NBA Play-offs
vor 1 Stunden
Wer erinnert sich noch?
Nowitzkis Lauf nicht auf Platz 1: Die 10 besten Playoff-Runs der NBA-Geschichte

Nowitzkis Lauf nicht auf Platz 1: Die 10 besten Playoff-Runs der NBA-Geschichte
Von nahezu perfekten Bilanzen bis hin zu dramatischen Comebacks: Diese zehn Meisterteams haben Geschichte geschrieben und sich ihren Platz unter den legendärsten Playoff-Runs aller Zeiten verdient.
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Platz 10: 1983 Philadelphia 76ers
Angeführt von Moses Malone und Julius Erving marschierte Philadelphia mit einer 12:1-Bilanz durch die Postseason und verlor lediglich ein einziges Spiel gegen die Bucks. Besonders beeindruckend: Die Bucks hatten zuvor noch Larry Bird und die Boston Celtics gesweept, ehe sie an den Sixers scheiterten. Mit mehreren Hall-of-Fame-Gegnern und einem Finals-Sieg gegen die Showtime-Lakers bleibt dieser Run einer der stärksten der NBA-Historie.
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Platz 9: 1999 San Antonio Spurs
Tim Duncan und David Robinson führten die Spurs in einer lockoutverkürzten Saison mit einem 15-2-Record zum ersten Titel der Franchise-Geschichte. In Erinnerung bleibt vor allem die Zwölf-Siege-Serie nach der Auftaktniederlage (inklusive Sweep gegen Bryant, Shaq und Lakers).

Platz 8: 1986 Boston Celtics
Dieses Celtics-Team rund um MVP Larry Bird, Kevin McHale und Bill Walton gilt als eines der talentiertesten aller Zeiten. Mit 67 Siegen in der Regular Season und einem 15-3-Playoff-Run sicherte sich Boston den Titel. Zwei Niederlagen in den Finals gegen Houston sowie das frühe Duell mit einem schwachen Bulls-Team (nur 30 Siege in der regulären Saison) schmälerten die Bilanz leicht. Dennoch bleibt dieses Team eines der ikonischsten der 80er-Jahre.
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Platz 7: 2016 Cleveland Cavaliers
Der vielleicht emotionalste Titel der Neuzeit: LeBron James führte die Cavs zu einem historischen (und einmaligen) 3-1-Comeback gegen das 73-Siege-Warriors-Team. Dabei glänzte Kyrie Irving mit seinem Gamewinner über Steph Curry in Spiel 7. Auch der Chasedown-Block von LeBron wurde zur Legende.
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Platz 6: 1987 Los Angeles Lakers
Magic Johnson rächte sich für das enttäuschende Vorjahr mit einer überragenden Postseason und führte L.A. mit 15 Siegen zum Titel. Zwar waren die Gegner in den frühen Runden wenig beeindruckend, der Finalsieg gegen die Celtics dafür umso mehr. Johnsons Vielseitigkeit, Kareems Routine und Worthys Scoring machten die Showtime Lakers nahezu unaufhaltsam. Trotz der drei Niederlagen und dem einfachen Weg ins Finale bleibt der Run legendär.
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Platz 5: 1996 Chicago Bulls
Nach zwei Jahren im Baseball kehrte Michael Jordan zur Spielzeit 1995/96 zurück - und wie! Die Bulls gewannen in der regulären Saison 72 Spiele und fegten mit einem 15-3-Playoff-Run durchs Feld. Mit Siegen über starke Gegner wie die Magic und die SuperSonics festigten sie ihre Dominanz. Ein Meisterstück unter Jordans sechs Titeln.
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Platz 5: 1989 Detroit Pistons
Die Bad Boys legten mit 15 Siegen und nur zwei knappen Niederlagen gegen die Bulls einen nahezu perfekten Lauf hin. Ihre Defense, angeführt von Isiah Thomas und Joe Dumars, war gefürchtet - und ließ selbst Magic Johnson in den Finals alt aussehen. Verletzungen auf Seiten der Celtics (kein Larry Bird) und Lakers (kein Magic in letzten beiden Spielen) trübten das Bild allerdings.
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Platz 4: 1991 Chicago Bulls
Jordans erster Titel war ein Statement. Nach Jahren des Scheiterns gegen Detroit fegte Chicago Rodman, Thomas und die Pistons mit einem Sweep aus den Conference Finals. Auch Magic Johnson und die Lakers waren in den Finals chancenlos. Nur zwei knappe Niederlagen verhinderten einen perfekten Lauf. Doch der emotionale Durchbruch macht diesen Run unvergesslich.
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Platz 3: 2017 Golden State Warriors
Mit Kevin Durant als Neuzugang verwandelten sich die Warriors in eine Übermacht und gewannen 15 der ersten 15 Spiele. Erst im vierten Spiel der Finals gegen Cleveland gab es eine Niederlage - mehr aus Ehrensache. Das Team dominierte dabei mit einer historisch starken Punktedifferenz (13.5). Kritik an der Fairness des Durant-Deals hin oder her - dieser Lauf war nahe an basketballerischer Perfektion.
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Platz 2: 2011 Dallas Mavericks
Die Dallas Mavericks galten vor den Playoffs 2011 für viele nicht als ernstzunehmender Titelkandidat - zu oft war das Team um Dirk Nowitzki zuvor enttäuschend früh gescheitert, das "soft"-Image haftete hartnäckig an. Trotz 57 Siegen in der regulären Saison sah man sie bereits in Runde eins gegen Portland wackeln, doch Dallas kämpfte sich durch - und legte dann einen legendären Lauf hin: Ein Sweep gegen die Titelverteidiger aus Los Angeles, ein souveränes 4:1 gegen das junge Thunder-Trio Durant, Westbrook und Harden, und schließlich der emotionale Finals-Triumph über das Star-Ensemble aus Miami um LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh.
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Platz 1: 2001 Los Angeles Lakers
Kobe und Shaq auf dem Höhepunkt: Die Lakers marschierten mit 15-1 durch die Playoffs und verloren kein Spiel in regulärer Spielzeit. Sie besiegten vier 50-Siege-Teams, darunter Duncans und Robinsons Spurs sowie MVP Allen Iversons Sixers. Einzig dessen 48 Punkte in Spiel 1 (legendäre Step-over über Ty Lue) der Finals verhinderten den perfekten Lauf.
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