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vor 10 Stunden
Fünf aus der Top-10 nicht mehr in der NBA
Re-Draft 2017: Hartenstein schießt nach oben - und eine wilde Lottery

Re-Draft 2017: Hartenstein schießt nach oben - und eine wilde Lottery
Der NBA Draft 2017 brachte viel Qualität an der Spitze hervor, viele Stars wurden aber nicht unter den ersten Zehn gezogen. Es hagelte Flops, gleichzeitig wurden am Ende der ersten Runde einige Perlen gefunden. Auch Isaiah Hartenstein macht einen großen Sprung.
Alonzo Adams
Re-Draft 2017: Hartenstein schießt nach oben - und eine wilde Lottery
Zunächst blicken wir aber mal in die Top 10, von der gerade einmal noch fünf Spieler (!) aktiv sind. Eine solch schwache Ausbeute gerade einmal neun Jahre später, ist mehr als ungewöhnlich.
USA Today Sports
Damals Pick 1: Markelle Fultz
Die Sixers tradeten damals sogar nach oben, um den Guard an die Seite von Ben Simmons zu stellen. Was niemand wissen konnte: Fultz verlernte durch eine komplizierte Schulterverletzung, wie man wirft. Nach nicht einmal zwei Saison wurde er getradet. In Orlando ein paar Jahre ein solider Rollenspieler, doch zuletzt ohne Job.
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Damals: Pick 2: Lonzo Ball
Auch Ball hat derzeit keine Anstellung, ein vorzeitiges Karriereende schloss der Guard zuletzt aus. Ein guter Defensiv-Guard mit Spielmacher-Qualitäten, der aber die vergangenen Jahre wegen Knieverletzungen kaum spielte. In Cleveland ein Schatten seiner selbst, weswegen er für die neue Saison noch kein Team gefunden hat.
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Damals: Pick 4: Josh Jackson
Schon vor dem Draft gab es Zweifel an Jacksons Einstellung. Die Rookie-Saison in Phoenix war solide, allerdings war der Flügelspieler stets ineffizient und ohne einen Wurf. Bekam noch Chancen in Detroit, Memphis und Sacramento, doch seit 2022 ohne NBA-Spiel. Insgesamt machte er 291 NBA-Spiele.
USA TODAY Sports
Damals: Pick 8: Frank Nitilikina
Phil Jackson wählte den Franzosen als Spielmacher aus, der die Triangle Offense laufen sollte, doch das Experiment ging krachend schief. Ntilikina ist ein guter Verteidiger, offensiv hatte er nicht das Niveau. Inzwischen eine Konstante in der EuroLeague, wo er im Sommer nach Paris wechselte.
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Damals Pick 9: Dennis Smith Jr.
Legte in seinem Rookie-Jahr gute Zahlen auf, doch dann drafteten die Mavericks einen weiteren Point Guard, einen gewissen Luka Doncic. Smiths Tage waren schnell gezählt, es folgten Stops in New York, Detroit, Portland, Charlotte und Brooklyn. Bei Real Madrid scheiterte er krachend, nun soll er sich bei den Miami Heat um einen Vertrag empfehlen. Nun aber zum wirklichen Re-Draft.
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Pick 14: John Collins (damals: 19)
Collins war in der Theorie immer ein interessanter Spieler, doch sein Spiel entwickelte sich nur bedingt weiter. Spielte 2021 grandiose Playoffs für die Hawks, ansonsten blieb er ein Rollenspieler. Sein Problem: Für die Vier ist der Wurf nicht gut genug, für die Fünf ist er zu klein und schmächtig.
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Pick 13: Kyle Kuzma (damals: 27)
Der Forward spielte beim Lakers-Titel 2020 eine wichtige Rolle. Viele Jahre ein guter Scorer neben anderen Stars, der auch recht variabel in der Verteidigung war. Die Betonung liegt hier auf "war", denn in den vergangenen Jahren baute Kuzma deutlich ab. Derzeit in Milwaukee unter Vertrag, wo aufgebaut werden soll.
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Pick 12: Malik Monk (damals: 11)
Monk brauchte eine Weile, bis er so richtig ankam. Ein gutes Jahr bei den Lakers brachte die Karriere ins Laufen, seit 2022 gibt er in Sacramento die Rolle des Bankscorers und war schon einige Male auf dem Treppchen bei der Wahl zum Sixth Man of the Year.
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Pick 11: Jarrett Allen (damals: 22)
Eine All-Star-Nominierung gab es für Allen schon, zugegeben gab es die nur wegen vielen Ausfällen. Dennoch ist der Center eine Double-Double-Maschine und seit vielen Jahren in Cleveland eine Bank. Verteidigt hart, setzt gute Blöcke und verwandelt in Ringnähe fast alles.
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Pick 10: Dillon Brooks (damals: 45)
In Phoenix ist Brooks auch als Scorer angekommen, doch bekannt ist "Dillon, the Villian" vor allem wegen seiner Defense. Der Kanadier ist in dieser Hinsicht einer der besten Flügelverteidiger, wenn er sich nicht in Nebenkriegsschauplätzen verzettelt.
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Pick 9: Josh Hart (damals: 30)
Hart ist sowas wie das Herz der Knicks-Meisterschaft. Selbst mit 0 Punkten kann der kleine Flügelspieler so viel Einfluss nehmen, weil er für seine Größe exzellent reboundet, ein Spielmacher sein kann und zudem fast alle Positionen verteidigen kann. Sein Impact auf eine Mannschaft ist kaum in Zahlen zu messen.
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Pick 8: Isaiah Hartenstein (damals: 43)
Wegen Gerüchten um eine mögliche Verletzung rutschte Hartenstein bis in die zweite Runde und sollte über vier Jahre brauchen, um den Durchbruch zu schaffen. Arbeitete sich über die Clippers und Knicks zum Starter bei den Thunder, wo er 2025 eine Meisterschaft gewann. Sein Skillset als starker Verteidiger, Floater-Spezialist und Spielmacher von der Dreierlinie ist für die Thunder kaum zu ersetzen.
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Pick 7: Derrick White (damals: 29)
Noch so ein Rollenspieler, der darin ein absoluter Star ist. White wartet auch noch auf seine erste All-Star-Nominierung, vermutlich wird sie nie kommen, aber sein Wert ist ligaweit bekannt. Einer der besten Guard-Shotblocker der Geschichte, ein (zumeist) sicherer Schütze und dazu eben auch ein guter Spielmacher. So jemanden hat jeder gern im Team.
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Pick 6: O.G. Anunoby (damals: 23)
Gleiches gilt für Anunoby, der in den NBA Finals nicht nur wegen seines ikonischen Buzzerbeater zeigte, was ihn so gut macht. Im Eins-gegen-Eins kaum zu schlagen, dazu inzwischen offensiv auch so ausgereift, dass er nicht nur in der Ecke steht. Anunoby ist ein Paradebeispiel, was ein Komplementärspieler an der Seite von Superstars heutzutage können sollten.
Geoff Burke
Pick 5: De’Aaron Fox (damals: 5)
Fox agierte dagegen weniger glücklich in den Finals, hatte aber auch eine ganz andere Rolle. In Sacramento über Jahre der Anführer und Fixpunkt, einmal bereits Clutch Player of the Year, als er vierte Viertel im Alleingang gewann. In San Antonio noch nicht so ganz angekommen, doch die Vergangenheit spricht an dieser Stelle weiter für ihn.
Scott Wachter
Pick 4: Lauri Markkanen (damals: 7)
492 Spiele hat Markkanen in der NBA gemacht, noch nie stand er in den Playoffs (nur Miles Bridges hat mehr von den aktiven Spielern; 501). Der Finne war zumeist zur falschen Zeit am falschen Ort, in dieser Saison soll es mit Utah klappen. Die Offensiv-Qualitäten des Finnen sind ohnehin unbestritten, als Abschlussspieler mit seiner Größen von allen Positionen auf dem Feld gefährlich.
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Pick 3: Bam Adebayo (damals: 14)
Adebayo ist weiterhin einer der besten Verteidiger der Liga, es gibt kaum einen Spieler, den der Center nicht checken kann. In der Vorsaison gab es dann auch noch die 83-Punkte-Explosion, was eigentlich so gar nicht zu Adebayo passt. Dies war stets die Kritik, dass er kein echter Go-to-Guy ist, aber an der Seite eines Superstars natürlich enorm wichtig.
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Platz 2: Donovan Mitchell (damals: 13)
In allen neun Jahren stand Mitchell als Anführer in den Playoffs, allerdings reichte es erst im Vorjahr erstmals zu den Conference Finals. Seit Jahren einer der besten Scorer der Liga, der in Sachen Effizienz sich deutlich verbessert hat. Defensiv inzwischen auch etwas besser als sein Ruf, allerdings ist Mitchell eben nur knapp 1,90 Meter.
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Pick 1: Jayson Tatum (damals: 3)
Es war ein absoluter Glücksgriff, dass Boston damals für Tatum nach unten tradete. Der Forward entpuppte sich schnell als Franchise-Star und führte mit Jaylen Brown die Celtics 2024 endlich wieder zum Titel. Tatum ist zwar nicht besonders spektakulär, aber dafür ein exzellenter Scorer mit Allround-Qualitäten wie es die großen Flügelspieler in den vergangenen 20 Jahren waren.
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