holen? Tatum wird den Celtics zwar fehlen, aber mit Jaylen Brown gibt es ja noch einen Star für den Flügel. Aber: Boston liebte Tatum, vermutlich hätten sie im Vorfeld des Drafts ihren Top-Pick nicht mit Philly getauscht …
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Pick 2 - Los Angeles Lakers: Donovan Mitchell (13) - damaliger Pick: Lonzo Ball
Ein California Kid für die Lakers gepaart mit jeder Menge Spektakel. Ball schien der perfekte Fit, doch Verletzungen und der Wurf waren früh in seiner Karriere Probleme. Stattdessen ziehen die Lakers Mitchell, der umgehend zu einem Star mutierte und Utah in die Playoffs führte.
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Pick 1 - Philadelphia 76ers: Jayson Tatum (3) - damaliger Pick: Markelle Fultz
Die Story um Fultz und dessen Wurf bleibt ein Mysterium und ein großes "Was wäre, wenn …?" Ja, hätte Philly Tatum gezogen, wie gut wären die Sixers mit dem jungen Ben Simmons und Joel Embiid gewesen? Wir werden es nie herausfinden.
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