NBA
11.12.2025
Celtics dreimal vertreten
OKC historisch: Die besten Saisonstarts der NBA-Geschichte

OKC stellt Rekord ein: Die besten Saisonstarts der NBA-Geschichte
Ein starker Saisonstart kann eine Meisterschaft ankündigen oder in die Geschichtsbücher eingehen, ohne am Ende gekrönt zu werden. Nur wenige Teams haben nach 25 Spielen derart dominiert, dass sie bis heute als Maßstab gelten. Unsere Übersicht zeigt die besten Saisonstarts in der NBA-Historie.
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Los Angeles Lakers (1971/72): 22-3
Die Lakers spielten eine der dominantesten Saisons der NBA-Geschichte und beendeten die Hauptrunde mit einer Bilanz von 69-13, was damals ein Rekord war. Angeführt von Wilt Chamberlain und Jerry West gewannen sie am Ende auch die Meisterschaft und krönten den Saisonstart mit dem Titel. (15 weitere Teams schafften ein 22-3 zum Saisonstart)
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Milwaukee Bucks (2019/20): 22-3
Milwaukee dominierte die reguläre Saison mit einem überragenden Giannis Antetokounmpo, der zum zweiten Mal in Folge MVP wurde. Die Bucks beendeten die Corona-verkürzte Saison mit 56-17, scheiterten jedoch überraschend in Runde zwei der Playoffs an den Miami Heat.
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Chicago Bulls (1996/97): 22-3
Nach der legendären 72-10-Saison legten Michael Jordan und die Bulls erneut einen furiosen Start hin. Chicago kam am Ende auf 69-13 und verteidigte seinen Titel mit einem Finals-Sieg gegen die Utah Jazz. Jordans fünfte Meisterschaft.

Boston Celtics (1963/64): 22-3
Boston setzte seine historische Dominanz der 1960er fort und startete mit Bill Russell als defensivem Anker stark in die Saison. Die Celtics schlossen die Spielzeit mit 59-21 ab und sicherten sich den NBA-Titel und damit Russells sechste Meisterschaft in Serie.
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Boston Celtics (2007/08): 22-3
Nach den Trades für Kevin Garnett und Ray Allen begann die "Big Three"-Ära explosiv. Boston gewann 66 Spiele, stellte die beste Defense der Liga und holte mit Paul Pierce, Garnett und Allen die NBA-Meisterschaft gegen die Lakers.
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Chicago Bulls (1995/96): 23-2
Die wohl berühmteste Regular Season aller Zeiten nahm früh Fahrt auf. Jordan, Scottie Pippen und Dennis Rodman führten Chicago zu einer 72-10-Bilanz und einer Meisterschaft, die den Start des zweiten Threepeats markierte.
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Boston Celtics (2008/09): 23-2
Boston blieb auch in der Titelverteidigung lange das Maß der Dinge und beendete die Saison mit 62-20. In den Playoffs scheiterten die Celtics jedoch in der Eastern Conference an den Orlando Magic, weil Kevin Garnett verletzt fehlte.
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Philadelphia 76ers (1966/67): 23-2
Wilt Chamberlain führte die Sixers zu einer 68-13-Bilanz und durchbrach die lange Dominanz der Celtics. Philadelphia gewann die Meisterschaft souverän und gilt bis heute als eines der stärksten Teams der NBA-Historie.
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New York Knicks (1969/70): 23-2
Die Knicks starteten dominant. Trotz Rückschlägen gewann New York am Ende den ersten Titel der Franchise-Geschichte mit Willis Reed, Walt Frazier und Bill Bradley als zentralen Figuren.
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Golden State Warriors (2015/16): 24-1
Denn dieses Team von Golden State legte den besten Saisonstart der NBA-Geschichte hin und beendete die Regular Season mit 73-9. Trotz einer 3:1-Führung scheiterten die Warriors in den Finals an den Cleveland Cavaliers, was ein historisches, aber bittersüßes Ende darstellte.
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Oklahoma City Thunder (2025/26): 24-1
OKC spielt aktuell einen der besten Saisonstarts der NBA-Geschichte, angeführt von Shai Gilgeous-Alexander. Der weitere Saisonverlauf und das Endergebnis sind offen. Der 24-1-Start stellt sie statistisch auf eine Stufe mit den 2016er Warriors, die damals einen Rekord von 73 Siegen einfuhren.
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