NBA
vor 13 Stunden
Sechs Mannschaften mit erhöhtem Satz
Platz 1 fast 90 Millionen: Diese Teams zahlen die höchste Luxussteuer

Platz 1 zahlt fast 90 Millionen drauf: Diese Teams zahlen die höchste Luxussteuer
Benjamin Franklin sagte einmal: Nichts im Leben ist sicher - außer der Tod und die Steuern. Nichts anderes gilt auch in der NBA, allerdings nur für all jene Teams, die die Gehaltsobergrenze überschreiten. Doch welche Mannschaften zahlen in der kommenden Saison die höchsten Abgaben?
Ron Chenoy
So wird die Luxussteuer berechnet
Die Mannschaften mit der höchsten Luxussteuer sind nicht zwingend jene, mit den größten Kaderausgaben. Mitverantwortlich für die Rechnung ist auch die Frage nachdem Steuersatz. Dieser erhöht sich drastisch für Mannschaften, die als "Repeater" eingestuft werden. Als Repeater gelten alle Teams, die die Gehaltsobergrenze in drei der letzten vier Saisons überschritten haben. Für solche Franchises gelten bis zu dreifach erhöhte Steuersätze.
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13. Toronto Raptors: 1,03 Millionen Dollar
Die Raptors waren seit 2003 nur einmal ein Tax-Team - im Meisterjahr 2019. Nun ist Kawhi zurück und wieder liegt Toronto knapp drüber. Ein gutes Zeichen? Vieles spricht dafür, dass die Raptors es wieder schaffen, unter die Marke zu rutschen.
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12. Los Angeles Lakers: 1,41 Millionen Dollar
LeBron ist weg, dennoch gönnen sich die Lakers einen teuren Kader. Derzeit liegen sie rund 470.000 Dollar über der Grenze, was sie etwas mehr kostet, da sie "Wiederholungstäter" sind. Es besteht also durchaus die Chance, dass sie es im Laufe der Saison noch verhindern werden.
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11. Miami Heat: 5,76 Millionen Dollar
Miami blieb dagegen im Vorjahr knapp drunter, sodass sie nun die "Tax Clock" neu starten können. Die Heat sind zudem bekannt dafür, dass sie kreative Wege finden, um im Laufe einer Saison noch Geld einzusparen.
Sam Navarro
10. Indiana Pacers: 5,87 Millionen Dollar
Die Pacers zählen zu den konservativsten Teams der Liga, unter Besitzer Herb Simon wird die Luxussteuer stets gemieden und seit 2004 gelingt das Jahr für Jahr. In dieser Saison könnte das schwieriger werden. Eine Möglichkeit wäre, den Vertrag von Jarace Walker (8,5 Mio.) abzustoßen.
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9. Philadelphia 76ers: 6,93 Millionen Dollar
Auch die Sixers gingen in den vergangenen Jahren immer drunter, nun ist aber LeBron James da. Für den Megastar werden die Sixers sicherlich nicht knausrig sein, immerhin spielt er für das Minimum. Die zusätzliche Rechnung von knapp sieben Millionen Dollar hält sich ohnehin in Grenzen.
John Jones
8. Cleveland Cavaliers: 9,16 Millionen Dollar
Die Cavs sind dagegen schon das zweite Jahr in Serie in der Luxussteuer, deswegen gibt es eine kleine Zusatzzahlung. Besitzer Dan Gilbert ist aber bekannt dafür, dass er im Zweifel auch gerne einmal den Geldbeutel öffnet, wenn er die Chance auf eine Meisterschaft sieht.
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7. Oklahoma City Thunder: 19,68 Millionen Dollar
Nun ist es soweit, die Thunder sind durch die Deals für Jalen Williams und Chet Holmgren so teuer geworden, dass sie im First Apron stecken. Somit steigt der finanzielle Druck, weil im kommenden Jahr dann der gefürchtete Second Apron droht.
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6. Minnesota Timberwolves: 21,96 Millionen Dollar
Die Timberwolves sind dagegen schon das dritte Jahr in Serie ein Tax-Team, einen wirklichen Ausweg gibt es nicht. Da die Wolves aber große Ambitionen haben, werden sie sicherlich am Ende der Saison die Zeche zahlen.
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5. Phoenix Suns: 26,49 Millionen Dollar
Die Suns vermieden im Vorjahr die Steuer, dennoch sind sie Repeater, weil sie die Jahre davor stets einen teuren Kader hatten. Das ist durchaus erstaunlich, schließlich werden die Suns maximal um einen hinteren Playoff-Spot kämpfen. Zu erklären ist das unter anderem damit, dass Phoenix für dieses Jahr noch einmal 19,4 Millionen Dollar an den entlassenen Bradley Beal abdrücken muss.
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4. Orlando Magic: 32,23 Millionen Dollar
Orlando ist neu im Kreise der Tax-Teams, Bancheros neuer Maximal-Vertrag startet in dieser Saison. Mit Franz Wagner und Desmond Bane kassieren zwei weitere Stars das Maximum. Es scheint klar: Wenn in dieser Saison keine Playoff-Serie gewonnen wird, dann wird es Veränderungen geben.
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3. New York Knicks: 34,14 Millionen Dollar
Der Champion gilt ein letztes Mal nicht als Repeater, danach wird es teuer. Auch deswegen zögert man im Big Apple mit einer Verlängerung von Karl-Anthony Towns.
Brad Penner
2. Denver Nuggets: 37,71 Millionen Dollar
Denver ist das einzige Team im Second Apron und ist Repeater, allerdings hilft, dass man es im Vorjahr unter die Luxussteuergrenze schaffte. Teuer bleibt diese Mannschaft dennoch, aber einen Nikola Jokic gibt es eben nur einmal.
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1. Golden State Warriors: 86,2 Millionen Dollar
Und oben stehen mal wieder die Warriors - trotz ihrer verfahrenen Situation. In der Curry-Ära haben die Dubs bislang satte 761 Millionen Dollar an Strafe gezahlt, da sind die derzeit rund 86 Millionen nicht eingerechnet. Zuletzt blieb Golden State in der Corona-Saison 2019/20 unter dem Strich.
Candice Ward