NBA
vor 13 Stunden
2026er Playoffs gleich doppelt vertreten
Nur ein Team war besser als die Knicks: Die größten Playoff-Comebacks der Geschichte

Nur ein Team war besser als die Knicks: Die größten Playoff-Comebacks der Geschichte
Die New York Knicks sind nur noch einen Sieg von ihrer ersten Meisterschaft seit 53 Jahren entfernt! Dabei gelang den Knickerbockers in Spiel 4 der NBA-Finals gegen die San Antonio Spurs ein überragendes Comeback nach 29 Punkten Rückstand. In der gesamten Playoff-Geschichte konnte das nur eine Mannschaft überbieten.
Geoff Burke
Platz 13: 24 Punkte - Magic vs. Pistons (2026)
Alles war bereit für den erstmaligen Einzug ins Conference-Halbfinale seit 16 Jahren - bis Orlando in der zweiten Halbzeit von Spiel 6 gegen die Pistons historisch einbrach und letztlich sogar klar unterlag. Aus einer 24-Punkte-Führung wurde am Ende eine 14-Punkte-Niederlage, weil die Magic 23 Würfe in Folge daneben setzten - ein negativer Playoff-Rekord!
Rick Osentoski-Imagn Images
Platz 13: 24 Punkte - Lakers vs. Celtics (2008)
Eines der größten "Was wäre wenn" der Geschichte. Nach drei Vierteln lagen die Lakers komfortabel in Front und feierten insgeheim schon die 3-1-Führung, die ihnen wahrscheinlich die Meisterschaft gesichert hätte. Die Celtics kamen aber legendär zurück und schnappten sich am Ende den Titel in sechs Spielen. Auch die Serie ging später an die Lakers.
IMAGO/Newscom World
Platz 13: 24 Punkte - Clippers vs. Spurs (2012)
Gegen ein junges Clippers-Team um Chris Paul und Blake Griffin taten die Spurs sich in Spiel 3 lange schwer und gerieten früh deutlich in Rückstand. Angeführt von Tim Duncan und Co. staretten die aber ein furioses Comeback im dritten Viertel, bei dem sie den Clippers bei lediglich acht Punkten hielten. In den Conference Finals gegen die jungen Thunder war dann aber Schluss.
US PRESSWIRE
Platz 13: 24 Punkte - Lakers vs. Kings (2002)
Die Kings waren drauf und dran, die Serie vorentscheidend mit 3-1 anzuführen, ehe L.A. ein großes Comeback startete, das von einem wilden Buzzerbeater von Robert Horry gekrönt wurde. Später wurde die Serie von Manipulationsvorwürfen überschattet.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Platz 10: 25 Punkte - Warriors vs. Spurs (2017)
Das Pachulia-Spiel! Die KD-Warriors waren turmhoher Favorit, doch Kawhi Leonard war nicht zu stoppen - bis Zaza Pachulia seinen Fuß unter Leonard schob und dieser sich folgenschwer verletzte. Die Warriors drehten den Spieß noch um, Stephen Curry machte 40 Punkte und die Dubs sweepten die Texaner.
MediaNews Group via Getty Images
Platz 10: 25 Punkte - Thunder vs. Jazz (2018)
Russell Westbrook erzielte 45 Punkte, doch es war nur eine Fußnote, da die Thunder mit ihrem Superteam um Paul George und Carmelo Anthony das folgende Spiel verloren und in sechs Partien gegen Utah um Rookie Donovan Mitchell die Segel streichen mussten.
Russ Isabella-USA TODAY Sports
Platz 10: 25 Punkte - Clippers vs. Jazz (2021)
Der Anfang vom Ende der Mitchell/Gobert-Jazz. Utah führte in der Serie mit 2-0, dann verletzte sich Clippers-Star Leonard und doch bogen die Kalifornier die Serie noch um. Sinnbildlich dafür war jenes Spiel 6, in dem Rollenspieler Terance Mann sieben Dreier traf und 39 Punkte erzielte.
Robert Hanashiro-USA TODAY Sports
Platz 6: 26 Punkte - Celtics vs. Nets (2002)
Die Celtics sollten die Conference Finals mit 2-4 verlieren, doch in Spiel 3 ging der Stern von Paul Pierce so richtig auf. 19 seiner 28 Punkte erzielte "The Truth" im Schlussabschnitt, den Boston mit 41:16 gewann.

Platz 6: 26 Punkte - Pacers vs. Cavaliers (2017)
Der knappste Sweep aller Zeiten, Cleveland erzielte nur 16 Zähler mehr als die Pacers - LeBron hatte immer das letzte Wort. So auch in Spiel 3, als Indy im zweiten Viertel mit 72:46, um doch noch mit 114:119 zu verlieren. James legte ein Triple-Double aus 41 Punkten, 13 Rebounds und 12 Assists auf.
IMAGO/USA TODAY Network
Platz 6: 26 Punkte - Sixers vs. Hawks (2021)
Aus dieser Serie erinnern sich viele an den verweigerten Simmons-Dunk aus Spiel 7, doch auch in Spiel 5 implodierten die Sixers in einem Heimspiel, obwohl sie im dritten Viertel mit 26 Punkten führten. Trae Young erzielte 39 Punkte für die Gäste, die sich gegen den Top-Seed sensationell durchsetzen konnten.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Platz 6: 26 Punkte - Timberwolves vs. Grizzlies (2022)
Es war eine wilde Serie, die Memphis mit 4-2 für sich entschied. Minnesota verspielte mehrfach Führungen, doch keine war so groß wie in Spiel 2, als die Grizzlies das letzte Viertel mit 39:12 gewannen und die Wolves in heimischer Halle nur noch drei (!) Field Goals trafen.
Brad Rempel-USA TODAY Sports
Platz 5: 27 Punkte - Grizzlies vs. Clippers (2012)
Diese Erstrundenserie war ein Klassiker, den Clippers gelang dabei in Spiel 1 das Comeback und beendeten das Spiel mit einem 28:3-Lauf in den letzten acht Minuten. Freiwürfe von Chris Paul entschieden die Partie, die Grizzlies setzten sich dennoch in sieben Spielen durch.
IMAGO/Newscom World
Platz 2: 29 Punkte - Knicks vs. Spurs (2026)
An den Block hinten und den spielentscheidenden Tip-in vorn von OG Anunoby wird man sich wohl noch lange erinnern. Der Brite veredelte damit die spektakuläre Aufholjagd der Knicks in Spiel 4 der 2026er NBA Finals. Es ist damit nicht nur das zweitgrößte Comeback der Playoff-Geschichte, sondern auch das größte einer Finalserie.
Geoff Burke
Platz 2: 29 Punkte - SuperSonics vs. Lakers (1989)
Mit weniger Dreiern gab es in früheren Jahren weniger Swings, umso beeindruckender das Comeback der Lakers in Seattle mit nur zwei getroffenen Dreiern. In Spiel 4 der Conference Semifinals holten die Lakers den Besen raus und vollendeten den Sweep.

Platz 2: 29 Punkte - Grizzlies vs. Thunder (2025)
Bis zur Verletzung von Ja Morant hatte Memphis alles im Griff, danach brachen in der zweiten Halbzeit alle Dämme und OKC hielt die Grizzlies bei nur noch 31 Punkten in der zweiten Hälfte.
Petre Thomas-Imagn Images
Platz 1: 31 Punkte - Warriors vs. Clippers (2019)
Ein noch heute unerklärliches Spiel. Das Superteam der Warriors führte im dritten Viertel mit 94:63, bevor die Clippers-Reservisten um Lou Williams und Montrezl Harrell das Spiel sensationell drehten. Die Dubs gewannen die Serie nach diesem Ausrutscher dennoch mit 4-2.
IMAGO/USA TODAY Network